Datacenter-Ausbau in Finnland Scale42 plant ein 50 MW-Rechenzentrum im finnischen Liperi

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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Im Süden Finnlands entsteht ein weiterer Rechenzentrumsstandort. Der Baubeginn des Projekts in Liperi soll 2027 sein und markiert den nächsten Schritt einer breiten Nordic-Pipeline mit mehr als 1,3 Gigawatt geplanter Leistung.

Das geplante Investitionsvolumen von 800 Millionen Euro in den Standort Liperi ist Teil eines größeren Vorhabens von Scale42.(Bild:  Stormy lake Saimaa — with artistic twist /Janne Räkköläinen / CC BY-SA 2.0)
Das geplante Investitionsvolumen von 800 Millionen Euro in den Standort Liperi ist Teil eines größeren Vorhabens von Scale42.

Der nordische Entwickler Scale42 verhandelt mit der Gemeinde Liperi über Kauf und Pacht von rund neun Hektar im Industriegebiet „Välikangas“. Der Baubeginn ist für frühestens für Anfang 2027 vorgesehen.

In der ersten Ausbaustufe stehen etwa 60 Megawatt IT-Leistung im Raum. Das Investitionsvolumen liegt bei rund 800 Millionen Euro.

Die Kommune sieht den Standort aufgrund verfügbarer Flächen, guter Anbindung und Nähe zu einer Stromtrasse als geeignet für digitale Infrastruktur. Zudem gilt die mögliche Abwärmenutzung als Perspektive für lokale Unternehmen.

Standort soll Teil einer größeren Nordic-Pipeline sein

Das Projekt ergänzt mehrere geplante Campus-Entwicklungen des Unternehmens in Nordeuropa. Insgesamt listet Scale42 sieben Vorhaben mit rund 1,3 Gigawatt Leistung in Finnland, Schweden, Norwegen und Island.

In Finnland verfolgt das Unternehmen zusätzlich einen 60-MW-Standort in Kitee sowie ein Vorhaben nahe Kristinestad mit mehr als 500 Megawatt. In Schweden steht ein Campus mit rund 400 Megawatt in der Region Jokkmokk auf der Agenda. Norwegen gehört mit Projekten bei Sorfold und Skibotn ebenfalls zur Pipeline, Island mit einem geplanten Standort nahe Nordurping.

Wer steckt hinter Scale42?

Scale42 geht aus den Gründern von Fjord Power und Hydrokraft hervor, dem heutigen KI-Cloud-Unternehmen Nscale. Die Projektpipeline folgt dem Trend, Energie-intensive Rechenzentrumsinfrastruktur in Regionen mit stabiler Stromversorgung, kühlem Klima und verfügbaren Flächen zu bündeln.

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