Zenoss Core im Praxiseinsatz
Nach dem Abschluss des Setups und der Konfiguration der Clients (mit Firewall- sowie SNMP-Einstellungen und ähnlichem) können sich die IT-Verantwortlichen über die URL „http://{IP-Adresse des Servers}:8080“ über das Standardkonto „admin“ mit dem Defaultpasswort „zenoss“ beim System anmelden. Dann finden sie sich in einem übersichtlichen Web-Interface wieder.
Bevor wir im Detail auf die Funktionen eingehen, die dieses Interface bietet, ergibt es Sinn, zunächst zu klären, wie sich dem Zenoss-Überwachungssystem die im Auge zu behaltenden Geräte hinzufügen lassen. Der einfachste Weg dazu ist die Auto-Discovery-Funktion, die über das Menü „Networks“, die Auswahl des zu durchsuchenden Netzes und den Befehl „Discover Network“ zur Verfügung steht.
Befehle stellt das Web-Interface immer in einem Menü zur Verfügung, das sich unter einem kleinen Pfeil nach unten am linken oberen Rand des jeweiligen Konfigurationsbereichs verbirgt. Dieser Ansatz ist zu Beginn etwas ungewöhnlich, bei der täglichen Arbeit mit dem Zenoss-System gewöhnten wir uns aber schnell daran.
Wenn die Geräte einmal erfasst wurden, so lassen sie sich durch eine Suchfunktion am oberen Rand des Browserfensters (die auch IP-Adressen findet) durchsuchen. An gleicher Stelle findet sich auch ein „Preferences“-Menü, das Einstellungen zum Konto des gerade angemeldeten Benutzers ermöglicht. Dazu gehören das Passwort (das die Anwender nach dem ersten Login unbedingt modifizieren sollten), die Rolle (Manager, Zenuser, etc.) die Gruppenzugehörigkeit, die E-Mail-Adresse (für Benachrichtigungen), der Admin-Level und ähnliche Angaben.
Es lassen sich sogar Listen mit den von diesem Konto aus administrierten Objekten, den Events und den Alert-Regeln einrichten. Die letztgenannten Regeln übernehmen die Aufgabe, Administratoren beim Auftreten von Fehlern automatisch zu informieren, beispielsweise per E-Mail. Im Test traten dabei keine Schwierigkeiten auf.
Der Großteil der Zenoss-Funktionen steht aber über die Menüleiste am linken Fensterrand zur Verfügung. Hier findet sich zunächst eine Dashboard-Übersicht, die sich auf Nutzerbasis frei konfigurieren lässt und die Daten über die auf den einzelnen Geräten aufgetretenen Events beziehungsweise die „Production States“ enthält.
weiter mit: Production States, Device List, Network Map und Classes
Artikelfiles und Artikellinks
Link: Website von Zenoss Core
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