Fujitsu Flexframe for SAP hilft beim Errichten einer Private Cloud REHAU baute Wolken trotz Finanzkrise

Autor / Redakteur: Kriemhilde Klippstätter / Ulrike Ostler

Das Ziel von REHAU war unter anderem der Ausbau der SAP-Infrastruktur in allen weltweit vertretenen Niederlassungen. Verwirklicht wurde das Vorhaben trotz Finanzkrise; heute verfügt das Unternehmen über eine private Cloud für den virtualisierten SAP-Betrieb.

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REHAU liefert Polymer-basierte Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Bau, Automotive und Industrie. Bild: REHAU
REHAU liefert Polymer-basierte Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Bau, Automotive und Industrie. Bild: REHAU
( Archiv: Vogel Business Media )

Thomas Schott, Leiter Corporate Service Center IT der REHAU, wollte vor allem konsolidieren, als er im Zuge des Neubau des Rechenzentrums 2007 den Vorsatz fasste, sämtliche Server des Unternehmens zentral zu betreiben. Keine einfache Aufgabe, da REHAU an 170 Standorten in 50 Ländern auf allen Kontinenten vertreten ist.

Die 1948 von Helmut Wagner im fränkischen REHAU gegründete Firma bietet polymer-basierte Lösungen für die Bereiche Automotive, Bau und Industrie an, wobei die Produkte vom Fenster bis zum Möbelstück und Karosserieteil reichen. Die fränkische Company legt dabei auch Wert auf Innovationen in der Produktion, wo oft die Grenzen des Machbaren ausgelotet werden.

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Erster Schritt: Zentralisierung von Servern und Datenhaltung

Kein Wunder, dass IT-Chef Schott eine möglichst flexible Infrastruktur benötigt, die schnell auf Anforderungen der Fachabteilungen reagieren kann. Zusammen mit den 45 Mitarbeitern seines Teams begann er ab dem ersten Quartal 2008 die unterschiedlichsten Server an den verschiedenen Standorten zu zentralisieren, einheitlich zu betreiben und die Datenhaltung zusammenzufassen. Nebenbei entledigte er sich der mehr als 100 Server für den E-Mail-Verkehr und ersetzte sie durch drei Highend-Systeme.

Neben der Zentralisierung der Hardware wollten Schott und seine Kollegen auch die Softwarelandschaft homogenisieren. Es wurde beschlossen, alle Geschäftsprozesse einheitlich durch Software von SAP abzubilden. Es galt, eine äußerst leistungsfähige und stabile SAP-Plattform einzurichten, auf der sowohl die bestehenden SAP-Instanzen als auch zukünftige neue betrieben werden können.

Weiter mit: Mitten im Umstellungsprozess werden die Mittel gekürzt

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