„Green Lake“ und „Pointnext“, „Edgeline“ und 4 Milliarden

HPE von der Edge in die Cloud: Memory-driven und intelligent

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die gesamt Umgebung, in der Menschen leben, wird intelligent und liefert Daten, die es zu verarbeiten gilt; Verkehr, Smarte Cities und automom fahrende Autos sind nur Beispiele für Edge Computing.
Die gesamt Umgebung, in der Menschen leben, wird intelligent und liefert Daten, die es zu verarbeiten gilt; Verkehr, Smarte Cities und automom fahrende Autos sind nur Beispiele für Edge Computing. (Bild: HPE)

Ob Bohrinsel oder Mega-Datacenter: HPE-Kunden sollen die gleichen Unternehmensanwendungen an der Peripherie, im Rechenzentrum und in der Cloud einsetzen können. Dafür stellt das Unternehmen eine neue Familie von Edge-to-Cloud- Management-Produkten vor. Außerdem investiert HPE vier Milliarden Dollar in die „Intelligent Edge“.

Laut Gartner werden als Folge digitaler Geschäftsprojekte im Jahr 2022 drei Viertel der Unternehmensdaten außerhalb von Rechenzentren oder Clouds erzeugt und verarbeitet – im Jahr 2018 sind es laut Gartner „Top 10 Strategic Technology Trends for 2018: Cloud to the Edge“ aus dem März dieses Jahres weniger als 10 Prozent. Konsens scheint eine Dreistufigkeit für die Verarbeitung zu sein: im Device, in einem lokalen Rechenzentrum und in multiplen Clouds.

Das HPE Edgeline Converged Edge System EL1000
Das HPE Edgeline Converged Edge System EL1000 (Bild: HPE)

Derzeit läuft die HPE-Konferenz „HPE Discover“ in Las Vegas und der IT-Anbieter stellt dort eine Reihe von neuen Produkten und Updates vor. Dazu gehören die „HPE Edgeline Converged Edge Systems“. Damit sollen Kunden ihre hybriden IT-Umgebungen einfacher als bisher verwalten und die riesige Datenmengen besser verwerten können, die an entfernten und verteilten Standorten wie Fabriken, Bohrinseln oder Stromnetzen erzeugt werden.

Um diese Daten vollständig zu verwerten und Echtzeit-Aktionen zu ermöglichen, müssen Unternehmen ihre Anwendungen dort betreiben, wo die Daten entstehen: an der Peripherie – in der IT-Branche „Edge“ genannt. Die neuen Edge-to-Cloud-Lösungen von HPE betreiben unveränderte Unternehmens-Software der Partner Citrix, GE Digital, Microsoft, PTC, SAP und SparkCognition sowohl auf HPE Edgeline Converged Edge Systems – robuste und kompakte Systeme, die die Daten direkt an ihrem Entstehungsort verarbeiten – als auch im Rechenzentrum und auf Cloud-Plattformen.

Kunden sollen damit die an der Peripherie erzeugten Daten nutzen, um ihre Effizienz zu erhöhen, neue Kundenerlebnisse zu schaffen und neue Einnahmequellen aufzubauen. Darüber hinaus sollen die Edge-to-Cloud-Produkte auf der Grundlage von HPE Edgeline die Verwaltung der hybriden IT-Umgebung vereinfachen, da die gleiche Anwendungs- und Management Software von der Edge bis zur Cloud genutzt werden kann.

Tom Bradicich, Vice President und General Manager für IoT und Converged Edge Systems bei HPE, sagt: „Die Peripherie wird zunehmend zum Kern des digitalen Unternehmens. Unsere Edge-to-Cloud-Lösungen bringen Unternehmens-Anwendungen aus dem Rechenzentrum an die Peripherie. Das senkt Software- und IT-Management-Kosten und beschleunigt die Analyse und Steuerung über das ganze Unternehmen und die Lieferkette hinweg.“

HPE hat außerdem das Ergänzungspaket „HPE Edgeline Extended Storage Adapter“ angekündigt, das die Systeme mit bis zu 48 Terabyte zusätzlichem Software-definierten Speicher ausstattet. Diese Erweiterung ermöglicht die Umsetzung speicherintensiver Anwendungen wie Künstliche Intelligenz (KI), Video-Analysen und Datenbanken an der Edge und unterstützt branchenübliche Speicherverwaltungs-Tools wie „Microsoft Storage Spaces“, „HPE Store Virtual VSA“ und „VMware vSAN“.

Neue Architekturen verbessern Effizienz und Innovation

Gemeinsam mit seinen Software-Partnern bietet HPE getestete und verifizierte Architekturen für die Implementierung und den Betrieb der folgenden Software-Lösungen auf „HPE Edgeline EL1000“ und „EL4000 Converged Edge Systems“ sowie im Rechenzentrum und in der Cloud: „Microsoft SQL Server“ und „Azure“, „SAP HANA“, „PTC Thing Worx“, „GE Digital Predix Platform“, „Spark Predict“ von Spark Cognition und „Citrix XenApp“ sowie „XenDesktop“.

Mit den neuen HPE-Angeboten können Kunden:

  • Mit Echtzeit-Prozessen Innovationen vorantreiben – HPE Edgeline Converged Edge Systems sind laut HPE die ersten Systeme auf dem Markt, die Unternehmens-IT und industrielle Systeme - industrielle Steuerungssysteme, Netzwerke und Daten - in sich vereinen. Die neuen Edge-to-Cloud-Lösungen ermöglichen es Kunden, anspruchsvolle Analytics-, KI- und IoT-Anwendungen an entfernten Standorten wie Bohrinseln, Fabriken oder Windparks einzusetzen. Damit können sie beispielsweise Ausfallzeiten minimieren, den Automatisierungsgrad erhöhen und neue Geschäftsmodelle aufbauen.
  • Aktionen entlang der Wertschöpfungskette beschleunigen – Indem die gleichen Anwendungen an der Peripherie, im Rechenzentrum und in der Cloud genutzt werden, können kritische Daten und Erkenntnisse von der Peripherie leichter mit allen Standorten geteilt werden, um Datenkorrelation, Deep Learning und Prozesskoordination zu ermöglichen. Beispielsweise können ausgewählte Predictive-Maintenance-Daten mehrerer Bohrinseln an einem zentralen Standort zusammengefasst und analysiert werden, um möglichst effiziente Wartungseinsätze zu planen.
  • Hybride IT vereinfachen – Die Edge-to-Cloud-Lösungen von HPE reduzieren die Komplexität und die Verwaltungskosten, da die Edge-Plattformen und das Rechenzentrum mit denselben Management-Werkzeugen und -Prozessen gesteuert werden. Die HPE Edgeline Converged Edge Systems sind zum Beispiel mit dem gleichen HPE-System-Management ausgestattet wie HPEs IT-Systeme für Rechenzentren.

Die Edge-to-Cloud-Produkte von HPE Edgeline Converged Edge Systems sind ab sofort weltweit verfügbar. Die Preise sind abhängig von der jeweiligen Größe und Komplexität der Installation. Das Ergänzungspaket „HPE Edgeline Extended Storage Adapter“ wird ab September 2018 erhältlich sein, mit einem Listenpreis ab 299 Dollar.

HPE Pointnext beschleunigt Einführung von Memory-Driven Computing

Mit der Cloud-basierten Memory-Driven Computing Sandbox „HPE Pointnext“ will HPE- Kunden dabei unterstützen, Blaupausen und Strategien zu definieren, um Edge-to-Cloud-Lösungen entsprechend der Unternehmensziele und Transformationsbedürfnisse einzuführen. Außerdem soll die operativen Dienstleistungen helfen, alltägliche Aufgaben in einer Edge-to-Cloud-Umgebung zu managen, Komplexität zu reduzieren und schnell auf Geschäftsbedürfnisse zu reagieren.

Für diese neue Art des Proof-of-Concepts hat HPE eine neue Inkubations-Einheit für die Lösung von Big-Data-Problemen mit Memory-Driven Computing etabliert. In dieser arbeiten Experten von den Hewlett Packard Labs und HPE Pointnext.

Memory-Driven Computing stelt quasi eine neue Computer-Architektur da, die nicht mehr den Prozessor in den Mittelpunkt der Rechnerplattform stellt, sondern den Arbeitsspeicher. Das soll dazu führen, dass sich Leistung und Effizienz drastisch steigern lassen. Die Technologien für Memory-Driven Computing werden von den Hewlett Packard Labs im Forschungsprojekt „The Machine“ entwickelt.

Beena Ammanath, Vice President für künstliche Intelligenz, Daten und Innovation bei HPE: „Wir sind davon überzeugt, dass alle Daten wertvoll sind. Unsere Vision für Memory-Driven Computing ist, dass Kunden jedes einzelne Bit ihrer Daten erfassen, speichern und verfeinern können – und das bis zu 10.000-mal schneller als mit bisherigen Lösungen.“
Beena Ammanath, Vice President für künstliche Intelligenz, Daten und Innovation bei HPE: „Wir sind davon überzeugt, dass alle Daten wertvoll sind. Unsere Vision für Memory-Driven Computing ist, dass Kunden jedes einzelne Bit ihrer Daten erfassen, speichern und verfeinern können – und das bis zu 10.000-mal schneller als mit bisherigen Lösungen.“ (Bild: HPE)

Beena Ammanath, Vice President für künstliche Intelligenz, Daten und Innovation bei HPE, erläutert: „Wir sind davon überzeugt, dass alle Daten wertvoll sind. Unsere Vision für Memory-Driven Computing ist, dass Kunden jedes einzelne Bit ihrer Daten erfassen, speichern und verfeinern können – und das bis zu 10.000-mal schneller als bisher.“

Einsatz bei Travelport

Derzeit arbeitet ein Team von Technologie- und KI-Experten von HPE Pointnext mit der Firma Travelport an der Einführung von Memory-Driven Computing. Travelport ist eine Handelsplattform für die Reisebranche, die weltweit Vertrieb, Technologie, Zahlungsmethoden und andere Lösungen bietet.

In Partnerschaft mit HPE hat Travelport ein Computer-System aufgebaut, das intern als „Wall of Compute“ bezeichnet wird und das mit der ständig steigenden Nachfrage nach Online-Reisesuchen Schritt halten kann. Das Volumen der Online-Transaktionen verdoppelt sich alle 18 Monate und wird bis 2020 durchschnittlich drei Einkaufsanfragen pro Monat pro Person weltweit erreichen. Heute bedeutet dies bereits, dass täglich mehr als 125 Terabyte an Daten in und aus Travelports Rechenzentren bewegt werden.

Im April 2018 begann Travelport mit dem Einsatz von Memory-Driven Computing durch die Installation des In-Memory-Computersystems HPE Superdome Flex. Zudem arbeitete Travelport mit HPE-Experten zusammen, um seine Algorithmen mit Memory-Driven Computing-Programmiertechniken umzuschreiben. Darüber hinaus helfen HPE-Experten Travelport dabei, eine Leistungsbasis für Infrastruktur-Upgrades zu ermitteln, Kosten-Nutzen-Analysen für die Transformation zu erstellen und Anwendungen auf Memory-Driven Computing zu migrieren, anzupassen und neu zu gestalten.

Die Memory-Driven Computing Sandbox

HPE hat zudem eine Betriebs- und Entwicklungsumgebung basierend auf Memory-Driven Computing angekündigt, die für Kunden und Entwickler weltweit verfügbar ist. Diese besteht aus einer „HPE Superdome Flex“ mit „Software-Defined Scalable Memory“ – einer aktuell im The-Machine-Projekt entwickelten Schlüsseltechnologie.

HPE präsentiert endlich ersten Prototypen von The Machine – noch ohne Memristoren

Was tut sich in Sachen The Machine und Simplivity?

HPE präsentiert endlich ersten Prototypen von The Machine – noch ohne Memristoren

23.03.17 - Zehn Jahre Forschung scheinen endlich Früchte zu tragen. Auf der CeBIT 2017 war der erste Prototyp eines Nodeboards, der Grundeinheit von The Machine, zu bestaunen. Elemente der speicherzentrierten Architektur sollen Schritt für Schritt in die HPE-Produkte integriert werden. lesen

Software-Defined Scalable Memory enthält neuartige Soft- und Firmware, die es der „Memory Fabric“ der Superdome Flex ermöglicht, wesentlich größere Pools gemeinsam genutzten Arbeitsspeichers zu adressieren, als das bislang möglich war. Der Arbeitsspeicher kann damit auf bis zu 96 Terabyte skaliert werden – und das bei gleichzeitig schnellerer und widerstandsfähigerer Leistung.

Kirk Bresniker, Vice President, HPE Fellow und Chefarchitekt für Memory-Driven Computing, ergänzt: „Bereits mit dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen und jetzt mit Travelport haben wir gesehen, wie schnell Innovationen entstehen, wenn Memory-Driven Computing in die Hände von Entwicklern kommt – ihre Arbeit hilft dabei, unsere Forschungs-Agenda zu inspirieren und zu gestalten.“

Im Forschungsprojekt „The Machine“ arbeitet HPE darauf hin, mit einer einzigen Architektur das gesamte Unternehmen eines Kunden von der Edge bis zu jeder Cloud zu steuern. Mit diesem Projekt möchte HPE eines Tages ein Netz von Präzisionssystemen für einzelne Workloads bereitstellen – von verteilten Systemen an der Edge bis hin zu unternehmenskritischen Systemen im Rechenzentrum – die alle über eine sichere gemeinsame Betriebsplattform verbunden sind.

"HPE GreenLake Hybrid Cloud" richtet sich an Unternehmen, die ein hybrides Cloud-Modell fahren wollen.
"HPE GreenLake Hybrid Cloud" richtet sich an Unternehmen, die ein hybrides Cloud-Modell fahren wollen. (Bild: HPE)

Der grüne See

Der HPE-Service „Green Lake“ dient der Management-Automatisierung in Public, Private und Hybrid Clouds. Er bietet eine Reihe von Pay-per-use-Infrastrukturangeboten für verschiedene Workloads, darunter Big Data, Backup, Datenbank-Plattformen, SAP HANA und Edge Computing. „HPE Green Lake Hybrid Cloud“ bietet Cloud-Betrieb, Compliance und finanzielle Steuerung für AWS, Microsoft Azure und Microsoft Azure Stack. Er ist gedacht für das Management und die Optimierung von lokalen und entfernten Cloud-Umgebungen.

Dazu dient ein automatisiertes Cloud-Betriebsmodell, mit dem Kunden genau die Cloud-Ressourcen nutzen, die sie benötigen, egal wo die Workloads anfallen. Das Modell steigert zudem die Leistung, Kosteneffizienz, Sicherheit und Compliance der Cloud-Umgebungen. IT-Mitarbeiter müssen die hybriden Umgebungen nicht mehr selbst verwalten – dadurch passieren weniger Fehler, und die IT-Abteilung kann sich auf strategische Projekte und Innovationen konzentrieren.

Hybride IT-Landschaften sind heute in Unternehmen weit verbreitet, da sich damit Anwendungen, Services und Plattformen miteinander kombinieren lassen, die ihren geschäftlichen, technischen und rechtlichen Anforderungen entsprechen. Allerdings fällt es vielen Firmen schwer, die komplexe Mischung aus privaten, öffentlichen und hybriden Clouds zu überblicken und zu steuern, was zu unerwarteten Kosten und Risiken führen kann.

Wo fehlt´s?

Die Analysten von 451 Research haben herausgefunden, dass Compliance und Kosten-Management zwei der größten Probleme bei der Einführung von Cloud-Infrastrukturen sind und im Februar im Report „Voice of the Enterprise, Cloud, Hosting and Managed Services, Budgets and Outlook“ im Februar veröffentlicht.

Laut den Gartner-Vorhersagen für 2018 („The Cloud Platform Becomes the Expedited Path to Value” vom Februar dieses Jahres) werden Unternehmen, denen es an Kostenoptimierungsprozessen mangelt, im Jahr 2020 im Durchschnitt 40 Prozent zu viel für Public-Cloud-Leistungen zahlen. Vielen Kunden fehlt es zudem an Automatisierung, um von der Agilität der Cloud zu profitieren, sowie an kontinuierlichem Monitoring, Kontrollen und Compliance-Prozessen, um Risiken in den Griff zu bekommen.

Mithilfe von HPE Green Lake Hybrid Cloud soll sich das Management von hybriden IT-Umgebungen vereinfachen. Es setzt laut HPE „die richtigen Prozesse auf, um Cloud-Ressourcen in der gewünschten Umgebung zu verwalten, implementiert Kosten-, Sicherheits- und Compliance-Kontrollen und steuert die Ressourcen für den Kunden“. Anders als traditionelle Managed Services böten diese ein automatisiertes, Cloud-natives Modell, das es für Kunden überflüssig mache, neue Mitarbeiter für das Management von Cloud-Umgebungen auszubilden.

Ana Pinczuk, Senior Vice President und General Manager von HPE Pointnext, bezeichnet HPE GreenLake Hybrid Cloud als "bahnbrechende Lösung".
Ana Pinczuk, Senior Vice President und General Manager von HPE Pointnext, bezeichnet HPE GreenLake Hybrid Cloud als "bahnbrechende Lösung". (Bild: HPE)

Auch Ana Pinczuk, Senior Vice President und General Manager von HPE Pointnext, verdeutlicht diesen Punkt: „Unternehmen brauchen einen schnellen und einfachen Weg, ihre öffentlichen und lokalen Clouds zu optimieren, um Anwendungen und Daten in ein gemeinsames Betriebsmodell zu bringen.“ Sie fügt an: „HPE Green Lake Hybrid Cloud ist eine bahnbrechende Lösung. Sie eliminiert die Komplexität beim Betrieb mehrerer Clouds und versetzt Kunden in die Lage, die Umgebung zu steuern, Kosten zu senken und schnell Ergebnisse zu erzielen.“

Bei der Entwicklung hat HPE unter anderem auf die Expertise der vor kurzem übernommenen Firmen Cloud Technology Partners und Red Pixie zurückgegriffen. Grundlage sind zudem Automatisierungs-Werkzeuge wie „HPE Onesphere“ und die Software-Defined Produkte des Herstellers. „Microsoft Azure Stack“ wird mit verbrauchsabhängiger Abrechnung bereitgestellt, sodass Kunden auch im eigenen Rechenzentrum das Pay-per-use-Modell nutzen können. Das liefert alles in allem

  • Schnellere Resultate: Das Cloud-native, automatisierte Betriebsmodell beschleunigt die Cloud-Einführung und den IT-Betrieb
  • Verbrauchsabhängige Abrechnung – Das Pay-per-use-Modell und die kontinuierliche Kostenkontrolle passen die Kosten an die Unternehmensbedürfnisse an und helfen dabei, die Gesamtkosten für die lokale IT zu senken
  • Vereinfachte IT – Experten von HPE Pointnext bewältigen die Hauptarbeit im Rechenzentrum und schaffen Freiraum für strategische Aufgaben:Kontrolle – Echtzeit-Warnungen bei Kontrollausfällen, Behebungsempfehlungen sowie kontinuierliche Kontrollen zur Einhaltung von Compliance-Vorgaben liefern Kunden aktuelle Informationen und verringern Risiken durch Mangel an Erfahrungen

Die gesamt Umgebung, in der Menschen leben, wird intelligent und liefert Daten, die es zu verarbeiten gilt; Verkehr, Smarte Cities und automom fahrende Autos sind nur Beispiele für Edge Computing.
Die gesamt Umgebung, in der Menschen leben, wird intelligent und liefert Daten, die es zu verarbeiten gilt; Verkehr, Smarte Cities und automom fahrende Autos sind nur Beispiele für Edge Computing. (Bild: HPE)

HPE investiert vier Milliarden Dollar in Intelligent Edge

Bestandteil der HPE-Ankündigungen war auch die Aussagen, das Unternehmen wolle über die kommenden vier Jahre verteilt vier Milliarden Dollar in Entwicklung von Intelligent-Edge-Technologien und -Dienstleistungen investieren. Diese organische Investition ist darauf ausgelegt, Kunden dabei zu helfen, alle Daten, die an der Edge und in der Cloud erzeugt werden, in Intelligenz umzuwandeln. Möglich werden damit Interaktionen zwischen Menschen und Dingen, neue Nutzererfahrungen und Echtzeit-Reaktionen auf Veränderungen mithilfe von künstlicher Intelligenz und Machine Learning.

Antonio Neri, Präsident und Chief Executive Officer bei HPE, künigt eine 4-Milliarden-Dollar Investition an.
Antonio Neri, Präsident und Chief Executive Officer bei HPE, künigt eine 4-Milliarden-Dollar Investition an. (Bild: HPE)

Antonio Neri, Präsident und Chief Executive Officer bei HPE, liefert die Begründung: „Daten sind das neue geistige Eigentum. Unternehmen, die intelligente Schlüsse aus ihren Daten ziehen können – sei es im smarten Krankenhaus oder im autonomen Fahrzeug – werden erfolgreich sein. Die nächste Evolutionsstufe in der Unternehmens-IT werden Edge-to-Cloud-Architekturen sein. Unternehmen werden Millionen verteilter Clouds benötigen, die Echtzeit-Erkenntnisse und persönliche Erfahrungen ermöglichen, direkt dort wo die Prozesse ablaufen.“

Die Ansätze von heute

Mit Aruba, einem HPE-Unternehmen bietet das Unternehmen drahtlose Netze, Campus Switching, Security, ortsbezogene Dienste, Edge Computing und Analytik. Aruba und Dienstleistungen von HPE Pointnext sollen etwa den

  • Flughafen Gatwick dabei unterstützen, der technisch fortschrittlichste Flughafen zu werden.
  • HPEs Edge-Systeme helfen Texmark, die Raffinerie der Zukunft zu schaffen, die die Herstellung von Chemikalien sicherer und effizienter macht.
  • Streamr sammelt und speichert mit HPEs Edge-Systemen Sensordaten von Fahrzeugen auf einer Blockchain, damit Fahrzeugbesitzer diese verkaufen können.
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