Rechenzentrumserweiterung in Kirchheim Portus Data Centers feiert Richtfest

Quelle: Pressemitteilung Portus Data Centers 2 min Lesedauer

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Der Campus soll über insgesamt 7 Megawatt IT-Kapazität verfügen. Damit werde das Rechenzentrum zu einem der leistungsstärksten im Münchner Raum zählen. Die ersten Kapazitäten des Ausbaus sollen Anfang 2027 verfügbar sein.

Falk Weinreich (5 v. l.), CEO Portus Data Centers, feiert Richtfest in Kirchheim bei München. (Bild:  Tom Brunner - tombrunner.de)
Falk Weinreich (5 v. l.), CEO Portus Data Centers, feiert Richtfest in Kirchheim bei München.
(Bild: Tom Brunner - tombrunner.de)

Mit dem Richtfest für den Ausbau seines Rechenzentrumsstandorts in Kirchheim bei München hat Portus Data Centers einen weiteren Meilenstein beim Ausbau seiner digitalen Infrastruktur erreicht. Nachdem im vergangenen Jahr der offizielle Spatenstich erfolgte, markiert die Feier vom 22. Mai 2026 den nächsten wichtigen Schritt für das Erweiterungsprojekt „MUC2“.

Fläche und Kapazität

Am Standort entstehen auf rund 2.200 Quadratmetern zusätzliche IT-Kapazitäten mit 5,5 Megawatt (MW) Leistung. Nach Fertigstellung wird der Campus in Kirchheim über insgesamt 7 MW IT-Kapazität verfügen und zählt damit zu den leistungsstärkeren Rechenzentrumsstandorten im Münchner Raum.

Die Erweiterung reagiert auf die steigende Nachfrage nach regional verfügbaren, hochperformanten IT-Infrastrukturen. Insbesondere Anwendungen mit niedrigen Latenzanforderungen, hybride Cloud-Umgebungen sowie KI- und High-Performance-Computing-Workloads (HPC) treiben den Bedarf nach leistungsfähigen Co-Location-Kapazitäten in der Region.

„Digitale Infrastruktur ist heute ein zentraler Standortfaktor für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen“, sagt Falk Weinreich, CEO von Portus Data Centers. „Gerade im Umfeld von Cloud-, KI- und datenintensiven Anwendungen werden kurze Wege, schnelle Reaktionszeiten und eine hohe Verfügbarkeit zunehmend zu entscheidenden Faktoren.“

Der Generalunternehmer ist Mercury

Das Projekt wird gemeinsam mit Mercury umgesetzt, einem auf Rechenzentrumsbau spezialisierten Generalunternehmer mit langjähriger Erfahrung in Europa. Erste zusätzliche Kapazitäten sollen ab Anfang 2027 verfügbar sein.

Neben Performance und Skalierbarkeit legt Portus Data Centers Fokus auf Energie-Effizienz und nachhaltigen Betrieb. Das Rechenzentrum wird vollständig mit erneuerbarer Energie betrieben und erfüllt die Anforderungen des Energie-Effizienzgesetzes (EnEfG). Geplant ist ein PUE-Wert von 1,2 oder niedriger. Moderne Kühlsysteme und Energie-effiziente Infrastrukturkomponenten sollen dazu beitragen, den Energieverbrauch des Standorts langfristig zu optimieren.

Portus Data Centers auf Expansionskurs

Für Portus Data Centers ist das Projekt zugleich Teil einer umfassenderen Wachstumsstrategie. Parallel zum Ausbau in München entwickelt das Unternehmen weitere Rechenzentrumskapazitäten in Hamburg sowie zusätzliche Projekte in Deutschland und angrenzenden europäischen Märkten.

Bereits beim offiziellen Spatenstich im September 2025 hatte Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger die Bedeutung des Projekts für den Digitalstandort Bayern hervorgehoben. Die Investition leiste einen wichtigen Beitrag zur digitalen Resilienz und Datensouveränität Deutschlands.

Portus Data Centers betreibt Rechenzentren in München, Hamburg und Luxemburg und fokussiert sich auf regionale Co-Location-Infrastrukturen mit geringer Latenz sowie leistungsfähiger Anbindung für Cloud-, CDN- und Telekommunikationsanbieter.

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