Unternehmensweite Automatisierung

Red Hat startet Ansible Automation Platform

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Ulrike Ostler

Mit „Red Hat Ansible“ kehrt mehr Automatisierung ins Rechenzentrum ein.
Mit „Red Hat Ansible“ kehrt mehr Automatisierung ins Rechenzentrum ein. (Bild: gemeinfrei: Pixabay)

Mit der jetzt veröffentlichten „Ansible Automation Platform“ will Red Hat die Unternehmensautomatisierung auf ein neues Niveau bringen. Das Enterprise-Grade-System soll umfassende Funktionen für diesen Zweck bereitstellen.

Die Red Hat Ansible Automation Platform ist für den Aufbau und Betrieb unternehmensweiter Automatisierungssysteme konzipiert. Zudem können Firmen damit die Zusammenarbeit von Teams optimieren und eine konsistente Benutzererfahrung über Infrastruktur- und Technologiebereiche hinweg gewährleisten.

Dazu verbindet die Plattform die Red-Hat-Produkte „Ansible Tower“ inklusive des aktuellen Updates 3.6, „Ansible Engine“ und „Network Automation“ mit neuen, Software-as-a-Service-basierten Funktionen für höhere Effizienz. Dabei spielt es laut Red Hat keine Rolle, ob ein Unternehmen gerade erst mit der Umsetzung von Automatisierungsmaßnahmen begonnen hat oder bestehende Systeme auf weitere Anwendungsfälle und Domains ausdehnen will.

Umfangreiche Funktionen

Zum Funktionsumfang der Red Hat Ansible Automation Platform zählen beispielsweise sicheres Content Management und Analytics für Automatisierungsumgebungen sowie so genannte „Building Blocks“. Letztere sollen den Zeitraum bis zur Wertschöpfung nach dem Einstieg in die Automatisierung verkürzen.

Auch ganz neue Funktionen sind mit an Bord: So bieten die „Ansible Content Collections“ ein neues Packaging-Format, das Verwaltung, Distribution und Nutzung von Ansible-Inhalten optimieren soll. Dazu werden Ansible-Inhalte aus der Open-Source-Community einschließlich Modulen, Plug-ins, Rollen und Playbooks organisiert und lassen sich unabhängig von Ansible-Releases verteilen, teilen und nutzen.

Weitere Neuheiten

Ebenfalls neu ist der „Automation Hub“. Er stellt ein Repository für zertifizierte Inhalte von Red Hat und Partnern bereit. Kunden können somit gezielt auf geprüfte und unterstützte Inhalte zurückgreifen. Zum Auftakt wollen unter anderem Cisco, F5, Google Cloud, Microsoft und NetApp entsprechende Content Collections auf diesem Weg bereitstellen.

Red Hat führt zudem mit der Plattform auch „Automation Analytics“ ein. Anwender können damit den Ablauf bestimmter Automatisierungsaktionen im Detail verfolgen und über Statistiken, Verwendungsdaten sowie Leistungsinformationen analysieren. Dies kann auch über verschiedene interne Gruppe hinweg erfolgen. Zudem sind Peergroup-Analysen möglich, indem sie anonymisierte Automatisierungskennzahlen mit Red Hat teilen.

Verfügbarkeit

Die Red Hat Ansible Automation Platform ist voraussichtlich ab Anfang November verfügbar. Kunden von Red Hat Ansible Tower können ohne Zusatzkosten auf die neueste Version aktualisieren und erhalten damit Zugang zur Automation Platform. Weitere Details sind auf der entsprechenden Red-Hat-Website zu finden.

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