OpenInfra Summit 2022 in Berlin „Cloud und Open Source stehen erst am Anfang“

Von Dr. Dietmar Müller

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In Berlin treffen sich aktuell Open-Source-Entwickler und -Umsetzer zum „OpenInfra Summit“. Im Congress Center präsentieren sie die Möglichkeiten quelloffener Software nicht zuletzt im Rechenzentrumsumfeld. Am ersten Tag lag der Schwerpunkt vor allem auf dem Confidential Computing.

Im Berliner BCC treffen sich aktuell Open Source-Entwickler und -Umsetzer zum OpenInfra Summit 2022.
Im Berliner BCC treffen sich aktuell Open Source-Entwickler und -Umsetzer zum OpenInfra Summit 2022.
(Bild: Müller )

Moderne Apps basieren auf einer automatisierten Infrastruktur, von massiven Rechenzentrums-Clouds bis hin zu den kleinsten Edge-Knoten für IoT und 5G. Nichts davon ist ohne Open-Source-Software möglich. Die OpenInfra Foundation – bis 2021 OpenStack Foundation genannt - mit ihren 110.000 Mitgliedern aus 187 Ländern kümmert sich um die möglichst problemlose Zusammenarbeit dieser Komponenten.

Seit gestern (noch bis morgen, den 9. Juni) sitzt die OpenInfra Foundation-Community in der Berliner Kongresshalle am Alexanderplatz, neudeutsch auch Berliner Congress Center genannt, beim OpenInfra Summit 2022 zusammen. Es gilt, „radikal offene Methode zur Entwicklung von Open-Source-Software mit der Welt jenseits von OpenStack zu teilen“ sowie eine offene Infrastruktur aufzubauen und zu betreiben.

Die Kongresshalle am Alexanderplatz, heute Berliner Congress Center genannt, war einer der Vorzeigebauten der DDR. Sie war Anfang der 1960er Jahre entstanden und bildet zusammen mit dem Haus des Lehrers ein denkmalgeschütztes Bauensemble.
Die Kongresshalle am Alexanderplatz, heute Berliner Congress Center genannt, war einer der Vorzeigebauten der DDR. Sie war Anfang der 1960er Jahre entstanden und bildet zusammen mit dem Haus des Lehrers ein denkmalgeschütztes Bauensemble.
(Bild: Müller )

„Der besondere Reiz des OpenInfra Summit liegt aus unserer Sicht in der Kombination mehrerer Komponenten. Das Line-up von Rednern und teilnehmenden Anwendern ist äußerst namhaft, während die Größe der Veranstaltung gleichzeitig überschaubar bleibt. Dies ermöglicht intensive Fachkontakte und Gespräche in einer angenehmen Atmosphäre“, erklärte Shaun O’Meara, Field CTO beim Event-Sponsor Mirantis, gegenüber DataCenter-Insider. Außerdem muss man in Berlin natürlich das zehnjährige Bestehen von OpenStack feiern!

Keynotes geben Einblicke in die Arbeit der OpenInfra Foundation

Jonathan Bryce, Executive Director der Open Infrastructure Foundation, und Allison Price, Director of Marketing & Community, eröffneten das Summit.
Jonathan Bryce, Executive Director der Open Infrastructure Foundation, und Allison Price, Director of Marketing & Community, eröffneten das Summit.
(Bild: Müller )

Die Keynotes sind das Herzstück einer jeden Veranstaltung dieser Art. Sie geben Inhalt und Richtung vor. Eröffnet wurde der Reigen gestern von Jonathan Bryce, Executive Director der Open Infrastructure Foundation, und Allison Price, Director of Marketing & Community. Nach einigen organisatorischen Abklärungen holten sie den Mitbegründer und Chief Operating Officer (COO) Mark Collier auf die Bühne.

Er führte den Besuchern die Größendimension des zu beackernden Marktsegmentes vor Augen: „Der globale IT-Markt ist heute etwa 3,6 Billionen Dollar schwer. Davon fließen lediglich fünf Prozent in die Cloud – das sind über 180 Milliarden Dollar. Auch wenn die Cloud immer noch nur einen Bruchteil des Gesamtmarktes ausmacht, wird sie doch schnell wachsen. Wir stehen erst am Anfang der Entwicklung.“

Mitbegründer und Chief Operating Officer (COO) Mark Collier zeigte sich überzeugt, dass der Cloud-Markt noch um das 20-fache wachsen wird.
Mitbegründer und Chief Operating Officer (COO) Mark Collier zeigte sich überzeugt, dass der Cloud-Markt noch um das 20-fache wachsen wird.
(Bild: Müller )

Collier zeigte sich überzeugt, dass der Cloud-Markt noch um das 20-fache zulegen wird. Dafür brauche es aber ein leistungsstarkes Netzwerk von Organisationen, die gemeinsam Software schreiben. Deswegen sei die OpenInfra Foundation gegründet worden.

Collier holte anschließend Dmitry Margolin, Systems Team Leader bei Bloomberg, auf die Bühne. Das globale Finanz-, Medien- und Technologieunternehmen Bloomberg ist der Foundation gerade neu als „Gold-Mitglied“ beigetreten. Margolin berichtete, dass man bereits seit 2013 aktiver Mitwirkender und Nutzer von OpenStack sei. Seitdem habe man eine Reihe von OpenStack-Clustern in Produktionsqualität betrieben. Diese Cluster unterstützen verschiedene Workloads, einschließlich Web, maschinelles Lernen, Software-Entwicklung, Datenbanken und mehr.

Dmitry Margolin, Systems Team Leader bei Bloomberg, berichtete, dass man bereits seit 2013 aktiver Mitwirkender und Nutzer von OpenStack sei.
Dmitry Margolin, Systems Team Leader bei Bloomberg, berichtete, dass man bereits seit 2013 aktiver Mitwirkender und Nutzer von OpenStack sei.
(Bild: Müller )

„OpenStack als Basis unserer Bloomberg Cloud Compute (BCC)-Plattform erleichtert viele zeitaufwändige Aufgaben, indem sie den Ingenieuren von Bloomberg Tools zur Verfügung stellt, mit denen sie die für ihre Anwendungen erforderlichen Rechen- und Speicherressourcen erstellen, konfigurieren und warten können“, so Margolin. „Mit BCC konnten die meisten unserer Entwicklungsteams virtuelle Maschinen einsetzen, ein Schritt, der eine verbesserte Auslastung, Stabilität und betriebliche Flexibilität bei der Entwicklung und Wartung unserer Anwendungen ermöglicht hat.“

Weiter ging es Schlag auf Schlag direkt hinein in die Projekte der Foundation: Eric Ernst und Samuel Ortiz, beide Software Engineers bei Apple, und Fabiano Fidêncio, Cloud Orchestration Software Engineer bei Intel, stellten die “Kata“-Community vor. Sie ist damit beschäftigt, neue Fähigkeiten und Anwendungsfälle für das Kata Containers-Projekt zu kreieren. In ihrer kurzen Keynote erläuterten Sie die Funktionsweisen von Confidential Computing mit Hilfe von Kata-Containers.

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Eric Ernst und Samuel Ortiz, beide Software Engineers bei Apple, und Fabiano Fidêncio Cloud Orchestration Software Engineer bei Intel, stellten die Die Kata-Community vor.
Eric Ernst und Samuel Ortiz, beide Software Engineers bei Apple, und Fabiano Fidêncio Cloud Orchestration Software Engineer bei Intel, stellten die Die Kata-Community vor.
(Bild: Müller )

Vertieft wurde das Thema anschließend von Nicolae Paladi, CEO und Mitbegründer von Canarybit. Er zeigte sich überzeugt, dass Confidential Computing das Sicherheitsparadigma des Cloud Computing verändern und bald in allen Open Infrastructure-Projekten unterstützt wird. „Leider sind die Sicherheitsgarantien, die konkurrierende Confidential-Computing-Implementierungen bieten, nicht direkt vergleichbar“, so Paladi. Hier gibt es offenkundig noch viel Arbeit für die Community.

Nicolae Paladi, CEO und Mitbegründer von CanaryBit, zeigte sich überzeugt, dass Confidential Computing das Sicherheitsparadigma des Cloud Computing verändern wird.
Nicolae Paladi, CEO und Mitbegründer von CanaryBit, zeigte sich überzeugt, dass Confidential Computing das Sicherheitsparadigma des Cloud Computing verändern wird.
(Bild: Müller )

Mit OpenStack thematisierte Tytus Kurek, Produktmanager bei Canonical, daraufhin den „de-facto-Standard für den Bau moderner Rechenzentren“. Es biete im Vergleich zu den Hyperscalern überlegene wirtschaftliche Vorteile und habe sich als Enterprise-Cloud-Plattform für die Workloads von heute und morgen fest etabliert.

Tytus Kurek, Produktmanager bei Canonical, bezeichnete OpenStack als den „de-facto-Standard für den Bau moderner Rechenzentren“.
Tytus Kurek, Produktmanager bei Canonical, bezeichnete OpenStack als den „de-facto-Standard für den Bau moderner Rechenzentren“.
(Bild: Müller )

„In der Vergangenheit wurde OpenStack in erster Linie von Service Providern übernommen und versorgt NFV-Dienste von Telekommunikationsunternehmen. In letzter Zeit wird es häufig zum Aufbau einer lokalen öffentlichen Cloud-Infrastruktur verwendet, um die Einschränkungen von Hyperscalern wie geringe Bandbreite und hohe Latenz zu umgehen. Aber OpenStack hat immer noch seine Zukunft als universelle private Cloud – etwas, das jedes Unternehmen selbst in seinen Rechenzentren nutzen kann, um die Infrastrukturkosten effektiv zu senken“, so Kurek. Wer könnte dem widersprechen?

Sicher nicht Maria Bracho, Manager, Product Management Hybrid Cloud Platforms bei Red Hat, da das Unternehmen bekanntlich ebenfalls schwer in Sachen OpenStack engagiert ist: „Als führender Anbieter einer offenen Hybrid-Cloud-Technologie setzt Red Hat auf OpenStack als offene Infrastruktur für Private Clouds“, so Bracho in Berlin gegenüber DataCenter-Insider. „Die unterschiedlichen Konfigurationsmodelle für OpenStack und Kubernetes vom Rechenzentrum bis zum Edge werden von den Workloads unserer Kunden bestimmt.“

Auch Maria Bracho von Red Hat setzt auf OpenStack als offene Infrastruktur für Private Clouds.
Auch Maria Bracho von Red Hat setzt auf OpenStack als offene Infrastruktur für Private Clouds.
(Bild: Müller )

Darüber hinaus sei Red Hat ein Platin-Mitglied der Open Infrastructure Foundation und habe drei Vorstandsmitglieder, von denen zwei von der Community gewählt wurden. Red Hat sei zudem der größte Mitwirkende am jüngsten Yoga-Zyklus „und ist an allen wichtigen Projekten beteiligt.“

Und ach ja: Von Franziska Katharina Brantner, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, kamen warme Worte für die Community. Auf die folgte noch Andreas Falkner, Vice President Open Telekom Cloud, der eine weitere Lanze für OpenStack brach.

Auch Andreas Falkner, Vice President Open Telekom Cloud, outete sich als Fan von OpenStack.
Auch Andreas Falkner, Vice President Open Telekom Cloud, outete sich als Fan von OpenStack.
(Bild: Müller )

Zu guter Letzt wurden die „Superuser Awards 2022“ vergeben, und zwar an OVHcloud und die Ant Group. Sie wurden auszeichnen, weil sie eine offene Infrastruktur genutzt haben, um ihr Geschäft zu verbessern und gleichzeitig einen Beitrag zur OpenInfra-Community zu leisten.

OpenStack als Plattform für KI

Am Nachmittag des ersten Veranstaltungstages erhöhten Torsten Deutsch, Senior Product Manager & Product Owner Bigdata & AI, Beibei Jiang, Cloud Architect, und Ferenc Kukucska, ebenfalls Cloud Architect – alle bei der Open Telekom Cloud beschäftigt – die Schlagzahl nochmals und stellten OpenStack als Plattform für Künstliche Intelligenz und Maschinenlernen vor:

„Künstliche Intelligenz und Machine Learning sind Workloads, die sich perfekt für die Cloud eignen, da sie zu Spitzenzeiten viel skalierbare Leistung benötigen, in anderen Zeiten jedoch nur wenig Leistung“, so Deutsch. „Da OpenStack nicht mit diesen integrierten Funktionen ausgestattet ist, haben wir die MLOps-Plattform Model Arts entwickelt, die eine Toolbox für die KI-Entwicklung in OpenStack-Clouds bereitstellt.“

„Model Arts biete alles, was KI-Entwickler brauchen, um eigene Modelle zu generieren. Die Entwicklungsplattform erlaubt das Training und die Bereitstellung von Modellen und kann aktuell in der Public-Beta-Phase getestet werden“, so Deutsch weiter. In einem Showcase zeigte er und seine Kollegen Bilderkennung und Objekterkennung im medizinischen Kontext.

Interessante Projekte für Betreiber von Rechenzentren

Unter den Ausstellern finden sich auch Perlen für Betreiber von Rechenzentren: Der Summit-Sponsor Sardina Systems etwa zeigte, wie man das HPC-System und das Archiv des Deutschen Klimarechenzentrums (DKRZ), einer nationalen Service-Einrichtung für die Klimaforschung, mit Cloud-Services ergänzte. Dafür implementierte Sardina seine quelloffene „FishOS“-Lösung, mit der sich das Cloud-System mit vollständig automatisierten und skalierbaren Abläufen und Upgrades ohne Ausfallzeiten verwalten lässt.

„Die von Sardina bereitgestellte Lösung macht das Ausführen von OpenStack vor Ort zu einer einfachen Aufgabe. Der Betrieb unserer Cloud beim DKRZ hilft uns, riesige Datenmengen, die vom Supercomputer Levante erzeugt werden, zu verarbeiten und zu analysieren“, so Ulf Garternicht, Leiter der Abteilung Systeme am DKRZ.

Im BCC finden sich die Stände diverser Open-Source-Experten, darunter die Summit-Sponsoren Canonical und Wind River sowie T-Systems, Vexxhost, Mirantis, Bloomberg, Red Hat, B-1 Systems und OVHCloud.
Im BCC finden sich die Stände diverser Open-Source-Experten, darunter die Summit-Sponsoren Canonical und Wind River sowie T-Systems, Vexxhost, Mirantis, Bloomberg, Red Hat, B-1 Systems und OVHCloud.
(Bild: Müller )

Mirantis hat in Berlin in Zusammenarbeit mit Docker unter anderem eine Erweiterung für „Lens“ im Gepäck, eine integrierte Entwicklungsumgebung für Kubernetes. Anwender von Docker Desktop sind dadurch in der Lage, Kubernetes-Cluster besonders einfach zu nutzen und dabei innerhalb ihrer gewohnten Docker-Desktop-Umgebung zu arbeiten.

„Das ist ein weiterer Schritt mit Blick auf die wohl größte Herausforderung, die sich vielen Unternehmen stellt: Die kontinuierlich wachsende Komplexität. Es geht darum, genau diese Komplexität zu reduzieren und Barrieren zu beseitigen. Wir möchten Kunden dabei helfen, ihre Applikationen deutlich schneller und einfacher bereitstellen zu können“, so der Field CTO Shaun O’Meara gegenüber DataCenter-Insider.

Weitere Verlautbarungen der Foundation in Berlin

  • Die OpenInfra Foundation hatte in Berlin noch einige weitere Nachrichten auf Lager, so gebe es beispielsweise ab sofort die Möglichkeit zur direkten Finanzierung einer „nachhaltigen Community rund um ein Open-Source-Infrastrukturprojekt“.
  • Mit Vexxhost hat man das neueste Gold-Mitglied gewonnen. Vexxhost ist ein kanadischer Cloud-Anbieter, der seinen Kunden in über 150 Ländern OpenStack-basierte Public Cloud-, Private Cloud- und Beratungsdienste anbietet.
  • Auch die Zuul-Community feiert in Berlin ihren 10. Jahrestag der Veröffentlichung ihrer Open-Source-Continuous-Integration-Projekt-Gating-Software. Entwickler von Volvo, BMW und Workday sind vor Ort.

Die Keynote-Präsentationen des heutigen Mittwochs befassen sich damit, wie eine offene Infrastruktur den technologischen Fortschritt in Bereichen wie Klimawandel, Nachhaltigkeit, 5G und Edge Computing, Hardware-Enablement und autonome Automobile vorantreibt. Sie sollten in Kürze hier verfügbar sein, genau wie die Keynotes des ersten Tages.

Zu den Hauptrednern des zweiten Tages gehören:

  • Stuart Grace, Forschungs- und Entwicklungsingenieur bei BBC Research & Development, der die Erstellung von Dashboards zur Verfolgung der Kohlendioxidemissionen virtueller Maschinen und damit zur Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks vorstellt.
  • Dr. Vasileios Baousis und Charalampos Kominos von den European National Meteorological Services, beschreiben, wie Cloud-Technologien eine wesentliche Rolle bei der "European Weather Cloud" und der meteorologischen Innovation spielen.
  • Stig Telfer, CTO von StackHPC und Mitglied der OpenStack Scientific Special Interest Group, der das Zusammenspiel von Open-Source-Software und wissenschaftlichem Fortschritt thematisiert.
  • George Efthimiopoulos, Direktor für Innovations- und Forschungsprogramme bei Ciena, und Mohammed Naser, CEO von Vexxhost, beschreiben die Aufgaben einer OpenStack-Cloud im kanadischen ENCQOR 5G-Projekt.
  • Paul Miller, CTO von Wind River, erklärt, warum Kommunikationsdienstleister auf der ganzen Welt das Open-Source-Projekt StarlingX in anspruchsvollen Edge-Umgebungen nutzen, um verteilte Netzwerke bereitzustellen und zu verwalten.
  • Toby Owen, VP of Product bei Fungible, erläutert den Einsatz von DPUs, eine neue Klasse von Mikroprozessoren, um eine viel höhere Auslastung und Flexibilität in Rechenzentren der nächsten Generation zu fördern, ohne die Leistung zu beeinträchtigen.
  • Johannes Foufas, Senior Principal Engineer bei Volvo, beschreibt, wie Zuul-Funktionen als erste Integrationslinie für alle Module im Hauptcomputer von Volvo-Automobilen verwendet werden. Er wird von James Blair, Zuul-Maintainer und Gründer von Acme Gating, begleitet.

Forrester bestätigt Bedeutung von Open Source-Software

Passend zum Event hat Forrester Consulting gerade im Auftrag von Instaclustr eine Untersuchung zur Bedeutung von Open Source für Unternehmen vorgelegt. Demnach erwägen aktuell 84 der befragten Firmen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Großbritannien, den USA, Australien und Neuseeland den Einsatz einer Managed-Services-Plattform mit Open-Source-Technologien.

Sie nennen ein geringeres Risiko (41 Prozent), eine größere Effizienz (39 Prozent) und die Möglichkeit, leichter in die Cloud zu wechseln (33 Prozent), als die wichtigsten Vorteile von Open-Core-Lösungen. Da es keine proprietären Lizenzbeschränkungen gibt, können Open-Source-Anwender auch problemlos in oder sogar zwischen Clouds wechseln.

„Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass für Entscheidungsträger in der Anwendungsentwicklung die Kosteneinsparungen, die Freiheit des Codes und das starke Community-Engagement die entscheidenden Vorteile sind. Außerdem belegt die Studie, was wir auch täglich von Unternehmen hören: nämlich, dass sie die Grenzen von Open Core überwinden wollen, aber Unterstützung benötigen, um das zu erreichen“, so Peter Lilley, CEO von Instaclustr.

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