Die Übernahme von Rancher Labs ist abgeschlossen Suse-Chefin will Red Hat das Fürchten lehren

Redakteur: Ulrike Ostler

David gegen Goliath? Verglichen mit Red Hat ist Suse klein. Doch Suse CEO Melissa Di Donato sieht mit der Übernahme von Rancher Labs die Chance gekommen, dem Konkurrenten Marktanteile abzuluchsen; denn Racher Labs gehört ganz sicher zu den führenden Tools-Anbietern für das Kubernetes-Management. Und: Dieser Markt wächst weiter.

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Sus- CEO Melissa Di Donato will Red Hat das Fürchten lehren.
Sus- CEO Melissa Di Donato will Red Hat das Fürchten lehren.
(Bild: Suse)

„Stellen Sie sich eine leistungsstarke Technologie vor, die sowohl führend als auch zuverlässig ist, und eine unübertroffene Agilität, mit der Sie die geschäftlichen Herausforderungen von heute meistern können, ohne die Freiheit zur Entwicklung Ihrer Strategie von morgen zu beeinträchtigen“, so beginnt Di Donato ihren Blog-Beitrag zur Übernahme von Rancher Labs die mit dem heutigen Datum abgeschlossen ist.

„Heute, mit dem Abschluss der Übernahme von Rancher Labs, setzen wir die Kraft frei, überall innovativ zu sein - im Rechenzentrum, in der Cloud, an der Peripherie und darüber hinaus - eine Vereinigung, die das Beste aus Kubernetes Management, Linux und Edge Computing zusammenbringt, um den Anforderungen aller Kunden gerecht zu werden, die ihr Geschäft ausbauen und ihre Konkurrenz ausstechen wollen“, so die Suse-Chefin weiter.

Sie verweist auf die „Forrester New Wave“ zu Multicloud Container Management Platforms; nach Angaben der Analysten kann Rancher Labs auf rund 37.000 aktive Einsätze verweisen; damit wäre die Software tatsächlich die am weitesten verbreitete Management- Plattform von Kubernetes

Di Donato: „Suse wird zusammen mit Rancher erneut Geschichte schreiben.“ 1994 habe „Suse forever“ durch die Einführung von Linux der Enterprise-Klasse den Kurs der Unternehmensinnovation geändert. Und heute biete das Unternehmen nicht nur ein anpassungsfähiges Linux-Betriebssystem an, sondern auch eine interoperable Kubernetes Management-Plattform und innovative Edge-Lösungen. Das bedeute „eine beispiellose Auswahl“ für die Kunden.

Di Donato verweist auch auf die bisherigen Erfolge: Über 80 Prozent der Fortune-50-Unternehmen seien aktive Suse-Kunden. Dazu gehörten Marken wie Elektrobit, Schneider Electric, T-Systems, Office Depot, Carhartt und Lenovo.

„Unser Ziel als neu zusammengeschlossenes Unternehmen ist einfach“, sagt die Chefin. „Wir wollen unsere Kunden zu ‚Innovationshelden“ – durch Software, die sowohl quelloffen, als auch offen zur Nutzung und Weiterentwicklung durch andere und offen im Sinne von Wahlfreiheit unter Vermeidung von Cloud- oder Vendor Lockins.

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