Yexio baut Nummer Vier Spatenstich in Herne für neues Rechenzentrum

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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Im „FunkenbergQuartier“ in Herne beginnt der Bau des vierten Yexio-Rechenzentrums. Die Anlage soll zunächst zwei Megawatt IT-Leistung bereitstellen und Teil eines europäischen Edge-Datacenter-Netzwerks werden.

Spatenstich für das Yexio-Rechenzentrum in Herne (v. l.): David Wenzel (Senior Project Manager, Hochtief Data Center Partner), Bernd Holtwick (COO/CFO Hochtief PPP Solutions), Frank Lingelbach (Geschäftsleitung, Hochtief Data Center Partner), Jana Mesenkamp (Legal Counsel, Hochtief PPP Solutions), Frank Dudda (Oberbürgermeister der Stadt Herne), David Bussmann (Director, Palladio Partners), Arne Berking (Niederlassungsleiter Hochtief Infrastructure Building NRW), Christoph Dümpelmann (Niederlassungsleiter Hochtief Infrastructure Building, High-Tech Projects) und Marius Mählmann (Geschäftsleitung Hochtief Data Center Partner).(Bild:  Hochtief)
Spatenstich für das Yexio-Rechenzentrum in Herne (v. l.): David Wenzel (Senior Project Manager, Hochtief Data Center Partner), Bernd Holtwick (COO/CFO Hochtief PPP Solutions), Frank Lingelbach (Geschäftsleitung, Hochtief Data Center Partner), Jana Mesenkamp (Legal Counsel, Hochtief PPP Solutions), Frank Dudda (Oberbürgermeister der Stadt Herne), David Bussmann (Director, Palladio Partners), Arne Berking (Niederlassungsleiter Hochtief Infrastructure Building NRW), Christoph Dümpelmann (Niederlassungsleiter Hochtief Infrastructure Building, High-Tech Projects) und Marius Mählmann (Geschäftsleitung Hochtief Data Center Partner).
(Bild: Hochtief)

Mit dem Spatenstich hat der Bau eines neuen Rechenzentrums im „Funkenberg Quartier“ in Herne begonnen. Entwickelt wird das Projekt von Hochtief; finanziert wird die Anlage gemeinsam von Hochtief PPP Solutions und Palladio Partners.

Das Rechenzentrum soll zunächst zwei Megawatt IT-Leistung bereitstellen. Nach Angaben der Beteiligten lässt sich die Kapazität bei wachsender Nachfrage auf vier Megawatt erweitern. Die Fertigstellung ist bereits für Herbst 2027 vorgesehen.

Die Yexio-Holzbauweise inklusive Wasserkühlung

Für den Betrieb des Rechenzentrums ist Strom aus erneuerbaren Energien vorgesehen. Das Gebäude soll in Massivholzbauweise entstehen. Vorab gefertigte Module können dabei die Bauzeit verkürzen und den Materialeinsatz reduzieren. Laut Hochtief sinkt der CO2-Fußabdruck gegenüber einer konventionellen Bauweise aus Beton und Stahl um rund 600 Tonnen.

Die Kühlung der Server erfolgt über ein geschlossenes Wasserkühlsystem. Solche Direct-Liquid-Cooling-Konzepte gelten insbesondere bei hoher Leistungsdichte als Energie-effizienter als klassische luftbasierte Kühlung.

Die entstehende Abwärme soll in die lokale Energieversorgung eingespeist werden. Zusätzlich sind eine begrünte Fassade sowie ein Regenwasser-Management vorgesehen, um das Mikroklima im Quartier zu verbessern.

Edge-Standort mit Fokus auf regionaler Datenverarbeitung

Die Anlage entsteht als so genanntes Edge-Rechenzentrum, also in räumlicher Nähe zu Unternehmen und kommunalen Einrichtungen. Ziel ist es, Daten mit geringen Latenzen zu verarbeiten und Anwendungen näher an den Nutzern zu betreiben. Gleichzeitig soll die lokale Datensouveränität gestärkt werden, etwa für kommunale IT- und Smart-City-Anwendungen.

Als Nutzer des Standorts ist der hauseigene Cloud-Anbieter Yorizon vorgesehen. Das Unternehmen will dort Cloud-Computing- und „Green-IT“-Dienste für mittelständische Unternehmen, Software-Anbieter und öffentliche Einrichtungen bereitstellen.

Nach Angaben der Stadt Herne könne das Rechenzentrum zudem als technische Grundlage für künftige Smart-City-Projekte dienen. Genannt werden unter anderem digitale Verwaltungsdienste, vernetzte Infrastruktur und Mobilitätsanwendungen. Der Standort Herne ist der vierte Yexio-Standort.

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