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100 Prozent DCIM-RoI in 13 Monaten Warum wird Datacenter Infrastructure Management immer wichtiger?

Redakteur: Ulrike Ostler

Es braucht nur Minuten, ja Sekunden, bis ein Rack sich überhitzen kann und trotzdem installiert so mancher RZ-Betreiber munter zusätzliches IT-Equipment 'drauf los. Die Frage nach ausreichender Energie und Klimatisierung sowie genügend Platz wird gar nicht gestellt und damit der RZ-Betrieb gefährdet. Experten empfehlen ein Datacenter Infrastructure Management (DCIM) und Studien belegen den hohen Return on Investment (RoI).

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Es gibt gute Gründe für die Einführung eines DCIM-Systems.
Es gibt gute Gründe für die Einführung eines DCIM-Systems.
(Bild: Scanrail/YanniK/Fotolia.com)

„Warum wird DCIM immer wichtiger?“ fragt Wolfgang Heinhaus, Partner Advisor bei der Experton Group AG. Durch die zunehmende Systemdichte in den Datacenter könne man leicht die Übersicht darüber verlieren, ob die die technische Infrastruktur, in Englisch „Facility“, noch ausreiche. Storage, Server und Netzkomponente würden installiert und scheinbar plötzlich komme es zum RZ-Stillstand.

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Die Analysten der Experton Group empfehlen deshalb die Installation eines DCIM-Systems. Solche sind erst seit einigen Jahren auf dem Markt, so Heinhaus. Anfänglich sei die Software entwickelt worden, um Gebäudepläne abzubilden. In den letzten Jahren hätten sich diese Tools jedoch weiterentwickelt und böten Datacenter-Betreibern die Möglichkeit, Daten über den Stromverbrauch und Kühlbedarf in Echtzeit zu sammeln und zu speichern, um diese analysieren zu können.

Wolfgang Heinhaus. Partner Advisor bei der Experton Group AG, ist gegenwärtig als Projektleiter für die Umsetzung eines neuen Datacenters mit einer Größe von 1.800 Quadratmetern in Deutschland und zwei weiteren Datacentern (Primary und Backup) in Indien verantwortlich tätig. Dabei spielt die Ausfallsicherheit nach Tier 3 und 4 und der Green IT Gedanke (Reduzierung der Energiekosten und des CO2-Ausstoßes) eine große Rolle.
Wolfgang Heinhaus. Partner Advisor bei der Experton Group AG, ist gegenwärtig als Projektleiter für die Umsetzung eines neuen Datacenters mit einer Größe von 1.800 Quadratmetern in Deutschland und zwei weiteren Datacentern (Primary und Backup) in Indien verantwortlich tätig. Dabei spielt die Ausfallsicherheit nach Tier 3 und 4 und der Green IT Gedanke (Reduzierung der Energiekosten und des CO2-Ausstoßes) eine große Rolle.
(Bild: Experton Group)

„Die Ergebnisse geben eine ganzheitliche Auskunft darüber, ob die Energieversorgung und Kühlung in den Datacentern für die IT-Infrastruktur ausreichend ist und genügend Reserven für einen weiteren Ausbau vorhanden sind“, sagt Heinhaus. Sensoren überwachten den Verbrauch, damit kann die DCIM-Software die PUE (Power Usage Effectivness) ermitteln und die Energie-Effizienz der Kühlsysteme überwachen könne. PUE gibt Auskunft darüber, welcher Anteil des gesamten Stromverbrauchs des Rechenzentrums auf die IT-Systeme entfällt. Auch ließen sich durch Analysen schnell Einsparungspotenziale erkennen, die zu einem geringeren Verbrauch von Strom, Kühlung und zu einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes führten.

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