Smart Run ist in den Nvidia Omniverse DSX Blueprint integriert Modellbasierte Digital-Twin-Technik von Vertiv für Rechenzentren

Quelle: Pressemitteilung Vertiv GmbH 2 min Lesedauer

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Die Digital-Twin-Technik „Smart Run“ von Vertiv verlagert die Rechenzentrumsplanung auf einen modellbasierten Ansatz, so dass die Infrastruktur vor dem Ausbau als ein einziges System entworfen, simuliert und validiert werden kann. Die die Arbeitsabläufe bei der Planung, Simulation und Implementierung insbesondere von KI-Fabriken lassen sich so beschleunigen.

Mithilfe des Digitalen Zwillings von „Vertiv Smart Run“ lassen sich Module und komplette Rechenzentren entwerfen. (Bild:  Vertiv)
Mithilfe des Digitalen Zwillings von „Vertiv Smart Run“ lassen sich Module und komplette Rechenzentren entwerfen.
(Bild: Vertiv)

Vertiv Smart Run ist in „Nvidia Omniverse DSX Blueprint“ integriert. Das erlaube Vertiv, seine Roadmap bezüglich Infrastruktur von KI-Fabriken konfigurierbarer, wiederholbarer und simulationsfähig zu machen. Denn da KI-Implementierungen immer höhere Dichten und größere Kapazitäten erreichten, benötigten Rechenzentren einen schnelleren und zuverlässigeren Weg, um jede Generation von Rechenleistung in reale Infrastruktur umzusetzen, so der Hersteller. Herkömmliche, dokumentbasierte Prozesse und isolierte Übergaben zwischen den Teams für Stromversorgung, Kühlung, Steuerung und Bereitstellung sind dazu nicht mehr ausreichend.

Die Erfassung von Systemkonfigurationen und Abhängigkeiten in einer virtuellen Umgebung hingegen trage dazu bei, Designänderungen in späten Phasen und Integrationsrisiken zu reduzieren, das Vertrauen durch Simulation zu stärken und die Zeit von der Planung bis zur Betriebsbereitschaft zu verkürzen bei gleichzeitiger Verbesserung der teamübergreifenden Koordination.

Scott Armul, Chief Product and Technology Officer bei Vertiv, erläutert: „KI-Infrastruktur kann nicht mehr Generation für Generation geplant werden. Um mehr Token pro Sekunde pro Megawatt zu liefern, müssen Stromversorgung, Kühlung, Steuerung und Bereitstellungsabläufe als ein einziges, ineinandergreifendes System konzipiert werden.“

Taktgeber Nvidia

Der Vertiv Smart Run Digital Twin könne dabei helfen, das Infrastruktur-Know-how von Vertiv in konfigurierbare, simulationsfähige Bausteine zu überführen, die eine schnellere und sicherere Planung von KI-Fabriken ermöglichen. „Indem wir diesen Ansatz auf Vertiv One Core Rubin DSX ausweiten, unterstützt Vertiv Kunden dabei, zukünftige Rechenanforderungen in einsetzbare physische Infrastruktur zu übersetzen, bevor diese Anforderungen den vollen Einsatzumfang erreichen“, so Amul.

„Vertiv One Core“ ist eine hybrides, vorgefertigtes Rechenzenrumsdesignmit einer Leistung von 10 MW bis 250 MW und darüber hinaus. Es ist ohne Größenbeschränkungen skalierbar und bietet eine durchgängige Rechenzentrumsinfrastruktur, die speziell darauf ausgelegt ist, die  Anforderungen an Geschwindigkeit und Flexibilität von KI-Anwendungen.  Das vorgefertigte Design soll den Transport und Installation veienfachen und  den Arbeitsaufwand sowie die Risiken vor Ort reduzieren. (Bild:  Vertiv)
„Vertiv One Core“ ist eine hybrides, vorgefertigtes Rechenzenrumsdesignmit einer Leistung von 10 MW bis 250 MW und darüber hinaus. Es ist ohne Größenbeschränkungen skalierbar und bietet eine durchgängige Rechenzentrumsinfrastruktur, die speziell darauf ausgelegt ist, die Anforderungen an Geschwindigkeit und Flexibilität von KI-Anwendungen. Das vorgefertigte Design soll den Transport und Installation veienfachen und den Arbeitsaufwand sowie die Risiken vor Ort reduzieren.
(Bild: Vertiv)

Der Vertiv Smart Run Digital Twin ist die erste Phase in einer mehrstufiger Roadmap von Vertiv für digitale Zwillinge von KI-Fabriken. Digitale Zwillinge sollen dazu beitragen, die Lücke zwischen beschleunigter Recheninnovation und der Bereitschaft der physischen Infrastruktur zu schließen, indem sie die technische Absicht von der frühen Konfiguration und Simulation über die Bereitstellung, Inbetriebnahme und Lebenszyklussicherung bis hin zur zukünftigen Optimierung bewahren.

Die Bedeutung hebt auch Vladimir Troy, Vice President of AI Infrastructure bei Nvidia, hervor: „KI-Fabriken erfordern ein Full-Stack-Co-Design über Rechen- und physische Infrastruktur hinweg. Nvidia Omniverse DSX Blueprint unterstützt das Ökosystem dabei, digitale Zwillinge für KI-Fabriken im Gigawatt-Maßstab mithilfe von OpenUSD, Simready-Assets sowie Strom-, Wärme- und Betriebssimulationen zu erstellen, zu simulieren und zu optimieren.“ Die Einbindung von Vertiv Smart Run in diesen Workflow könne Kunden dabei helfen, Infrastrukturentscheidungen früher zu bewerten und sich auf mehrere Generationen beschleunigter Rechenleistung vorzubereiten.

Auf der Computex Taipei 2026 hat Vertiv Vertiv Smart Run sowohl als physisches Infrastruktursystem als auch als konfigurierbaren digitalen Zwilling demonstriert, so dass die Besucher Konfigurationsszenarien haben erkunden und sehen können, wie modellbasierte Designentscheidungen nachgelagerte Infrastrukturplanungs-, Koordinations- und Simulations-Workflows unterstützen können. Der Demonstrator wurde unter Verwendung der modellbasierten System-Engineering-Funktionen von Dassault Systèmes auf der „3D Experience“-Plattform erstellt und mit Omniverse DSX-Workflows verbunden.

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