Technischer Redakteur M.A. Harald Lutz ♥ DataCenter-Insider

Technischer Redakteur M.A. Harald Lutz

Fachjournalist und Technikredakteur in Frankfurt am Main
Redaktion H. Lutz

Harald Lutz M.A. arbeitet als Fachjournalist sowie in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Frankfurt am Main. Studium der Publizistik und Ausbildung zum Technischen Redakteur. Harald Lutz schreibt überwiegend für die wirtschaftlich-technisch ausgerichtete Wochenpresse, verschiedene IT- und Logistik-Fachzeitschriften, Online-Portale sowie für Unternehmenspublikationen.

Artikel des Autors

Der zukünftige Digital Park Fechenheim sieht keine hinter Stacheldraht verborgenen Rechenzentrumsareale mehr vor.
Rechenzentrums-Hotspot Frankfurt am Main

Stadtentwicklung und Datacenter-Ansiedlung

Der Rechenzentrumsausbau hat bekanntlich nicht nur seine wirtschaftliche Bedeutung für die Wertschöpfung der Kommunen, sondern birgt als Kehrseite der Medaille auch erhebliche ökologische und Klimabelastungen in sich. Vielfach diskutiert werden am deutschen Datacenter-Hotspot Frankfurt am Main und in den umliegenden Städten und Gemeinden der immens hohe Energieverbrauch (mehr als der Rhein-Main-Flughafen). Das ist der zweite Artikel von Autor Harald Lutz zum Versuch, die die Rechenzentrumsansiedlung stärker zu steuern.

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Im vergangenen Jahr stoppten Amsterdam und Haarlemmermeer den weiteren Bau von Rechenzentren. Danach ging es an die Erarbeitung von Umweltauflagen. Vor diesem Hintergrund befragt Autor Harald Lutz im Auftrag von DataCenter-Insider den stellvertretenden Leiter des Frankfurter Energiereferats, Paul Fay, ob hierzulande Ähnliches denkbar wäre.
Interview mit dem stellvertretenden Leiter des Frankfurter Energiereferats zu Umweltauflagen für Datacenter

„Ich kann die Entscheidung von Amsterdam gut verstehen“

Der Schock Amsterdam sitzt in der Branche tief. Vorerst für ein Jahr wird es aus energetischen und Umweltgründen keine neuen Rechenzentren in Stadt und Umland dieses bedeutenden europäischen Datacenter-Hotspots geben. Über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Amsterdam und Deutschlands Standort Nr. 1 – Frankfurt am Main – sprach DataCenter-Insider mit dem stellvertretenden Leiter des Frankfurter Energiereferats, Paul Fay.

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Frankfurt am Main gilt noch als die europäische Datacenter-Hauptstadt; doch drohen Energie-Engpässe und Diskussionen um Umweltauflagen lassen alle im Unklaren und manch gute Ansätze stecken fest. Autor Harald Lutz hat sich beim Energiereferat der Stadt erkundigt, welche Initiativen Zukunft haben.
Initiativen und Klimaprojekte am Rechenzentrumsstandort Frankfurt am Main

Nutzung von Datacenter-Abwärme? Es gibt nicht nichts.

Das Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main kann in Kooperation mit diversen Playern am Markt auf viele exemplarische Projekte für eine klimaneutrale Stromproduktion und klimaneutrales Heizen inklusive Nutzung von industrieller Abwärme verweisen. Die Rechenzentrumsbranche leistet hierbei insbesondere über moderne Wasserkühlungskonzepte oder die Einspeisung von Abwärme in das Nahwärmenetz wertvolle Beiträge.

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Das Rechenzentrum von Cloud & Heat im Eurotheum, dem ehemaligen Sitz der EZB in Frankfurt am Main, ist für das Energiereferat der Stadt ein Vorzeigeprojekt, da mit der Abwärme rund 20 Prozent des Wärmebedarfs von dem dort angesiedelten Hotel und der Gastronomie gedeckt werden können.
Nachgefragt beim Energiereferat Frankfurt am Main

„Wir bringen Energie-effiziente Projekte zum Fliegen und zeigen damit auf, dass sie funktionieren“

Am deutschen Datacenter-Hotspot Frankfurt am Main wurden mit 1.037 Gigawattstunden (2017) alleine von den großen Co-Location-Rechenzentren wie Telehouse / KDDI, E-Shelter/NTT und Digital Realty, um nur einige zu nennen, rund 90 Gigawattstunden mehr Strom verbraucht als von allen 400.000 städtischen Haushalten zusammen. Tendenz weiter steigend. Die Messlatte des oftmals zum Vergleich herangezogenen Rhein-Main-Flughafens mit seinem Verbrauch von 585 Gigawattstunden wurde von der Branche bereits vor Jahren gerissen.

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Das E-Shelter/NTT-Rechenzentrum „FRA4“ in Hattersheim
Datacenter in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main

Standortfrage - Rechenzentrumsbauer zieht es in den Speckgürtel

Amsterdam, London oder Frankfurt am Main: Neue Rechenzentren werden weniger häufig in der City selbst, sondern im Umland errichtet. So weichen auch an Deutschlands führendem Rechenzentrumsstandort Frankfurt am Main Bauherren und Co-Locator vermehrt nach Rüsselsheim und Hattersheim (E-Shelter), auf das Großauheimer Kasernengelände bei Hanau (Zenium) oder ins benachbarte Offenbach auf die andere Mainseite aus, wo der lokale Energieversorger EVO im Rahmen eines Joint Venture derzeit ein neues Areal bebaut.

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Die Kommune Hattersheim steht dem Digitalisierungsprozess wohlwollen gegenüber, sagt der umtriebige Bürgermeister, Klaus Schindling.
Klaus Schindling, Bürgermeister der Stadt Hattersheim am Main, im Interview

„Die Nutzung der Abwärme ist in der Tat ein Sachverhalt, der mich bewegt“

Das Stadtgebiet von Frankfurt am Main ist klein, dicht besiedelt auch von Rechenzentren und kann in diesem Punkt mit anderen Datacenter-Metropolen wie London, Amsterdam, Paris konkurrieren – noch. Denn zusehends werden Platz und Strom knapp und die Nachbargemeinden attraktiver, wie Hattersheim. Was hält denn der dortige Bürgermeister Klaus Schindling davon? Begrüßt er die Entwicklung überhaupt?

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Der Datacenter-Standort Frankfurt bietet die Möglichkeit, Daten mit der notwendigen Performance in alle Welt zu versenden. Doch dafür waren die Stromnetze nicht geplant.
Leitungs- und Planungsengpässe

Versiegt der Stromfluss für die Co-Locator in Frankfurt am Main schon bald?

Hinter vorgehaltener Hand schon längst kein Geschäftsgeheimnis mehr: Am weltweit größten Datenumschlagplatz und ausgewiesenen Datacenter-Hotspot Frankfurt am Main haben viele der dort ansässigen Co-Location-Rechenzentren Probleme damit, den Energiebedarf für einen weiteren Ausbau decken zu können. Bestandsrechenzentren mit festen Stromzusagen dagegen müssen sich keine Sorgen machen.

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Dr. Ralph Hintemann, Senior Reseracher beim Borderstep Institut, untersucht die Energie-Effizienz von deutschen Rechenzentren und die Frage, ob sie weltweit führend sind oder längst abgehängt.
Datacenter zwischen Energie-Effizienz und Standortkampf

Wie geht es dem deutschen Rechenzentrumsmarkt?

Trotz deutlicher Effizienzfortschritte in den vergangenen Jahren - vor allem in der Kühltechnik und bei Servern - steigt der Energiebedarf in den Rechenzentren stetig weiter an. Das ist in Deutschland nicht anders, so ein Ergebnis der aktuellen Borderstep-Studie „Energie-Effizienz und Rechenzentren in Deutschland. Weltweit führend oder längst abgehängt?“. Also: Wie steht es um die Datacenter hierzulande?

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Der zukünftige Digital Park Fechenheim sieht keine hinter Stacheldraht verborgenen Rechenzentrumsareale mehr vor.
Rechenzentrums-Hotspot Frankfurt am Main

Stadtentwicklung und Datacenter-Ansiedlung

Der Rechenzentrumsausbau hat bekanntlich nicht nur seine wirtschaftliche Bedeutung für die Wertschöpfung der Kommunen, sondern birgt als Kehrseite der Medaille auch erhebliche ökologische und Klimabelastungen in sich. Vielfach diskutiert werden am deutschen Datacenter-Hotspot Frankfurt am Main und in den umliegenden Städten und Gemeinden der immens hohe Energieverbrauch (mehr als der Rhein-Main-Flughafen). Das ist der zweite Artikel von Autor Harald Lutz zum Versuch, die die Rechenzentrumsansiedlung stärker zu steuern.

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Frankfurt am Main gilt noch als die europäische Datacenter-Hauptstadt; doch drohen Energie-Engpässe und Diskussionen um Umweltauflagen lassen alle im Unklaren und manch gute Ansätze stecken fest. Autor Harald Lutz hat sich beim Energiereferat der Stadt erkundigt, welche Initiativen Zukunft haben.
Initiativen und Klimaprojekte am Rechenzentrumsstandort Frankfurt am Main

Nutzung von Datacenter-Abwärme? Es gibt nicht nichts.

Das Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main kann in Kooperation mit diversen Playern am Markt auf viele exemplarische Projekte für eine klimaneutrale Stromproduktion und klimaneutrales Heizen inklusive Nutzung von industrieller Abwärme verweisen. Die Rechenzentrumsbranche leistet hierbei insbesondere über moderne Wasserkühlungskonzepte oder die Einspeisung von Abwärme in das Nahwärmenetz wertvolle Beiträge.

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Das E-Shelter/NTT-Rechenzentrum „FRA4“ in Hattersheim
Datacenter in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main

Standortfrage - Rechenzentrumsbauer zieht es in den Speckgürtel

Amsterdam, London oder Frankfurt am Main: Neue Rechenzentren werden weniger häufig in der City selbst, sondern im Umland errichtet. So weichen auch an Deutschlands führendem Rechenzentrumsstandort Frankfurt am Main Bauherren und Co-Locator vermehrt nach Rüsselsheim und Hattersheim (E-Shelter), auf das Großauheimer Kasernengelände bei Hanau (Zenium) oder ins benachbarte Offenbach auf die andere Mainseite aus, wo der lokale Energieversorger EVO im Rahmen eines Joint Venture derzeit ein neues Areal bebaut.

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Im vergangenen Jahr stoppten Amsterdam und Haarlemmermeer den weiteren Bau von Rechenzentren. Danach ging es an die Erarbeitung von Umweltauflagen. Vor diesem Hintergrund befragt Autor Harald Lutz im Auftrag von DataCenter-Insider den stellvertretenden Leiter des Frankfurter Energiereferats, Paul Fay, ob hierzulande Ähnliches denkbar wäre.
Interview mit dem stellvertretenden Leiter des Frankfurter Energiereferats zu Umweltauflagen für Datacenter

„Ich kann die Entscheidung von Amsterdam gut verstehen“

Der Schock Amsterdam sitzt in der Branche tief. Vorerst für ein Jahr wird es aus energetischen und Umweltgründen keine neuen Rechenzentren in Stadt und Umland dieses bedeutenden europäischen Datacenter-Hotspots geben. Über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Amsterdam und Deutschlands Standort Nr. 1 – Frankfurt am Main – sprach DataCenter-Insider mit dem stellvertretenden Leiter des Frankfurter Energiereferats, Paul Fay.

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Die Kommune Hattersheim steht dem Digitalisierungsprozess wohlwollen gegenüber, sagt der umtriebige Bürgermeister, Klaus Schindling.
Klaus Schindling, Bürgermeister der Stadt Hattersheim am Main, im Interview

„Die Nutzung der Abwärme ist in der Tat ein Sachverhalt, der mich bewegt“

Das Stadtgebiet von Frankfurt am Main ist klein, dicht besiedelt auch von Rechenzentren und kann in diesem Punkt mit anderen Datacenter-Metropolen wie London, Amsterdam, Paris konkurrieren – noch. Denn zusehends werden Platz und Strom knapp und die Nachbargemeinden attraktiver, wie Hattersheim. Was hält denn der dortige Bürgermeister Klaus Schindling davon? Begrüßt er die Entwicklung überhaupt?

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Der Datacenter-Standort Frankfurt bietet die Möglichkeit, Daten mit der notwendigen Performance in alle Welt zu versenden. Doch dafür waren die Stromnetze nicht geplant.
Leitungs- und Planungsengpässe

Versiegt der Stromfluss für die Co-Locator in Frankfurt am Main schon bald?

Hinter vorgehaltener Hand schon längst kein Geschäftsgeheimnis mehr: Am weltweit größten Datenumschlagplatz und ausgewiesenen Datacenter-Hotspot Frankfurt am Main haben viele der dort ansässigen Co-Location-Rechenzentren Probleme damit, den Energiebedarf für einen weiteren Ausbau decken zu können. Bestandsrechenzentren mit festen Stromzusagen dagegen müssen sich keine Sorgen machen.

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Dr. Ralph Hintemann, Senior Reseracher beim Borderstep Institut, untersucht die Energie-Effizienz von deutschen Rechenzentren und die Frage, ob sie weltweit führend sind oder längst abgehängt.
Datacenter zwischen Energie-Effizienz und Standortkampf

Wie geht es dem deutschen Rechenzentrumsmarkt?

Trotz deutlicher Effizienzfortschritte in den vergangenen Jahren - vor allem in der Kühltechnik und bei Servern - steigt der Energiebedarf in den Rechenzentren stetig weiter an. Das ist in Deutschland nicht anders, so ein Ergebnis der aktuellen Borderstep-Studie „Energie-Effizienz und Rechenzentren in Deutschland. Weltweit führend oder längst abgehängt?“. Also: Wie steht es um die Datacenter hierzulande?

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Das Rechenzentrum von Cloud & Heat im Eurotheum, dem ehemaligen Sitz der EZB in Frankfurt am Main, ist für das Energiereferat der Stadt ein Vorzeigeprojekt, da mit der Abwärme rund 20 Prozent des Wärmebedarfs von dem dort angesiedelten Hotel und der Gastronomie gedeckt werden können.
Nachgefragt beim Energiereferat Frankfurt am Main

„Wir bringen Energie-effiziente Projekte zum Fliegen und zeigen damit auf, dass sie funktionieren“

Am deutschen Datacenter-Hotspot Frankfurt am Main wurden mit 1.037 Gigawattstunden (2017) alleine von den großen Co-Location-Rechenzentren wie Telehouse / KDDI, E-Shelter/NTT und Digital Realty, um nur einige zu nennen, rund 90 Gigawattstunden mehr Strom verbraucht als von allen 400.000 städtischen Haushalten zusammen. Tendenz weiter steigend. Die Messlatte des oftmals zum Vergleich herangezogenen Rhein-Main-Flughafens mit seinem Verbrauch von 585 Gigawattstunden wurde von der Branche bereits vor Jahren gerissen.

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