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Open-Source-Infrastruktur in Feierlaune OpenStack feiert den 10. Geburtstag

| Redakteur: Ulrike Ostler

Gestern feierte die Open-Stack-Community das zehnjährige Bestehen des Projekts. In diesem Zeitraum hat sich das Projekt, das 2010 als gemeinsames von Rackspace und der NASA ins Leben gerufen wurde und sich zunächst auf die Orchestrierung von virtuellen Maschinen und die Objektspeicherung konzentrierte, zu einem der drei aktivsten Open-Source-Projekte überhaupt entwickelt.

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OpenStack feiert den 10jährigen Geburtstag.
OpenStack feiert den 10jährigen Geburtstag.
(Bild: Anuja Mary Tilj auf Unsplash)

Im Laufe all dieser Veröffentlichungen und zusammengeführten Änderungen entwickelte sich OpenStack zur einzigen Open-Source-Integrations-Engine, die APIs zur Orchestrierung von Bare-Metal-, virtuellen Maschinen und Container-Ressourcen in einem einzigen Netzwerk bereitstellt. Folgende Fakten liefert die OpenStack Foundation, die zur Community-Unterstützung gegründet wurde, liefert folgende Informationen:

An Kritik mangelte es seit jeher aber auch nicht: Zu komplex, zu unverständlich, zu breit aufgestellt... Zu wenig fokussiert und: Wo hat Kubernetes seinen Platz? Dennoch: OpenStack wird durch eine globalen Gemeinschaft von über 105.000 Personen unterstützt und hat große Meilensteine erreicht:

  • 21 pünktliche Veröffentlichungen, von „Austin“ bis „Ussuri“
  • Das Analystenhaus 451 Research prognostiziert einen OpenStack-Markt von 7,7 Milliarden Dollar bis 2023, wobei mit 36 Prozent das größte Wachstum in Asien und mit 27 Prozent in Lateinamerika liegt. Es folgt Europa mit einem Plus von 22 Prozent und Nordamerika mit 17 Prozent.
  • Im Jahr 2010 gab es gerade einmal zwei Projekte, im Jahr 2020 sind es 42. Zu den Open Infrastructure-Projekten zählen „Airship“, „Kata Containers“, „Openinfra Labs“, „StarlingX“ und „Zuul“.
  • OpenStack zählt über 10 Millionen Kerne in Produktion,
  • hat mehr als 500.000 Änderungen zusammengeführt
  • von über 8.000 einzelnen Entwicklern, die diese Änderungen verfasst haben.
  • Noch immer werden jeden Tag rund 900 Änderungen vorgeschlagen und 18.000 Tests durchgeführt, um sie auszuwerten.

Die Upstream-Gemeinschaft arbeitet mit OpenStack-Betreibern zusammen, um sicherzustellen, dass die Software die Anforderungen neuer Anwendungsfälle wie Edge Computing, High Performance Computing (HPC), KI und maschinelles Lernen sowie 5G erfüllt. Das schlägt sich auch auf die Organisation im Hintergrund nieder.

Die OpenStack Foundation, die zur Unterstützung der globalen OpenStack-Gemeinschaft gegründet wurde, hat sich auch in ihrer Mission weiterentwickelt, neue Open-Source-Gemeinschaften zu gründen, um Bereiche voranzubringen, in denen die Technologie erfolgreich zur Entwicklung einer offenen Infrastruktur beitragen kann: KI/Maschinelles Lernen, CI/CD, Container-Infrastruktur, Edge-Computing und natürlich öffentliche, Private und Hybrid Clouds.

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