Netzwerkinfrastruktur und KI-Workloads Colt stärkt Istanbul als Datenkorridor zwischen Europa und Asien

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Colt erweitert sein Netzwerk in Istanbul um einen zweiten Point of Presence. Der Ausbau soll KI-Workloads, Cloud-Anwendungen und datenintensive Dienste mit geringerer Latenz und höherer Ausfallsicherheit unterstützen.

Bootsfahrt vom europäischen Teil Istanbuls in den asiatischen. Blick auf die Dolmabahe-Moschee. Colt verbindet zwei Rechenzentren und so auch zwei Kontinente in Istanbul miteinander.(Bild:  Paula Breukel)
Bootsfahrt vom europäischen Teil Istanbuls in den asiatischen. Blick auf die Dolmabahe-Moschee. Colt verbindet zwei Rechenzentren und so auch zwei Kontinente in Istanbul miteinander.
(Bild: Paula Breukel)

Colt baut seine Netzwerkinfrastruktur in Istanbul aus. Der Anbieter erweitert seine Präsenz in der türkischen Metropole um einen zweiten Point of Presence (PoP) und modernisiert zugleich die bestehenden Kapazitäten. Ziel ist es, die steigende Nachfrage nach KI-fähiger Infrastruktur sowie datenintensiven Anwendungen besser abzudecken.

Die Erweiterung verbindet zwei Rechenzentren miteinander: Eins davon liegt auf der europäischen und das andere auf der asiatischen Seite Istanbuls. Nach Angaben von Colt verbessert der zusätzliche PoP insbesondere die Ausfallsicherheit und Reichweite des Netzes. Unternehmen, Hyperscaler und Carrier sollen dadurch flexibler auf skalierbare Konnektivitätsdienste zugreifen können. Colt nennt Bandbreiten von bis zu 100 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) für Optical-, Packet-Ethernet- und Enterprise-IP-Services.

„Die Nachfrage nach hochleistungsfähiger Infrastruktur mit geringer Latenz in der Türkei und den umliegenden Regionen steigt rasant“, führt Joe Scattareggia, Executive Vice President Infrastructure and Connectivity Sales bei Colt Technology Services, aus. Vor allem Training und Inferenz großer KI-Modelle erzeugen hohe Datenmengen und verlangen stabile Verbindungen mit niedriger Latenz. Betreiber investieren deshalb verstärkt in regionale Backbone-Kapazitäten und zusätzliche Redundanzen.

Istanbul öffnet alternative Ost-West- sowie Nord-Süd-Routen und reduziert die Abhängigkeit von Hubs in Westeuropa. Gleichzeitig verkürzen sich Datenwege zwischen Zentral- und Osteuropa, dem Kaukasus, Zentralasien und dem Nahen Osten.

(ID:50859402)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu RZ- und Server-Technik

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung