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Die wichtigsten Bestandteile von OpenStack OpenStack im eigenen Rechenzentrum

| Autor / Redakteur: Filipe Pereira Martins und Anna Kobylinska / Ulrike Ostler

Der Trend zur Virtualisierung ganzer Rechenzentren nimmt an Schwung zu. Mit der Vorstellung des „OpenStack Application Catalog“ bricht eine neue Ära schlüsselfertiger OpenStack-Lösungen an. Worauf es bei der Implementierung des Cloud-Betriebssystems im unternehmenseigenen Datencenter ankommt, beleuchtet dieser Artikel.

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Auf der halbjährlichen Konferenz OpenStack Summit in Vancouver (Mai 2015) kündigte die OpenStack Foundation unter anderem einen offiziellen Marktplatz für schlüsselfertige Lösungen auf der Basis von OpenStack an.
Auf der halbjährlichen Konferenz OpenStack Summit in Vancouver (Mai 2015) kündigte die OpenStack Foundation unter anderem einen offiziellen Marktplatz für schlüsselfertige Lösungen auf der Basis von OpenStack an.
(Bild: OpenStack Foundation )

Das Cloud-Betriebssystem OpenStack für virtualisierte Infrastrukturdienste im Selbstbedienungsverfahren hat sich in der letzten Zeit rasant weiterentwickelt. Noch vor einem Jahr war alleine die Installation von OpenStack im eigenen Datacenter ein Meisterstück der IT-Ingenieurleistung, geschweige denn die Instandhaltung. Wegen der zahlreichen Vorteile der quelloffenen Virtualisierungs- und Orchestrierungsplattform ist das Interesse an einer Migration zu OpenStack groß.

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Das Fazit der Autoren

Logo OpenStack
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( Bild: OpenStack Foundation )

„Die Cloud von morgen basiert auf OpenSource-Technologie“, sagt Bill Franklin, VP of OpenStack Technology Enablement von HP, einem der acht Platinum-Mitglieder der OpenStack Foundation. Viele Anwender sind sich jedoch einig: Die Plattform ist nach wie vor (unnötig) kompliziert. Die OpenStack Foundation zeigt sich zum Glück bemüht, das rasante Innovationstempo zu lenken, um den Einsatz des Frameworks zu vereinfachen.

Ein Marktplatz für schlüsselfertige Lösungen auf OpenStack-Basis ist jedenfalls ein cleverer Schachzug. Der Marktplatz dürfte interessierten Unternehmen die Implementierung des quelloffenen Cloud-Frameworks in eigenen Rechenzentren erleichtern.

OpenStack verspricht nicht nur eine verbesserte Auslastung der Infrastruktur des eigenen Rechenzentrums gegenüber herkömmlicher Server-Virtualisierung, sondern vor allem Agilität. Benutzer einer (privaten OpenStack-)Cloud, ob Software-Entwickler, Analysten, Ingenieure im Bereich der Forschung und Entwicklung oder andere, können die benötigte Infrastruktur – sei es Server-Instanzen, Objektspeicher oder andere Ressourcen – im Selbstbedienungsverfahren in Anspruch nehmen ohne auf die Bereitstellung durch administrativen Support (hilflos Däumchen drehend) zu warten. So entsteht für die Beteiligten eine agile Arbeitsumgebung, welche dem Unternehmen einen beachtlichen Leistungsschub und damit einen Wettbewerbsvorteil verleihen kann.

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