Technischer Redakteur M.A. Harald Lutz ♥ DataCenter-Insider

Technischer Redakteur M.A. Harald Lutz

Fachjournalist und Technikredakteur in Frankfurt am Main
Redaktion H. Lutz

Harald Lutz M.A. arbeitet als Fachjournalist sowie in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Frankfurt am Main. Studium der Publizistik und Ausbildung zum Technischen Redakteur. Harald Lutz schreibt überwiegend für die wirtschaftlich-technisch ausgerichtete Wochenpresse, verschiedene IT- und Logistik-Fachzeitschriften, Online-Portale sowie für Unternehmenspublikationen.

Artikel des Autors

Bis Wasserkühlung, eventuell kombiniert mit Abwärmenutzung, sich durchsetzt dauert es noch. Liegt es an den Rechenzentrumsbetreibern? Die schieben die Verantwortung auf die Kunden, die nicht wolln, auf fehlende Standards und auf fehlende Abnehmer.  (Bild: Bertold Werkmann - stock.adobe.com)
Technische Machbarkeit trifft auf Vorbehalte

Kein Mitreißen nur Plätschern: Energie-effiziente Wasserkühlung im Datacenter stockt

Eigentlich, ja eigentlich leuchten die Vorteile einer direkten Wasserkühlung im Vergleich zu Ventilatoren, die zuvor gekühlte Luft mehr oder minder durch das gesamte Rechenzentrum blasen unmittelbar ein. Wird die durch die Server und Speichermedien erzeugte Wärme auch noch zum Heizen genutzt: eigentlich unschlagbar - in der Energie- und Kosteneffizienz. Eigentlich ....

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Autor Harald Lutz interviewt Marina Köhn vom Umweltbundesamt zu laufenden Projekten, die zum Ziel haben, den Energieverbrauch von Rechenzentren für die Nutzer transparent zu machen und der Umwelt zuliebe zu senken.  (Bild: Weissblick - stock.adobe.com)
Marina Köhn, Umweltbundesamt, zur Energie-Effizienz und Nachhaltigkeit im Rechenzentrum

„Jedes Unternehmen, das sich zügig auf den Weg macht, ist gut beraten“

Die Europäische Union zieht die Zügel an, um die im Pariser Abkommen gesteckten Klimaziele zur Begrenzung der Erderwärmung auf maximal 1,5 Grad zu erreichen. Über sowohl freiwillige als auch gesetzlich einzufordernde Beiträge der Datacenter-Branche, über Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Vergleich mit anderen Industrien sowie über den aktuellen Projektstand etwa von „PeerDC“ und der Aktualisierung des „Blauen Engel“, äußert sich Marina Köhn vom Umweltbundesamt.

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Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main wünscht sich „Dataparks“, etwa wie den zukünftigen „Digital Park Fechenheim“ auf dem ehemaligem Neckermann-Gelände und nach Stockholmer Vorbildern. 
 (Interxion)
Die (gefährdete ?) Zukunft des Rechenzentrums-Hotspot

Der Magistratsbeschluss zur Datacenter-Ansiedlung in Frankfurt/Main - und wie weiter?

Die Stadt Frankfurt a. M. will die Standortentwicklung von Rechenzentren politisch steuern. Der Stadtregierung hat daher vor Kurzem ein bereits viel Aufsehen erregendes Konzept zur Aktualisierung des Ge­werbe­flächen­ent­wicklungs­plans (GEP) beschlossen und an die Gremien der Stadtverordnetenversammlung zur weiteren Beratung vorgelegt. Wenn alles glatt durchgeht, ist bereits in Juni mit einer Beschlussfassung zu rechnen.

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Ein Blick in das Hochleistungsrechenzentrum des HLRS; Das Projekt „PeerDC“ intendiert allerdings den Aufbau eines Registers für alle Rechenzentren, insbesondere Co-Location-Datacenter, um ein nationales Bewertungssystems für Energie-effiziente Datacenter entwickeln zu können.  (Simon Sommer für HLRS)
PeerDC - der Aufbau eines Datacenter-Registers zur Bewertung der Energie-Effizienz

Die Intention: Ein Bewertungssystem für Rechenzentren

Über ein aktuelles, vom Umweltbundesamt (UBA) gefördertes Forschungsvorhaben zum Aufbau eines bundesweiten Registers und Bewertungssystems für Energie-effiziente Rechenzentren – eine spätere Ausweitung auf europäische Ebene nicht ausgeschlossen – spricht Harald Lutz für DataCenter-Insider mit dem Projektleiter Professor Peter Radgen. Dieser forscht am Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energienutzung (IER) der Universität Stuttgart.

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Mit direkter Wasserkühlung der Server ließe sich das Temperaturniveau der Abwärme nahezu verdoppeln; ein Aufheizen durch Wärmepunpen, um diese als Fernwärme beziehungsweise in Stadtteilnetzen zugänglich zu machen, entfiele weitgegend. Megware bietet solche Systeme an.  (Megware)
Paul Fay vom Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main zum Pilotprojekt Westville

„Das Heizen mit Datacenter-Abwärme ist auch hierzulande keine Utopie mehr“

Rechenzentrumsabwärme produktiv zum Heizen ganzer Wohnsiedlungen nutzen – dieses Megathema aus Skandinavien wird mit dem Pilotprojekt „Westville“ jetzt auch in Frankfurt am Main Wirklichkeit. Harald Lutz sprach für DataCenter-Insider mit Paul Fay, dem stellvertretenden Leiter des städtischen Energiereferats über die Strahlungskraft dieses Pilotprojekts und wie man alles noch viel besser machen könnte.

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Neubaugebiet Westville im Frankfurter Gallusviertel: Die Beheizung der Mietwohnungen, Kitas und Gewerbe-Einheiten im Frankfurter Neubaugebiet Westville soll in einer Kombination aus Fernwärme und Abwärme aus dem benachbarten Telehouse / KDDI-Rechenzentrum erfolgen. ( Instone )
Datacenter-Abwärmenutzung

Das Leuchtturmprojekt Westville soll Frankfurter Energiebedarf senken

Der Stromverbrauch und die CO2-Emissionen am Datacenter Hotspot Frankfurt am Main steigen von Jahr zu Jahr. Treiber dieser Entwicklung sind nicht zuletzt die vielen Rechenzentren. Mit 1.600 Gigawattstunden pro Jahr verbrauchen sie heute doppelt so viel Strom wie alle 400.000 Haushalte zusammen. Auch der oftmals zum Vergleich herangezogene Rhein-Main-Airport ist mit diesen Zahlen längst abgehängt. Auf die Rechenzentren entfällt heute dreimal so viel Energie.

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Der zukünftige Digital Park Fechenheim sieht keine hinter Stacheldraht verborgenen Rechenzentrumsareale mehr vor. (Interxion/Digital Realty)
Rechenzentrums-Hotspot Frankfurt am Main

Stadtentwicklung und Datacenter-Ansiedlung

Der Rechenzentrumsausbau hat bekanntlich nicht nur seine wirtschaftliche Bedeutung für die Wertschöpfung der Kommunen, sondern birgt als Kehrseite der Medaille auch erhebliche ökologische und Klimabelastungen in sich. Vielfach diskutiert werden am deutschen Datacenter-Hotspot Frankfurt am Main und in den umliegenden Städten und Gemeinden der immens hohe Energieverbrauch (mehr als der Rhein-Main-Flughafen). Das ist der zweite Artikel von Autor Harald Lutz zum Versuch, die die Rechenzentrumsansiedlung stärker zu steuern.

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Im vergangenen Jahr stoppten Amsterdam und Haarlemmermeer den weiteren Bau von Rechenzentren. Danach ging es an die Erarbeitung von Umweltauflagen. Vor diesem Hintergrund befragt Autor Harald Lutz im Auftrag von DataCenter-Insider den stellvertretenden Leiter des Frankfurter Energiereferats, Paul Fay, ob hierzulande Ähnliches denkbar wäre.  (Salome Roessler)
Interview mit dem stellvertretenden Leiter des Frankfurter Energiereferats zu Umweltauflagen für Datacenter

„Ich kann die Entscheidung von Amsterdam gut verstehen“

Der Schock Amsterdam sitzt in der Branche tief. Vorerst für ein Jahr wird es aus energetischen und Umweltgründen keine neuen Rechenzentren in Stadt und Umland dieses bedeutenden europäischen Datacenter-Hotspots geben. Über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Amsterdam und Deutschlands Standort Nr. 1 – Frankfurt am Main – sprach DataCenter-Insider mit dem stellvertretenden Leiter des Frankfurter Energiereferats, Paul Fay.

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Frankfurt am Main gilt noch als die europäische Datacenter-Hauptstadt; doch drohen Energie-Engpässe und Diskussionen um Umweltauflagen lassen alle im Unklaren und manch gute Ansätze stecken fest. Autor Harald Lutz hat sich beim Energiereferat der Stadt erkundigt, welche Initiativen Zukunft haben.  (Bruno /Germany auf Pixabay)
Initiativen und Klimaprojekte am Rechenzentrumsstandort Frankfurt am Main

Nutzung von Datacenter-Abwärme? Es gibt nicht nichts.

Das Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main kann in Kooperation mit diversen Playern am Markt auf viele exemplarische Projekte für eine klimaneutrale Stromproduktion und klimaneutrales Heizen inklusive Nutzung von industrieller Abwärme verweisen. Die Rechenzentrumsbranche leistet hierbei insbesondere über moderne Wasserkühlungskonzepte oder die Einspeisung von Abwärme in das Nahwärmenetz wertvolle Beiträge.

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Das Rechenzentrum von Cloud & Heat im Eurotheum, dem ehemaligen Sitz der EZB in Frankfurt am Main, ist für das Energiereferat der Stadt ein Vorzeigeprojekt, da mit der Abwärme rund 20 Prozent des Wärmebedarfs von dem dort angesiedelten Hotel und der Gastronomie gedeckt werden können.  (Foto: HGEsch, Hennef)
Nachgefragt beim Energiereferat Frankfurt am Main

„Wir bringen Energie-effiziente Projekte zum Fliegen und zeigen damit auf, dass sie funktionieren“

Am deutschen Datacenter-Hotspot Frankfurt am Main wurden mit 1.037 Gigawattstunden (2017) alleine von den großen Co-Location-Rechenzentren wie Telehouse / KDDI, E-Shelter/NTT und Digital Realty, um nur einige zu nennen, rund 90 Gigawattstunden mehr Strom verbraucht als von allen 400.000 städtischen Haushalten zusammen. Tendenz weiter steigend. Die Messlatte des oftmals zum Vergleich herangezogenen Rhein-Main-Flughafens mit seinem Verbrauch von 585 Gigawattstunden wurde von der Branche bereits vor Jahren gerissen.

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Das E-Shelter/NTT-Rechenzentrum  „FRA4“ in Hattersheim  (NTT)
Datacenter in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main

Standortfrage - Rechenzentrumsbauer zieht es in den Speckgürtel

Amsterdam, London oder Frankfurt am Main: Neue Rechenzentren werden weniger häufig in der City selbst, sondern im Umland errichtet. So weichen auch an Deutschlands führendem Rechenzentrumsstandort Frankfurt am Main Bauherren und Co-Locator vermehrt nach Rüsselsheim und Hattersheim (E-Shelter), auf das Großauheimer Kasernengelände bei Hanau (Zenium) oder ins benachbarte Offenbach auf die andere Mainseite aus, wo der lokale Energieversorger EVO im Rahmen eines Joint Venture derzeit ein neues Areal bebaut.

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Die Kommune Hattersheim steht dem Digitalisierungsprozess wohlwollen gegenüber, sagt der umtriebige Bürgermeister, Klaus Schindling. (Hattersheim am Main)
Klaus Schindling, Bürgermeister der Stadt Hattersheim am Main, im Interview

„Die Nutzung der Abwärme ist in der Tat ein Sachverhalt, der mich bewegt“

Das Stadtgebiet von Frankfurt am Main ist klein, dicht besiedelt auch von Rechenzentren und kann in diesem Punkt mit anderen Datacenter-Metropolen wie London, Amsterdam, Paris konkurrieren – noch. Denn zusehends werden Platz und Strom knapp und die Nachbargemeinden attraktiver, wie Hattersheim. Was hält denn der dortige Bürgermeister Klaus Schindling davon? Begrüßt er die Entwicklung überhaupt?

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Der Datacenter-Standort Frankfurt bietet die Möglichkeit, Daten mit der notwendigen Performance in alle Welt zu versenden. Doch dafür waren die Stromnetze nicht geplant.  (Digital Realty)
Leitungs- und Planungsengpässe

Versiegt der Stromfluss für die Co-Locator in Frankfurt am Main schon bald?

Hinter vorgehaltener Hand schon längst kein Geschäftsgeheimnis mehr: Am weltweit größten Datenumschlagplatz und ausgewiesenen Datacenter-Hotspot Frankfurt am Main haben viele der dort ansässigen Co-Location-Rechenzentren Probleme damit, den Energiebedarf für einen weiteren Ausbau decken zu können. Bestandsrechenzentren mit festen Stromzusagen dagegen müssen sich keine Sorgen machen.

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Dr. Ralph Hintemann, Senior Reseracher beim Borderstep Institut, untersucht die Energie-Effizienz von deutschen Rechenzentren und die Frage, ob sie weltweit führend sind oder längst abgehängt.  (Borderstep Institut)
Datacenter zwischen Energie-Effizienz und Standortkampf

Wie geht es dem deutschen Rechenzentrumsmarkt?

Trotz deutlicher Effizienzfortschritte in den vergangenen Jahren - vor allem in der Kühltechnik und bei Servern - steigt der Energiebedarf in den Rechenzentren stetig weiter an. Das ist in Deutschland nicht anders, so ein Ergebnis der aktuellen Borderstep-Studie „Energie-Effizienz und Rechenzentren in Deutschland. Weltweit führend oder längst abgehängt?“. Also: Wie steht es um die Datacenter hierzulande?

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Der zukünftige Digital Park Fechenheim sieht keine hinter Stacheldraht verborgenen Rechenzentrumsareale mehr vor. (Interxion/Digital Realty)
Rechenzentrums-Hotspot Frankfurt am Main

Stadtentwicklung und Datacenter-Ansiedlung

Der Rechenzentrumsausbau hat bekanntlich nicht nur seine wirtschaftliche Bedeutung für die Wertschöpfung der Kommunen, sondern birgt als Kehrseite der Medaille auch erhebliche ökologische und Klimabelastungen in sich. Vielfach diskutiert werden am deutschen Datacenter-Hotspot Frankfurt am Main und in den umliegenden Städten und Gemeinden der immens hohe Energieverbrauch (mehr als der Rhein-Main-Flughafen). Das ist der zweite Artikel von Autor Harald Lutz zum Versuch, die die Rechenzentrumsansiedlung stärker zu steuern.

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Das E-Shelter/NTT-Rechenzentrum  „FRA4“ in Hattersheim  (NTT)
Datacenter in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main

Standortfrage - Rechenzentrumsbauer zieht es in den Speckgürtel

Amsterdam, London oder Frankfurt am Main: Neue Rechenzentren werden weniger häufig in der City selbst, sondern im Umland errichtet. So weichen auch an Deutschlands führendem Rechenzentrumsstandort Frankfurt am Main Bauherren und Co-Locator vermehrt nach Rüsselsheim und Hattersheim (E-Shelter), auf das Großauheimer Kasernengelände bei Hanau (Zenium) oder ins benachbarte Offenbach auf die andere Mainseite aus, wo der lokale Energieversorger EVO im Rahmen eines Joint Venture derzeit ein neues Areal bebaut.

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Frankfurt am Main gilt noch als die europäische Datacenter-Hauptstadt; doch drohen Energie-Engpässe und Diskussionen um Umweltauflagen lassen alle im Unklaren und manch gute Ansätze stecken fest. Autor Harald Lutz hat sich beim Energiereferat der Stadt erkundigt, welche Initiativen Zukunft haben.  (Bruno /Germany auf Pixabay)
Initiativen und Klimaprojekte am Rechenzentrumsstandort Frankfurt am Main

Nutzung von Datacenter-Abwärme? Es gibt nicht nichts.

Das Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main kann in Kooperation mit diversen Playern am Markt auf viele exemplarische Projekte für eine klimaneutrale Stromproduktion und klimaneutrales Heizen inklusive Nutzung von industrieller Abwärme verweisen. Die Rechenzentrumsbranche leistet hierbei insbesondere über moderne Wasserkühlungskonzepte oder die Einspeisung von Abwärme in das Nahwärmenetz wertvolle Beiträge.

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Mit direkter Wasserkühlung der Server ließe sich das Temperaturniveau der Abwärme nahezu verdoppeln; ein Aufheizen durch Wärmepunpen, um diese als Fernwärme beziehungsweise in Stadtteilnetzen zugänglich zu machen, entfiele weitgegend. Megware bietet solche Systeme an.  (Megware)
Paul Fay vom Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main zum Pilotprojekt Westville

„Das Heizen mit Datacenter-Abwärme ist auch hierzulande keine Utopie mehr“

Rechenzentrumsabwärme produktiv zum Heizen ganzer Wohnsiedlungen nutzen – dieses Megathema aus Skandinavien wird mit dem Pilotprojekt „Westville“ jetzt auch in Frankfurt am Main Wirklichkeit. Harald Lutz sprach für DataCenter-Insider mit Paul Fay, dem stellvertretenden Leiter des städtischen Energiereferats über die Strahlungskraft dieses Pilotprojekts und wie man alles noch viel besser machen könnte.

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Neubaugebiet Westville im Frankfurter Gallusviertel: Die Beheizung der Mietwohnungen, Kitas und Gewerbe-Einheiten im Frankfurter Neubaugebiet Westville soll in einer Kombination aus Fernwärme und Abwärme aus dem benachbarten Telehouse / KDDI-Rechenzentrum erfolgen. ( Instone )
Datacenter-Abwärmenutzung

Das Leuchtturmprojekt Westville soll Frankfurter Energiebedarf senken

Der Stromverbrauch und die CO2-Emissionen am Datacenter Hotspot Frankfurt am Main steigen von Jahr zu Jahr. Treiber dieser Entwicklung sind nicht zuletzt die vielen Rechenzentren. Mit 1.600 Gigawattstunden pro Jahr verbrauchen sie heute doppelt so viel Strom wie alle 400.000 Haushalte zusammen. Auch der oftmals zum Vergleich herangezogene Rhein-Main-Airport ist mit diesen Zahlen längst abgehängt. Auf die Rechenzentren entfällt heute dreimal so viel Energie.

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Im vergangenen Jahr stoppten Amsterdam und Haarlemmermeer den weiteren Bau von Rechenzentren. Danach ging es an die Erarbeitung von Umweltauflagen. Vor diesem Hintergrund befragt Autor Harald Lutz im Auftrag von DataCenter-Insider den stellvertretenden Leiter des Frankfurter Energiereferats, Paul Fay, ob hierzulande Ähnliches denkbar wäre.  (Salome Roessler)
Interview mit dem stellvertretenden Leiter des Frankfurter Energiereferats zu Umweltauflagen für Datacenter

„Ich kann die Entscheidung von Amsterdam gut verstehen“

Der Schock Amsterdam sitzt in der Branche tief. Vorerst für ein Jahr wird es aus energetischen und Umweltgründen keine neuen Rechenzentren in Stadt und Umland dieses bedeutenden europäischen Datacenter-Hotspots geben. Über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Amsterdam und Deutschlands Standort Nr. 1 – Frankfurt am Main – sprach DataCenter-Insider mit dem stellvertretenden Leiter des Frankfurter Energiereferats, Paul Fay.

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Der Datacenter-Standort Frankfurt bietet die Möglichkeit, Daten mit der notwendigen Performance in alle Welt zu versenden. Doch dafür waren die Stromnetze nicht geplant.  (Digital Realty)
Leitungs- und Planungsengpässe

Versiegt der Stromfluss für die Co-Locator in Frankfurt am Main schon bald?

Hinter vorgehaltener Hand schon längst kein Geschäftsgeheimnis mehr: Am weltweit größten Datenumschlagplatz und ausgewiesenen Datacenter-Hotspot Frankfurt am Main haben viele der dort ansässigen Co-Location-Rechenzentren Probleme damit, den Energiebedarf für einen weiteren Ausbau decken zu können. Bestandsrechenzentren mit festen Stromzusagen dagegen müssen sich keine Sorgen machen.

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Das Rechenzentrum von Cloud & Heat im Eurotheum, dem ehemaligen Sitz der EZB in Frankfurt am Main, ist für das Energiereferat der Stadt ein Vorzeigeprojekt, da mit der Abwärme rund 20 Prozent des Wärmebedarfs von dem dort angesiedelten Hotel und der Gastronomie gedeckt werden können.  (Foto: HGEsch, Hennef)
Nachgefragt beim Energiereferat Frankfurt am Main

„Wir bringen Energie-effiziente Projekte zum Fliegen und zeigen damit auf, dass sie funktionieren“

Am deutschen Datacenter-Hotspot Frankfurt am Main wurden mit 1.037 Gigawattstunden (2017) alleine von den großen Co-Location-Rechenzentren wie Telehouse / KDDI, E-Shelter/NTT und Digital Realty, um nur einige zu nennen, rund 90 Gigawattstunden mehr Strom verbraucht als von allen 400.000 städtischen Haushalten zusammen. Tendenz weiter steigend. Die Messlatte des oftmals zum Vergleich herangezogenen Rhein-Main-Flughafens mit seinem Verbrauch von 585 Gigawattstunden wurde von der Branche bereits vor Jahren gerissen.

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Die Kommune Hattersheim steht dem Digitalisierungsprozess wohlwollen gegenüber, sagt der umtriebige Bürgermeister, Klaus Schindling. (Hattersheim am Main)
Klaus Schindling, Bürgermeister der Stadt Hattersheim am Main, im Interview

„Die Nutzung der Abwärme ist in der Tat ein Sachverhalt, der mich bewegt“

Das Stadtgebiet von Frankfurt am Main ist klein, dicht besiedelt auch von Rechenzentren und kann in diesem Punkt mit anderen Datacenter-Metropolen wie London, Amsterdam, Paris konkurrieren – noch. Denn zusehends werden Platz und Strom knapp und die Nachbargemeinden attraktiver, wie Hattersheim. Was hält denn der dortige Bürgermeister Klaus Schindling davon? Begrüßt er die Entwicklung überhaupt?

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Dr. Ralph Hintemann, Senior Reseracher beim Borderstep Institut, untersucht die Energie-Effizienz von deutschen Rechenzentren und die Frage, ob sie weltweit führend sind oder längst abgehängt.  (Borderstep Institut)
Datacenter zwischen Energie-Effizienz und Standortkampf

Wie geht es dem deutschen Rechenzentrumsmarkt?

Trotz deutlicher Effizienzfortschritte in den vergangenen Jahren - vor allem in der Kühltechnik und bei Servern - steigt der Energiebedarf in den Rechenzentren stetig weiter an. Das ist in Deutschland nicht anders, so ein Ergebnis der aktuellen Borderstep-Studie „Energie-Effizienz und Rechenzentren in Deutschland. Weltweit führend oder längst abgehängt?“. Also: Wie steht es um die Datacenter hierzulande?

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