Leistungsfähige Virtualisierungsumgebung mit der Enterprise-Lösung von VMware

Arbeiten mit dem ESXi-Server von VMware

27.04.2009 | Autor / Redakteur: Götz Güttich / Florian Karlstetter

Auch mit dem ESXi-Server von VMware ist ein komfortables Arbeiten möglich.
Auch mit dem ESXi-Server von VMware ist ein komfortables Arbeiten möglich.

Seit einigen Monaten stellt VMware mit dem ESXi-Server 3.5 die Embedded-Variante seiner professionellen Virtualisierungslösung für Unternehmensumgebungen zum kostenlosen Download bereit. Anwender, die den ESXi-Server nutzen wollen, müssen im Vergleich zum „klassischen“ ESX-Server mit ein paar Einschränkungen leben. Mit wenigen Tools und einigen Konfigurations-Settings lässt sich dennoch eine komfortable Virtualisierungslösung aufsetzen.

Dieser Workshop zeigt, wie sich die Einschränkungen des kostenlosen ESXi-Servers von VMware mit ein paar Freeware-Tools und einigen Konfigurationsänderungen teilweise umgehen lassen und wie man eine kostenlose Virtualisierungsumgebung aufsetzt, die ein komfortables Arbeiten ermöglicht.

Der ESXi-Server stellt die Embedded-Variante des ESX-Servers dar, der wiederum als Herzstück der Virtual Infrastructure von VMware gilt. ESXi soll einen Server laut Herstellerangaben zu einer „Computing Appliance“ machen. Das System verhält sich also eher wie eine Art Firmware und bringt im Gegensatz zum ESX-Server, der sich wie ein Linux-System administrieren lässt, standardmäßig keine Kommandozeile mit.

Während Administratoren beim ESX-Server ohne Probleme zusätzliche Software – beispielsweise Agenten – auf dem System einspielen und Skripts ablaufen lassen können, sind sie bei ESXi-Installationen dazu gezwungen, beim Skripting auf die von VMware zur Verfügung gestellte Remote-CLI-Toolsammlung zurückzugreifen, die wir in diesem Workshop nicht näher behandeln, da sie bei der freien ESXi-Version nur Leserechte hat. Außerdem ist es bei ESXi, anders als beim ESX-Server, nicht möglich, über die serielle Schnittstelle auf den Rechner zuzugreifen und der Web-Zugriff beschränkt sich auf einen Dialog zum Herunterladen des VI-Clients.

Immerhin gestaltet sich das Einspielen von Patches mit ESXi einfacher als mit ESX, da die Anwender nicht jeden Patch einzeln installieren müssen, sondern lediglich dazu gezwungen sind, mit einem Online-Update-Tool aktualisierte Images der ganzen ESXi-Software auf ihre Server zu pushen.

Dieser Workshop zeigt, wie man einige der ESXi-Beschränkungen umgehen und sich mit Hilfe kostenloser Tools - also ohne Virtual Center - eine relativ komfortable Virtualisierungsumgebung aufbauen kann. Darüber hinaus gehen wir im Detail darauf ein, wie sich fertig installierte Virtuelle Maschinen (VMs) zwischen den einzelnen Produkten von VMware, also ESX, dem VMware Server und VMware Workstation hin- und herschieben lassen.

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danke für den Artikel - hat mir echt geholfen  lesen
posted am 09.05.2009 um 12:13 von Unregistriert


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