Alle Installationsvoraussetzungen sollten nach Eingabe des Befehls
yum -y install mysql mysql-server net-snmp net-snmp-utils gmp swig autoconf
erfüllt sein. Danach können die zuständigen Mitarbeiter die aktuelle Zenoss-Version von der SourceForge.Net-Website herunterladen. Im Test arbeiteten wir mit Version 2.2.3. Diese wird in den Zenoss-Supportforen übrigens als etwas instabil bezeichnet, was sich im Test bestätigte, da sie sich durchaus mal anders verhielt als erwartet.
Einige User empfehlen deswegen, in Produktivumgebungen die Version 2.1.3 einzusetzen, bis die Probleme der 2.2.x-Schiene gelöst sind. Die Installation von Zenoss läuft nach dem Download des RPM-Pakets über den Befehl
rpm -ivh zenoss-2.2.3.el5.x86_64.rpm
ab. Im nächsten Installationsschritt geht es an das Setzen der MySQL-Permissions. Dazu starten die Administratoren den MySQL-Dämon neu und vergeben Passwörter für den root-Benutzer:
/etc/init.d/mysqld restart/usr/bin/mysqladmin -u root password {Neues Passwort}/usr/bin/mysqladmin -u root -h {Servername} -p password {Neues Passwort}
Der letztgenannte Befehl funktioniert übrigens nur dann, wenn das System den Servernamen auflösen kann, beispielsweise über einen Eintrag in der Datei /etc/hosts. Jetzt geht es daran, die gerade definierten Zugangsdaten in der Datei /opt/zenoss/bin/zenoss_init_pre anzupassen (MYSQLHOST, MYSQLROOTUSER und MYSQLROOTPASSWD). Der letzte Installationsschritt besteht nun darin, die Dienste zu starten:
/etc/init.d/mysqld restart/etc/init.d/zenoss start
Beim ersten Start führt das Zenoss-Startskript eine Systemkonfiguration durch und startet dann die Dämonen. Damit ist die Installation abgeschlossen. Sollte bei der Erstkonfiguration ein Problem auftreten, so lässt sie sich jederzeit wiederholen, wenn die zuständigen Mitarbeiter nach dem Beheben des Problems und dem Anhalten der Zenoss-Dienste mit dem Befehl
/etc/init.d/zenoss stop
eine Datei namens „/opt/zenoss/.fresh_install“ anlegen und Zenoss neu starten.
Nach dem Abschluss der Installation wird es in den meisten Fällen sinnvoll sein, auch noch die so genannten Zenpacks zu installieren. Diese enthalten Systemerweiterungen – beispielsweise zum Sammeln von Daten von Java- und HTTP-Applikationen – und stehen ebenfalls auf der Projektseite bei Sourceforge zum Download bereit. Die Installation der Zenpacks muss bei laufenden Zenoss erfolgen und zwar über den Befehl:
rpm -ivh zenoss-core-zenpacks-2.2.3.el5.x86_64.rpm
Im Betrieb benötigt Zenoss noch folgende offene TCP-Ports in der Firewall des Collectors: 162 (für SNMP-Traps), 514 (Syslog) und 8080 (für Zugriffe auf das Web-Interface der Lösung).
weiter mit: Arbeiten mit Zenoss Core
Artikelfiles und Artikellinks
Link: Website von Zenoss Core
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