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 Ulrike Ostler ♥ DataCenter-Insider

Ulrike Ostler

Chefredakteurin DataCenter-Insider
DataCenter-Insider

Artikel des Autors

Ecodatacenter hat in diesem Jahr das zweite Falun-Rechenzentrum in Betrieb genommen. Der Zweck ist Co-Location und High Performance Computing.Nun ist ein Viertel der Fläche bebaut. Die BMW Group zieht mit HPC-Anwendungen ein.
Co-Location grün und günstig

Die BMW-HPC-Anwendungen zieht es nach Schweden

BMW hat für die Co-Location-Dienste Ecodatacenter in der schwedischen Kleinstadt Falun ausgewählt. BMW lagert einen Teil seines High Performance Computing an das „grünste Rechenzentrum“ überhaupt aus, wie der Betreiber von seiner Anlage behauptet. Es handelt sich um einen Sechsjahresvertrag und 4 Megawatt für die hohe Dichte, die derartige Anwendungen benötigen.

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„Die Monate März und April 2020 waren in puncto Auftragseingang die bisher besten in der Firmengeschichte“, sagt Georg Dietrich, CEO des Feldkirchener Unternehmens Efficient Energy, das Kältemaschinen mit dem Kühlmittel Wasser herstellt.
Mit Wasser als Kältemittel

Efficient Energy baut ab 2021 eine Kältemaschine für 120 kW Kühlleistung

Wer die Vergabe des Deutschen Rechenzentrumspreises in den vergangenen Jahren verfolgt hat, kennt die Kältemaschine „E-Chiller“ des Feldkirchener Herstellers Efficient Energy. Denn das Produkt nutzt als Kältemittel Wasser und gewann 2017 damit in der Kategorie „RZ-Klimatisierung und Kühlung“ den 1. Platz. Nun steht eine stärkere Leistungsklasse an, die somit auch für größere Rechenzentren geeignet sein könnte.

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Vergleichsweise unscheinbar von außen, doch danK „Parallel ARM Node Designed Architecture“ mit revolutionärem Innenleben: Der „B1000N“-Server von Bamboo Systems.
Bis zu 75 Prozent weniger Strom

Startup Bamboo Systems bringt Server mit NXP-ARM-Chips auf den Markt

Bamboo Systems, zuvor unter dem Namen Kaleao bekannt, bringt einen Server der „B1000N“-Serie heraus, der mit NXP-ARM-Chips ausgestattet ist. Die Server basieren auf der hauseigenen „Parallel ARM Node Designed Architecture“ (Panda) und sind für die Parallelverarbeitung konzipiert. Jedes Gehäuse für eine Höheneinheit kann bis zu zwei Blades mit jeweils vier Servern aufnehmen.

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Nvidia verpackt seinen Grafikprozssor „A100“ auch in einen PCIe-Formfaktor.
Beschleunigung mit mehr Leistung und mehr Sicherheit

Nvidia-GPUs überzeugen Hardware-Anbieter und HPC-User

Nvidia nutzt die seit gestern virtuell stattfindende Internationale Supercomputing-Konferenz „ISC 20“ für drei Ankündigungen: Partner-Hardware, die mit der „Ampere-100“-Technik ausgestattet werden soll, die Sicherheitssoftware „Mellanox UFM Cyber-AI“, die insbesondere die Security in HPC-Umgebungen beziehungsweise Supercomputern erhöht, und den Rekord bei einem bedeutenden Big-Data-Analytics-Benchmark.

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Datacenter-Monitoring trifft auf Digitalen Zwilling

Schneider Electric und Aveva bieten Multi-Site- und Hyperscale-Rechenzentren Betriebssoftware

Aveva ist eine Software-Company mit Sitz im britischen Cambridge, der der Schneider Electric zu 60 Prozent beteiligt ist. Doch während Aveva hauptsächlich Kunden aus der Industrie für seine Visualisierungs-, Design- und Modellierungssoftware hat, ist Schneider Electric bereits im Rechenzentrumsmarkt bekannt. Jetzt stellen die Unternehmen ein gemeinsames End-to-End-System für Multi-Site- und Hyperscale-Rechenzentren vor.

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Das  Karlsruher Institut of Technology, kurz KIT, plant zusammen mit Lenovo ein neues HPC-Cluster. Die Rechner werden mit einer direkten Wasserkühlung ausgestattet sein und ein Fünftel der Knoten mit den jünsten Nvidia-GPUs der gestern angekündigten „Ampere“-Generation.
Wasser auf Intel-CPUs und Nvidia-GPUs

Lenovo liefert HPC-Cluster an die Max-Planck-Gesellschaft und das KIT

Gestern hat Nividia (s.u.) seine jüngste Generation von Graphical Processing Units (GPUs) vorgestellt und zahlreiche Hardwaresteller kündigen nun Systeme mit den leistungsfähigen Akzeleratoren an. Lenovo kann darüber hinaus auf Kunden dafür verweisen und auf eine Zusammenarbeit mit Nvidia, die es ermöglicht, nicht nur die CPUs in den künftigen Hochleistungs-Cluster im Karlsruher Institut of Technology (KIT) und der Max-Planck-Gesellschaft per Wasser zu kühlen, sondern auch die GPUs.

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Heute wie früher unscheinbar: Hier im alten Postgebäude begann die Erfolgsgeschichte des weltweit größten Internet-Austauschknotens DE-CIX.
Thomas King, CTO des DE-CIX, im Interview

Der Deutsche Internet-Austauschknoten - Wo kommt er her? Wo soll er hin?

Das Jahr 1995 ist das Geburtsjahr des Deutschen Commercial Internet Exchange (DE-CIX), ein altes Postamt im Frankfurter Stadtteil Gutleut quasi der Geburtsort. Drei Internet Service Provider (ISP) taten sich zusammen - die Dortmunder EUnet Deutschland GmbH, die Xlink GmbH aus Karlsruhe und die MAZ GmbH aus Hamburg –, um in Frankfurt am Main ein (insbesondere von den USA) unabhängiges Peering zu ermöglichen. Wo lagen die Herausforderungen damals - und vor allem heute? CTO Dr. Thomas King gibt Auskunft.

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IBM stellt auf der virtuellen Konferenz „Think Digital 2020“ IT-Automatisierungswerkzeuge vor: „IBM Watson AIOps“.
IBM Think Digital 2020: KI, Cloud, Edge und Corona

Automatisierung von IT-Abläufen für weniger Ausfälle und Kosten

Derzeit findet virtuell die IBM-Veranstaltung „Think Digital 2020“ statt. Aus den Ankündigungen, die der Konzern anlässlich des Event macht, stechen zwei für den Bereich Datacenter hervor: KI-gestützte Services sollen CIOs dabei helfen, ihre IT-Infrastrukturen zu automatisieren und Edge-Computing umzusetzen. Darüber hinaus gibt es im Wettbewerb „Call for Code“ drei Gewinner mit Apps im Kampf gegen COVID-19.

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Die Cloud Foundry Foundation bekommt einen neuen Geschäftsführer und die Community noch mehr Kubernetes.
Interview mit Chip Childers, Cloud Foundry Foundation

„Alle Kubernetes-Cluster sollen von Cloud Foundry profitieren“

„KubeCF“ ist eine Open-Source-Distribution der Cloud Foundry Application Runtime (CFAR), die auf „Kubernetes“ laufen soll. Ursprünglich von Suse ins Spiel gebracht, handelt es sich seit März dieses Jahres um ein Inkubationsprojekt der Cloud Foundry Foundation. Von heute ist die Nachricht, dass Abby Kearns ihren Posten bei der Organisation als Executive Director aufgibt und Chip Childers ihn übernimmt. Datacenter-Insider hat ihn interviewt.

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Der niederländische Rechenzentrumsverband hat eine Umfrage initiiert, in der es um die Anerkennung der Rechenzentren als Bestandteile der Kritischen Infrastrukturen eines Landes geht. Das hat unter anderem Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit der Betriebe.
Datacenter-Allianz kämpft für Rechenzentren als KRITIS-Unternehmen

Eco Allianz fordert für deutsche Rechenzentren Befreiung von der EEG Umlage

Deutschland verfügt im internationalen Vergleich über besonders sichere, zuverlässige und energieeffiziente Rechenzentren, so die unter dem Dach vom Eco – Verband der Internetwirtschaft gegründeten Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen in Deutschland. Sie sieht hierzulande durch die hohen Strompreise dennoch Wettbewerbsnachteile für Anbieter digitaler Infrastrukturen und fordert: Weg mit der EEG-Umlage.

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Auch im Cloud Computing schleichen sich alte Gewohnheiten ein. Mit diesen müssen Service Provider und ihre Kunden brechen; benötigt werden eine neue Kultur, Standardisierung und Automatisierung und Flexibilität und Schnelligkeit zu erlangen.
SERVICE PROVIDER SUMMIT 2020

Disruptionen in der IT-Automation

Das Thema von Mark Hlawatschek, Vorstand des Münchner Unternehmens Atix - The Linux & Open Source Company, ist die IT-Automatisierung. Die hauseigene Veranstaltung „Open Source Automation Days 2020“, am 19. bis 21. Oktober wird gut besucht sein. Doch Hlawatschek spricht schon zuvor auf dem SERVICE PROVIDER SUMMIT 2020, zu dem DataCenter-Insider als Medienpartner einlädt. Hier sind vorab einige seiner Überlegungen. Sie machen neugierig.

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Die wichtigsten neuen Features in der Rancher-Kubernetes-Plattform 2.4.
Bald: Unterstützung für 1.000.000 Cluster

Rancher 2.4 bringt Kubernetes an die Edge

Gerade hat Rancher Labs seine Finanzierungsrunde „D“ abgeschlossen, die rund 40 Millionen Dollar einbrachte, und fast die Hälfte aller Kunden des Unternehmens, das Enterprises Möglichkeiten anbieten will, „Kubernetes“ zum Laufen zu bringen und die Cluster zu betreiben, sitzen in Deutschland. Grund genug, sich mit den Features, die das aktuelle Release „Rancher 2.4“ mit sich bringt, auseinanderzusetzen.

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KI und Supercomputer im Einsatz gegen das Corona-Virus.
Huawei in China, IBM und DOE in den USA

Supercomputer-Einsatz im Kampf gegen Covid-19

Je schneller, desto besser. Für den Kampf gegen die Infektion und die Wirkungen des Corona-Virus für die Eindämmung der Pandemie und die Entwicklung zuverlässiger Tests, für den Schutz von Menschen, die mit Infizierten in Kontakt kommen, brauchen die Forscher Rechenleistung, kombiniert mit Künstlicher Intelligenz (KI). Huawei und ein Verbund an Forschern und Medizinern melden erste Erfolge, das Weiße Haus ruft die Technologiebranche zusammen.

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Der Software-Stack von „Tensorflow Quantum“ (TFQ)
Tensorflow Quantum

Eine Open-Source-Bibliothek für das maschinelle Lernen im Quanten-Computing

Quanten-Machine-Learning-Modelle könnten zu Durchbrüchen in den Bereichen Medizin, Materialforschung, Sensorik und Kommunikation führen. Allerdings fehlt es noch an Forschungsinstrumenten beziehungsweise an solch nützlichen Modellen, die Quantendaten verarbeiten und auf den heute verfügbaren Quantencomputern ausführen können. Google Research, die Universität Waterloo, X und Volkswagen wollen das mit einer Open-Source-Bibliothek für die schnelle Prototyperstellung von Quanten-ML-Modellen ändern.

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Georg Gesek: „Die Quantentechnologie revolutioniert die Informationstechnologie. Daher ist es wichtig, diese Schlüsseltechnologie für die Zukunft der Menschheit in Europa zu entwickeln, wo wir weltweit das stärkste Bekenntnis zum Digitalen Humanismus haben.“
Interview mit Georg Gesek, Quantencomputer-Pionier

„Die Qubits sind grottenschlecht und die Temperaturen zu tief, aber in 3 Jahren ....“

Das Wiener Unternehmen Novarion, respektive Firmengründer und CEO Georg Gesek, hat sich das Ziel gesteckt, bis 2025 den ersten „echten“ hybriden, universellen Quantencomputer auf dem Weltmarkt zu etablieren. Das Projekt mit einem Volumen von 18 Millionen Euro bis 2024 ist über Crowdinvesting bei Lion Rocket anschubfinanziert. Im Interview erläutert Gesek, warum es solche Computer braucht.

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Europa hat große Aufgaben in der Digitalisierung und im Umweltschutz vor sich.
Die Nachhaltigkeitspläne der EU für die ITC-Branche

Spätestens im Jahr 2030 sollen Rechenzentren klimaneutral sein

Das Papier der Europäischen Kommission „Shaping Europe´s Digital Future“ enthält auch eine Bemerkung über Datacenter: „Rechenzentren und die Telekommunikation müssen Energie-effizienter werden – durch die erneute Verwendung von Energie [etwa die Abwärme von Rechenzentren] und erhöhte Nutzung erneuerbarer Energiequellen. Sie können und sollten bis 2030 klimaneutral sein.“

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In dem Münchner Rechenzentrum „EDCMUC01“ stehen laut Website insgesamt 2,4 Megawatt N+1 Kapazität zur Verfügung.
Ori Industries kooperiert mit Edgeconnex

Für eine föderierte IoT-Cloud

Es soll der Grundstein für den Aufstieg einer neuen Generation von Internet of Things (IoT), 5G, Gaming und anderen Edge-abhängigen Diensten in Europa sein: Edgeconnex, Pionier in der Entwicklung von Edge-nahen Rechenzentren, und Ori Industries, das Unternehmen hinter der Edge-Cloud-Plattform OGE (Ori Global Edge), arbeiten zusammen. Ori wird seine Plattform in drei Edgeconnex Rechenzentren in Amsterdam, München und Warschau einsetzen.

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Vantage Data Centers setzt unter anderem auf die Spezifikationen des Open Compute Project (OCP).
Co-Location in Offenbach, Berlin; Mailand; Warschau und Zürich

Vantage Data Centers erwirbt Etix Everywhere und kündigt 5 EU-Hyperscale-Standorte an

Der US-Konzern Vantage Data Centers hat Etix Everywhere erworben und sich in Europa fünf Rechenzentrumsstandorte gesichert. Die Bedingungen der Übernahme bleiben unbekannt, aber die europäische Expansion wird mit 2 Milliarden Dollar angegeben. 800 Millionen Dollar werden für neues Eigenkapital von den derzeitigen Vantage-Investoren aufgebracht. Dazu kommen Investitionen von Digital Colony Partners.

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Die Leitwerk AG hat in Appenweier ein georedundates Rechenzentrum für eine Last von einem Megawatt gebaut. Das zweite Datacenter betreibt das  E-Werk Mittelbaden.
Die Baden-Cloud bekommt eine neue Infrastruktur mit vielen pfiffigen Details

Klein und sehr fein: Das Leitwerk-Rechenzentrum in Appenweier

Appenweier dürfte für die meisten nicht zu den bevorzugten Standorten für ein neues Rechenzentrum zählen. Wo kommt der Strom her? Woher die notwendigen Datenleitungen? Das erste Problem ist gelöst, weil der Betreiber Leitwerk und das E-Werk Mittelbaden gemeinsam Dienste aus zwei hochsicheren, hochverfügbaren Rechenzentren anbieten wollen. Zur Absicherung der Geschwindigkeit und Sicherheit beim Datentransfer dient ein unternehmenseigenes Richtfunknetz.

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