KI-Boom generiert Niederlassungen Databricks investiert 400 Millionen in Deutschland

Von Dr. Dietmar Müller 2 min Lesedauer

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Der KI-Experte Databricks eröffnet eine neue Niederlassung in Frankfurt am Main, erweitert den R&D Hub in Berlin und plant, 50.000 Fachleute für die Adaption von „Lakebase“ und „Genie“ in KI-Skills zu trainieren.

Databricks intendiert, das Geschäft in Deutschland auszubauen, und investiert in Stiandorte. (Bild:  Databricks)
Databricks intendiert, das Geschäft in Deutschland auszubauen, und investiert in Stiandorte.
(Bild: Databricks)

Das Daten- und KI-Unternehmen Databricks plant in den kommenden drei Jahren mehr als 400 Millionen Dollar in Deutschland zu investieren. Die Summe soll in die Eröffnung eines neuen Büros in Frankfurt, den Ausbau der R&D Präsenz in Berlin und die Erweiterung des Standorts in München fließen. Darüber hinaus will Databricks bis 2028 in Deutschland 50.000 Fachleute in den Bereichen Data Engineering, Analytik, Maschinelles Lernen (ML) und generative KI ausbilden.

Das neue Büro in Frankfurter befindet sich im 'Frankfurt Global Tower' mitten in der Stadt und damit in Reichweite wichtiger Partner wie die Deutsche Börse Group sowie Adidas, Mercedes-Benz und Porsche Holding Salzburg. Bislang verfügt Databricks über Büros an den Standorten Berlin, München und Zürich und verfügt dort nach eigenen Angaben über rund 500 Mitarbeiter.

Der Forschungs- und Entwicklungsstandort Berlin

Berlin ist nach wie vor ein wichtiger Forschungs- und Entwicklungsstandort in der EMEA-Region. In den erweiterten Büroräumen in Mitte wird ein wachsendes Produkt- und Entwicklungsteam untergebracht, das sich darauf konzentrieren soll, KI-Governance über den „Unity Catalog“ bereitzustellen und die Entwicklung neuer Funktionen in Genie und Lakebase voranzutreiben. Das Berliner Büro betreut Unicorn-Kunden wie Getyourguide und Parloa sowie lokale Unternehmen wie Zalando.

„Unsere Investition in Deutschland ist ein Beleg für die enorme Nachfrage unserer Kunden, KI in vollem Umfang in die Produktion zu integrieren“, so Daniel Holz, VP Central Europe bei Databricks. „In Deutschland sind einige der innovativsten Unternehmen ansässig, die wir bereits dabei unterstützen, unternehmensgerechte KI-Anwendungen und -Agenten auf Basis ihrer eigenen Daten zu entwickeln. Durch den Fokus auf die Einführung von Lakebase und Genie haben wir die echte Chance, ihnen dabei zu helfen, schneller voranzukommen. Gleichzeitig verstärken wir unsere Rolle im Herzen der Daten- und KI-Community in Deutschland.“

Die KI-Schulungen

Laut Daten des Bitkom bieten derzeit nur 8 Prozent der deutschen Firmen KI-Schulungen an. Da will Databricks gegenhalten und bis 2028 rund 50.000 Anwender in Deutschland durch einen mehrgleisigen Ansatz Fachwissen in den Bereichen generative KI, Data Engineering sowie Maschinelles Lernen und Analytik vermitteln.

Ein „University Alliance-Programm“ soll der University of Applied Sciences Osnabrück, der Technischen Hochschule Ulm, der Hochschule-Bonn-Rhein-Sieg , der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg und vergleichbaren Einrichtungen einen „KI-Lehrplan auf Unternehmensniveau“ an die Hand geben. Zusätzlich wird das Unternehmen in diesem Frühjahr drei 'Databricks AI Days' in Frankfurt, Lausanne und Wien veranstalten.

„Es ist unerlässlich, Studierende, Unternehmen und Partner dabei zu unterstützen, mit der sich rasch wandelnden KI-Landschaft Schritt zu halten“, so Holz weiter. „Die richtigen Daten- und KI-Kompetenzen sind entscheidend, damit deutsche Unternehmen jeder Größe KI skalieren und auf europäischer Ebene wettbewerbsfähig bleiben können.“

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