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Im Test: Netzwerküberwachung mit Zenoss Core Voller Durchblick bei geringem Aufwand

| Autor / Redakteur: Dr. Götz Güttich / Florian Karlstetter

Zenoss Core stellt ein Netzwerk-Überwachungssystem dar. Es behält die Verfügbarkeit, die Leistungsfähigkeit und die Konfiguration von IT-Systemen im Auge. Dazu nutzt es Skripts, SNMP, SSH sowie WMI und führt unter anderem Verfügbarkeitstests via Ping durch. Alle gesammelten Daten landen in einer zentralen Datenbank.

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Professionelle Netzwerküberwachung mit der Open Source Software Zenoss Core.
Professionelle Netzwerküberwachung mit der Open Source Software Zenoss Core.
( Archiv: Vogel Business Media )

Zenoss wurde in Python programmiert und setzt Zope als Applikationsserver ein. Außerdem kommt die Twisted Netzwerk Bibliothek zum Einsatz. Das Produkt steht unter der GPL und läuft auf Unix-basierten Plattformen wie Linux und MacOS X. Dank des Einsatzes von SNMP, SSH und WMI als Monitoring-Methoden, kann es praktisch alle gängigen Systeme von Unix- und Windows-Servern bis hin zu Switches, Routern und WLAN-Access-Points überwachen. Die Lösung bindet auf Wunsch sogar Syslog-Informationen ein.

Wie bei vielen Open-Source-Projekten üblich, gibt es nicht nur die kostenlose Variante Zenoss Core, sondern auch eine erweiterte Fassung namens Zenoss Enterprise, die von Zenoss Incorporated vertrieben wird. Dieses Unternehmen bietet neben kommerziellen Anpassungen und Erweiterungen auch Dienstleitungen an.

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Installation

Im Test spielten wir Zenoss auf einem Rechner mit einer Intel-Core-2-Quad-CPU-Q6600 ein, die mit einer Taktfrequenz von 2,4 GHz lief. Der Rechner hatte acht GByte RAM und verfügte über eine Festplattenkapazität von 1,5 TByte. Als Betriebssystem kam Centos 5 zum Einsatz. Von diesem Rechner – dem so genannten Zenoss-Collector – aus überwachten wir Router und WLAN-Access-Points von Funkwerk, Switches von Cisco und diverse Linux-Server unter Redhat Enterprise Linux und Ubuntu über SNMP.

Dazu kamen noch etliche Windows-Maschinen unter Windows 98SE, Windows Server 2003 R2 Service Pack 2, Windows Vista Ultimate Service Pack 1 und Windows XP Service Pack 3. Auf diesen Rechnern hatten wir den Windows-SNMP-Agenten installiert, so dass die Überwachung über SNMP und WMI ablief.

Zum Setup des Collectors ist es erforderlich, zunächst MySQL auf dem Zielsystem einzuspielen. Außerdem benötigt die Software unter Centos 5 beziehungsweise Redhat Enterprise Linux 5 noch diverse andere Software-Pakete.

weiter mit: Konfiguration und Befehlssyntax

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(ID:2017208)