Uptown Basel: Hier gehen 220 „Nvidia-H100-GPUs“ live Wassergekühlter KI-Superrechner startet den Betrieb in Basel

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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In „Uptown Basel“ startet ein wassergekühlter KI-Superrechner mit 220 „Nvidia-H100“-GPUs. Die Infrastruktur kombiniert Hochleistungsrechnen, Abwärmenutzung und souveräne KI-Modelle unter Schweizer Gerichtsbarkeit.

Anlässlich der Inbetriebnahme: (v.l.)Carla Bünger, Angel Nunez (beide von Phoeniqs), Hans-Jörg Fankhauser (Fankhauser) und Stefan Taroni (Phoeniqs).(Bild:  Phoeniqs)
Anlässlich der Inbetriebnahme: (v.l.)Carla Bünger, Angel Nunez (beide von Phoeniqs), Hans-Jörg Fankhauser (Fankhauser) und Stefan Taroni (Phoeniqs).
(Bild: Phoeniqs)

Im Schweizer Innovationscampus „Uptown Basel“ ist ein neuer KI-Superrechner in Betrieb gegangen. Die Anlage entstand gemeinsam mit IBM, Dell Technologies und Nvidia. Betreiber der Infrastruktur ist Phoeniqs.

Das System befindet sich im Pioneer-Gebäude des Campus und setzt auf insgesamt 220 GPUs des Typs „Nvidia H100“. Nach Angaben der Beteiligten handelt es sich um den ersten wassergekühlten KI-Rechner dieser Größenordnung in der Schweiz.

Das Kühlkonzept...

Die technische Infrastruktur rund um den Rechner nimmt deutlich mehr Raum ein als die eigentlichen GPU-Systeme. Für die Kühlung nutzt Uptown Basel ein hochverdichtetes Kaltwassersystem von Vertiv und Stulz.

Die wasserbasierten Kühleinheiten führen die Abwärme direkt an den Racks ab. Ergänzend strömt gekühlte Luft über einen Hohlboden in den Serverraum und wird nach der Wärme-Aufnahme in einen geschlossenen Kreislauf zurückgeführt. Die entstehende Abwärme speist der Campus zudem in den Wärmeverbund von Primeo Energie Wärme ein.

und die Energieversorgung für 220 Nvidia-H100-GPUs

Auch die Stromversorgung des Campus ist auf hohe Dauerlasten ausgelegt. Zwei Transformatoren mit jeweils 40 Megavoltampere (MVA) reduzieren die von Swissgrid und Primeo Netz angelieferte Spannung von 145.000 Volt auf 20.000 Volt. Über mehr als 30 weitere Transformatoren verteilt das Areal die Energie lokal mit 400 Volt an die einzelnen Betriebsbereiche.

Das Projekt adressiert vor allem Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, die KI-Anwendungen unter Schweizer Gerichtsbarkeit betreiben wollen. Im Mittelpunkt steht dabei der Aufbau einer souveränen Infrastruktur, bei der Datenhaltung, Modelle und Betriebsumgebung lokal kontrolliert bleiben.

Phoeniqs stellt auf der Plattform unter anderem das Sprachmodell „Apertus“ bereit. Das Large Language Model (LLM) entwickelte ein Konsortium aus ETH Zürich, EPFL und dem Swiss National Supercomputing Centre (CSCS).

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