Open-Source-Monitoring mit TKmon

Thomas-Krenn AG vereinfacht das Server-Monitoring

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die Entwickler Thomas Krenn AG und Netways GmbH haben die Oberfläche des Open-Source-Tools TKmon aufgeräumt und die Navigation nutzerfreundlich gestaltet.
Die Entwickler Thomas Krenn AG und Netways GmbH haben die Oberfläche des Open-Source-Tools TKmon aufgeräumt und die Navigation nutzerfreundlich gestaltet. (Bild: Thomas-Krenn AG)

Das Webinterface „TKmon“ ergänzt das verbreitete Open-Source-Monitoring-System „Icinga“ um eine anwenderfreundliche Web-Oberfläche, wie die Anbieter Thomas Krenn AG und Netways GmbH das Tool beschreiben, die wichtigsten Statusinformationen übersichtlich darstellt und intuitiv zu administrieren ist. Jetzt gibt es die Version 2.0.

TKmon wird von der Thomas-Krenn AG und der Netways GmbH gemeinsam als Open-Source-Projekt entwickelt. Die Version 2.0 steht ab sofort zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Nach Herstellerangaben ist die ist noch stärker als ihr Vorgänger auf Übersichtlichkeit ausgerichtet und den Blick fürs Wesentliche. Denn die Oberfläche wurde aufgeräumt und die Navigation mit intuitiven Icons nutzerfreundlicher gestaltet. TKmon bietet jetzt auch die Möglichkeit, den Verlauf von Messwerten wie Server-Temperatur, Festplattenbelegung und vieler weiterer Parameter graphisch darzustellen.

Wesentliche Verbesserungen gibt es bei der Sicherheit. Die Version 2.0 unterstützt zusätzlich zu SNMP v2 auch den Standard SNMP v3, der Sicherheitsfeatures wie Verschlüsselung oder Authentisierung mittels Nutzername und Passwort definiert. Neu ist auch die Möglichkeit, mit einem am Überwachungs-Server angeschlossenen „CEP-CT63“-Modem bei Problemfällen zusätzlich zu E-Mail-Alerts auch SMS-Benachrichtigungen zu verschicken.

Installation und Ausprobieren einfach gemacht

Wie bereits der Vorgänger lässt sich auch die aktuelle Version zusammen mit dem Call-Home-Service zur Überwachung von Thomas-Krenn-Servern nutzen. Diese optionale Funktion sorgt dafür, dass bei Hardware-Störungen die Techniker des Herstellers automatisch benachrichtigt werden und schnell helfen können. Benötigte Daten werden nach dem Prinzip „größtmöglicher Datensparsamkeit und Transparenz“ erfasst sowie verschlüsselt übertragen (siehe: Datenschutz bei Call-Home)

Die Thomas-Krenn AG empfiehlt für TKmon 2.0 den Einsatz unter „Linux Ubuntu 14.04“ und stellt für diese Distribution ein Installationspaket zur Verfügung. Außerdem lässt sich das System zu Testzwecken komplett vorkonfiguriert als Virtual Appliance installieren.

Ergänzendes zum Thema
 
Über die Thomas-Krenn AG

Für den Produktivbetrieb empfiehlt der Server-Spezialist aus dem Bayerischen Wald, TKmon auf einem zuverlässigen, unabhängigen Server zu betreiben. Er bietet dazu TKmon vorinstalliert auf dem stromsparenden Low Energy Server „LES v2“ an. Dieser kommt passiv gekühlt und mit SSD ausgestattet ohne bewegliche Bauteile aus. Er eignet sich deshalb mit seiner hohen Verfügbarkeit ideal als Monitoring-System.

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