Kabelmanagement für hochverdichtete Rechenzentren X Space UK stellt „Fibre Path“ für Glasfaser-Infrastrukturen vor

Quelle: Pressemitteilung XSpaceuk 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Der modulare Ansatz soll die Installation beschleunigen, Rack-Kapazitäten erhöhen und den Ausbau bestehender Umgebungen vereinfachen. Der Anbieter verspricht auch positive Effekte auf den PUE-Wert. Folgendes steckt hinter dem Konzept.

Keine heißen Drähte: Die offene Bauweise soll laut Anbieter Hotspots vermeiden, während die Stahlkonstruktion die Glasfaserverkabelung schützt.(Bild:  X Space UK)
Keine heißen Drähte: Die offene Bauweise soll laut Anbieter Hotspots vermeiden, während die Stahlkonstruktion die Glasfaserverkabelung schützt.
(Bild: X Space UK)

Der britische Anbieter X Space UK stellt mit „Fibre Path“ ein Kabel-Management- und Glasfaser-Containment-System für Rechenzentren vor. Es richtet sich an Betreiber von Co-Location-, Enterprise- und Hyperscale-Umgebungen, die steigende Glasfaserdichten bei gleichzeitig begrenztem Platzangebot bewältigen müssen.

Kern des Konzepts ist eine Glasfasertrasse, die außerhalb der Racks geführt wird. Durch die so genannte Zero-U-Montage – im Video am Ende des Artikels zu sehen – bleibt zusätzlicher Platz für IT-Systeme verfügbar. Nach Angaben des Anbieters lässt sich dadurch die Rack-Auslastung erhöhen, ohne die physische Infrastruktur erweitern zu müssen.

Das modulare Design soll zudem Installationszeiten verkürzen und Anpassungen im laufenden Betrieb erleichtern. Betreiber können Glasfaserwege erweitern oder umkonfigurieren, ohne größere Eingriffe in bestehende Umgebungen vorzunehmen. X Space UK gibt an, dass das System auf die typischen Anforderungen beim Ausbau von KI-Cluster, High-Performance-Computing und anderen datenintensiven Anwendungen ausgelegt ist.

Fokus auf Kühlung, Schutz und Skalierbarkeit

Das Unternehmen verweist zudem auf Vorteile bei Kühlung und Energie-Effizienz. Die offene Bauweise soll den Luftstrom weniger beeinträchtigen als geschlossene Kabeltrassen. Das könne sich positiv auf die Auslastung von Kühlsystemen und die Power Usage Effectiveness (PUE) auswirken.

Für den physischen Schutz der Infrastruktur setzt Fibre Path auf eine Stahlkonstruktion. Diese soll Glasfaserkabel vor Beschädigungen schützen und Anforderungen an Brandschutz sowie Betriebssicherheit unterstützen. Das System lässt sich schrittweise erweitern und ist für wachsende Kapazitätsanforderungen ausgelegt.

(ID:50860567)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu RZ- und Server-Technik

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung