Feuer im Datacenter Brand im Amsterdamer NorthC-Rechenzentrum

Quelle: Pressemitteilung NorthC Deutschland GmbH 3 min Lesedauer

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„Am Donnerstagmorgen, dem 7. Mai, brach gegen 8:45 Uhr in unserem Rechenzentrum am Rondebeltweg in Almere ein Feuer aus“, teilte das Co-Location-Betreiber NorthC in seiner Erklärung zum Unglück mit.

Die Bilder stammen von der Website HV Almere HV Almerer(Bild:  HV Almere)
Die Bilder stammen von der Website HV Almere HV Almerer
(Bild: HV Almere)

Auf der niederländischen Seite des Rechenzentrumsbetreibers findet sich quasi eine Chronologie des Geschehens, mit einem ersten Schadensbericht von heute Morgen. Demnach gab es bereits heute Nach erste Inspektionen. Dabei habe sich gezeigt, dass die Rauchentwicklung auf die Hallen des Datacenter begrenzt geblieben ist. Die Brandschutzwände hätten verhindert, dass sich der Rauch im Gebäude weiter ausbreiten konnte.

Um ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Sektoren zu verhindern, haben die Helfer aber auch einen großen Dieseltank präventiv gekühlt. Dabei ist nach Medienberichten ein Flughafenlöschfahrzeug vom Flughafen Lelystad zum Einsatz gekommen, das über eine große Kapazität für Löschmittel verfügt.

Vom betroffenen Unternehmen hieß es: Die Teams vor Ort seien voll damit beschäftigt, die Stromversorgung und die Konnektivität wiederherzustellen. In diesem Zusammenhang werden externe Notstromversorgungen vorbereitet, um die Kundengeräte so schnell wie möglich wieder in Betrieb zu nehmen.

Am Vormittag

Am Donnerstagmorgen nach dem Feueralarm musste das Gebäude zunächst evakuiert werden. Die Rettungskräfte waren schnell vor Ort. Es hat offenbar offenes Feuer gegeben, das an der Rückseite des Gebäudes wütete, wo sich technische Einrichtungen befunden haben, und jede Mange Rauchentwicklung, aber es keine Verletzten.

Alexandra Schless, CEO von NorthC Datacenters, sagt: „Alle anwesenden Personen wurden rechtzeitig aus dem Gebäude evakuiert.“ Kunden, die unmittelbar von diesem Vorfall betroffen sind und waren, würden über die üblichen Kanäle und das Kundenportal auf dem Laufenden gehalten.

Bei einem Update um 15:15 Uhr hat NorthC bekannt dann gegeben, dass die Feuerwehr noch einige Stunden benötigen werde, um den Brand vollständig unter Kontrolle zu bringen und das Gebäude für sicher zu erklären.

Über die Brandursache und das genaue Ausmaß der Schäden an der Infrastruktur lässt sich derzeit noch nichts mit Sicherheit sagen.

Am Abend

Auch um 18:30 Uhr hat es noch geheißen: „Die Situation ist derzeit unverändert. Die Feuerwehr wird voraussichtlich noch einige Zeit benötigen, um den Brand unter Kontrolle zu bringen und das Gebäude freizugeben.“ Um 20:50 Uhr hat der Co-Location-Anbieter dann bekannt geben können, dass der Brand auf „GRIP 1“ herabgestuft worden sei. Das bedeutet, dass der Brand zu diesem Zeitpunkt unter Kontrolle gebracht worden war.

Das Unternehmen hat außerdem bekannt geben können, dass man später am Abend das Gebäude betreten werden dürfe, um eine erste Schadeneinschätzung vornehmen zu können. „Unsere Teams stehen bereit, um sofort loszulegen, sobald dies möglich ist“. Dabei geht es vor allem darum, die Stromversorgung und die Konnektivität so schnell wie möglich wiederherzustellen.

Tatsächlich teilt NorthC um 00:35 Uhr mit, dass die Feuerwehr hat die Lage weiter auf „GRIP 0“ herabgestuft und das Gebäude teilweise freigegeben habe, so dass die Datacenter-Teams ihre Arbeit aufgenommen hätten. Zudem sei die Bereitstellung einer vorübergehenden Stromversorgung in die Wege geleitet worden, was er ermögliche, nun an den Vorbereitungen für die Installation und den Anschluss zu arbeiten.

Die Auswirkungen

Zu den beeinträchtigten Infrastrukturen gehören, wie diverse Medien berichten, etwa „Cisco Cloud Email Security“ im europäischen Sekundärrechenzentrum, die Mail-Server des E-Mail-Dienstleisters „TurboSMTP“ sowie zahlreiche Netzwerkdienste des niederländischen Providers „Surf“. Außerdem soll IBM den betroffenen Standort nutzen( siehe etwa:„Borns IT- und Windows-Blog“

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