Die dritte Generation AMD Epyc Supermicro stattet A+ H12 Server mit AMD Epyc 7003 aus

Redakteur: Ulrike Ostler

Die neue, dritte AMD-Prozessorgeneration, Codename „Milan“, ermöglicht enorme Leistungssteigerungen gegenüber der zweiten Generation – bis zu 36 Prozent. So erreicht der Server „Supermicro A+ H12 Super Blade“ bei den SPECjbb 2015-Distributed Benchmarks Rekordergebnisse für critical jOPS und max-jOPS.

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Die „Supermicro A+ H12 Super Blade“-Systeme sind nun mit „AMD Epyc 7003“-Prozessoren erhältlich.
Die „Supermicro A+ H12 Super Blade“-Systeme sind nun mit „AMD Epyc 7003“-Prozessoren erhältlich.
(Bild: Supermicro)

„A+ H12“ ist eine Serverfamilie aus dem Hause Supermicro. Hat nach eigenen Angaben nun das branchenweit umfangreichste Produktportfolio an Serversystemen mit AMD Epyc 7003 vorgestellt. Diese umfassen Single- und Dual-Socket-Systeme. Sie umfassen eine Reihe von Rechen- und Storage-Systemen, die für viele der anspruchsvollsten Anwendungen in den Bereichen KI, HPC, Enterprise und Cloud entwickelt wurden.

Charles Liang, President und CEO von Supermicro, erläutert: „Unsere Building-Block-Architektur ermöglicht es uns, ein vielseitiges Portfolio von Systemen zu liefern, die die Vorteile der `AMD Epyc 7003´-Prozessoren für spezifische Workloads maximieren können, sei es unser 2HE Multi-Node Multi-GPU System mit PCIe 4.0 für Cloud-Gaming oder unser 2HE Cloud DC Einzelprozessor-System mit hoher Kernanzahl für Storage-Anwendungen.“

So ist etwa der bereits kürzlich vorgestellte neue 2HE Multi-Node Multi-GPU-Server eignet sich etwa als Plattform für Video-Streaming, High-End-Cloud-Gaming und Social-Networking-Anwendungen. Der Server bietet nach Anbieterangaben eine hohe Systemflexibilität. Das Serverdesign hilft trotz guter Leistungsdaten Energie zu sparen.

Das System „Supermicro A+ H12 Super Blade“ erzielt mit der dritten „AM Epyc“-Generation Rekordergebnisse bei den critical-jOPS- und max-jOPS-Benchmarks.
Das System „Supermicro A+ H12 Super Blade“ erzielt mit der dritten „AM Epyc“-Generation Rekordergebnisse bei den critical-jOPS- und max-jOPS-Benchmarks.
(Bild: Supermicro)

Liang führt weiter aus: „Diese Systeme reduzieren TCO und TCE (Total Cost to the Environment). TCE ist eine wichtige Kennzahl, denn wir alle haben die Verantwortung, die Auswirkungen von Rechenzentren auf die Umwelt so gering wie möglich zu halten.“

Die neuen AMD Epyc 7003 Prozessoren der 3. Generation sind mit dem „Zen3"-Kern ausgestattet, der bis zu 19 Prozent mehr Befehle pro Zyklus(2) als die Vorgängergeneration ermöglicht und bis zu 64 Cores pro Sockel bietet - für eine außergewöhnliche Leistung bei wichtigen Benchmarks und realen Workloads. (Die Angaben beruhen auf 2MLN-003“, also auf AMD-internen Tests, Stand: 01.02.2021. Demnach erlaubt die dritte Generation bei ISO-Frequenz auf einem „AMD Epyc 72F3“ (8C/8T, 3,7 GHz) gegenüber einem „AMD Epyc 7F32“ (8C/8T, 3,7 GHz) eine durchschnittliche Leistungsverbesserung pro Kern, einzelner Threadsund unter Verwendung eines ausgewählten Satzes von Workloads, einschließlich SPECrate 2017_int_base, SPECrate®2017_fp_base und repräsentativer Server-Workloads.

Ram Peddibhotla, Corporate Vice President, Epyc Product Management bei AMD, betont: „Wir haben die Prozessoren der Epyc 7003er Serie entwickelt, um unseren Kunden das zu bieten, was sie brauchen: Leistung über alle Workloads hinweg und die Möglichkeit, die Zeit bis zur Wertschöpfung zu verkürzen - und das direkt nach dem Auspacken."

Supermicro hat zudem viele Applikationen und Referenzarchitekturen zertifiziert, die es Unternehmen ermöglichen, mit einfachen Implementierungen schneller als je zuvor Erkenntnisse aus ihren Daten zu gewinnen. Dazu gehören : KI/ML/DL-Trainingsinferenz-Workload-optimierte, zertifizierte Server, HCI/SDI oder Software-defined Storage wie „VMware vSAN“, „Red Hat Ceph“ und „Weka.IO“. Daten-Management-Systeme wie „Oracle 19c“, „Apache Hadoop“ und „Cassandra“ sowie HPC-Anwendungsoptimierung wie „Ansys Fluent“, „Openfoam“ und „WRF“ zeigten alle eine erhöhte Leistung.

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