RoI von 200 Prozent Rancher Prime von Suse strukturiert verteilte Containerlandschaften

Von Thomas Joos 2 min Lesedauer

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Die Verwaltung von Kubernetes-Clustern stellt Unternehmen mehr denn je vor operative und sicherheitstechnische Herausforderungen. Mit „Rancher Prime“ bietet Suse eine Plattform, die komplexe Infrastrukturen standardisiert, konsolidiert und dabei die Kontrolle über Anwendungen und Zugriffe zentralisiert.

Mit „Rancher-Prime" von Suse können Unternehmen ihre Kubernetes-Umgebung effektiv verwalten. (Bild:  Thomas Joos)
Mit „Rancher-Prime" von Suse können Unternehmen ihre Kubernetes-Umgebung effektiv verwalten.
(Bild: Thomas Joos)

Rancher von Suse positioniert sich als zentrale Plattform für das Management containerisierter Anwendungen in Kubernetes-Umgebungen. Die Lösung adressiert Herausforderungen in heterogenen Infrastrukturen und unterstützt den Betrieb in Rechenzentren, in der Cloud sowie am Edge. Als Open-Source-Projekt mit mehr als 30.000 aktiven Teams weltweit zählt Rancher zu den etablierten Werkzeugen im Bereich Multi-Cluster-Kubernetes-Management.

Kubernetes-Cluster effektiv verwalten

Mit Rancher Prime bietet Suse eine Enterprise-Variante an, die auf den Funktionsumfang der Open-Source-Plattform aufbaut und diesen um sicherheitsrelevante und administrative Funktionen erweitert. Dazu zählen zentralisierte Authentifizierung, rollenbasierte Zugriffskontrolle, umfassende Observability, Backup- und Upgrade-Mechanismen sowie integrierte Audit-Funktionen. Anwender verwalten über eine zentrale Oberfläche oder via CLI unterschiedlichste Kubernetes-Distributionen auf Bare Metal, in privaten und öffentlichen Clouds oder in virtualisierten Umgebungen wie „VMware vSphere“.

Ein zentrales Merkmal von Rancher Prime ist die durchgängige Unterstützung hybrider und Multicloud-Szenarien. Administratoren erhalten die Möglichkeit, sowohl selbst betriebene als auch über Cloud-Anbieter wie „AKS“, „EKS“ oder „GKE“ bereitgestellte Cluster einheitlich zu verwalten. Sicherheitsrichtlinien lassen sich konsistent anwenden und an interne Identitätswerkzeuge wie „Active Directory“, „LDAP“ oder „Okta“ anbinden. Darüber hinaus vereinfacht die Plattform mit einem kuratierten Katalog aus „Helm“-Charts den Rollout typischer Anwendungen und Services über mehrere Cluster hinweg.

Integration in DevOPs

Rancher Prime integriert sich nahtlos in bestehende DevOps-Toolchains. Es unterstützt Build- und Deployment-Prozesse mit Systemen wie „Gitlab“, „Jenkins“ und „Travis“ und stellt mit „Prometheus„, „Grafana“, „Fluentd“ und „Istio“ gängige Komponenten für Observability, Logging und Service Mesh bereit. Sicherheitsfunktionen wie CIS-Benchmark-Scans, Verschlüsselung, Rate Limiting und Integration von „Neuvector“ für Container Security stärken die Einhaltung regulatorischer Anforderungen.

Die Plattform richtet sich an IT-Betriebsteams, Entwickler und technische Entscheider, die Kubernetes nicht nur standardisieren, sondern in kontrollierte und automatisierte Betriebsmodelle überführen wollen. Laut Forrester erzielt Rancher Prime einen wirtschaftlichen Gesamtnutzen von über 200 Prozent Return on Investment. Auch Analysten wie Gartner und IDC stufen Suse als führend im Bereich Container- und Datenmanagement ein.

Durch die vollständige Offenheit des Rancher-Kerns bleibt die Plattform portabel und reversibel. Nutzer behalten die Kontrolle über ihre Infrastrukturentscheidungen und können Rancher Prime mit minimalem Migrationsaufwand wieder entfernen. Damit bildet Rancher ein stabiles Fundament für Cloud-native Strategien im Enterprise-Kontext.

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