Im Test: Netzwerküberwachung mit Zenoss Core

Voller Durchblick bei geringem Aufwand

Seite: 6/7

Grafische Auswertung

Für einzelne Komponenten wie Dateisysteme stehen auch Leistungsgrafiken zur Verfügung und es ist möglich, diesen Templates hinzuzufügen, wie etwa das „Filesystem Devices Server“-Template, das einen Schwellwert von 90 Prozent mitbringt und eine Warnung auslöst, falls der betroffene Server diesen überschreitet. Darüber hinaus haben Mitarbeiter die Option, die letzten Änderungen einzusehen, die sich während der Systemüberwachung ergeben haben.

Ansonsten liefert Zenoss noch Informationen zu der auf einem System vorhandenen Hardware (Speicher, CPU, etc.) und zur installierten Software. Kontaktdaten und Device-Klassen lassen sich dabei stets den Unternehmensanforderungen anpassen. Eine Software-Detailübersicht bietet Benutzern in diesem Zusammenhang einen Überblick über die Systeme im Netz, auf denen eine bestimmte Softwarelösung installiert wurde, was Aufschluss über die Lizenznutzung gibt.

Eine gerätebezogene Eventliste, Leistungsgrafiken zu Prozessor-, Page-File- und Speicherauslastung sowie ein Befehlsmenü zum Anpassen der SNMP-Community, des Kommunikationsports und ähnlicher Parameter runden die Detailinformationen zu einzelnen Geräten ab.

Überwachung von Diensten und Prozessen

Die nächsten Punkte des Classes-Menüs befassen sich mit dem Überwachen von Diensten und Prozessen. Damit lassen sich beispielsweise so genannte Zenpacks zusammenstellen, die unterschiedliche Dienste in einen Überwachungsschritt zusammenfassen und so die Verfügbarkeit einer ganzen Applikation – wie etwa Exchange mit seinen unterschiedlichen Services – im Auge behalten. Auch bei den Diensten und Prozessen existieren spezifische Zproperties und Klassen, die Konfiguration läuft also ähnlich ab wie bei den Events und Devices.

Die Produktübersicht zeigt schließlich, welche Geräte im Netz wie oft vorhanden sind und welche Betriebssysteme und Applikationen das System kennt. Die Übersichtsliste umfasst Einträge wie APC, Cisco, Dell, EMC, Linux, Microsoft und so weiter.

Mittels „Browse by“ lassen sich die Daten aus den logischen Gruppen anzeigen, die Zenoss zulässt. Dazu gehören Systeme, Gruppen, physikalische Orte (mit Karte) und Netzwerke. Auf diese Weise haben die Anwender die Möglichkeit, effizient verschiedene Hierarchien zu untersuchen und auf verschiedenen Wegen zu einem bestimmten System zu finden.

weiter mit: Reporting und Fazit

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:2017208)