Mit Intel-Xeon 6 und bis zu 26 Sockeln Scale-up-Server mit 64 TB von HPE für für SAP-Workloads

Quelle: Pressemitteilung Hewlett-Parckard Enterprise 2 min Lesedauer

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Der „HPE Compute Scale-up Server 3250“ ist der erste Scale-up-Server mit bis zu 64 Terabyte Arbeitsspeicher für „SAP Cloud ERP“ und weitere geschäftskritische Anwendungen.

Laut internen Messungen von HPE erreicht der „Scale-up Server 3250“ eine Latenz von ungefähr 100 Nanosekunden; eine durchschnittliche Ethernet-Verbindung kommt auf etwa 10.000 Nanosekunden.(Bild:  HPE)
Laut internen Messungen von HPE erreicht der „Scale-up Server 3250“ eine Latenz von ungefähr 100 Nanosekunden; eine durchschnittliche Ethernet-Verbindung kommt auf etwa 10.000 Nanosekunden.
(Bild: HPE)

Der HPE Compute Scale-up Server 3250 ist für In-Memory-Datenbanken gebaut, nutzt „Intel-Xeon-6“-Prozessoren und bietet so viel Arbeitsspeicher wie kein vergleichbares System: Im „SAP BW Edition HANA Benchmark“, einem Industriestandard, mit dem die Leistung von SAP-HANA-Systemen gemessen und zertifiziert wird, ist er als erster Scale-up-Server mit mindestens 48 Terabyte (TB) Arbeitsspeicher validiert.

Der Server lässt sich modular erweitern, um mit wachsenden Anforderungen an Echtzeit-Analysen und Transaktionsverarbeitung Schritt zu halten. Die Grundausstattung beginnt bei vier Prozessor-Sockeln; in Vierer-Schritten lässt sich auf bis zu 16 Sockel ausbauen. Maximal stehen 64 TB DDR5-Arbeitsspeicher zur Verfügung.

HPE wurde kürzlich im IDC MarketScape: „Worldwide SAP HANA Certified Servers Appliances 2026 Vendor Assessment“ als „Leader" eingestuft.(Bild:  HPE)
HPE wurde kürzlich im IDC MarketScape: „Worldwide SAP HANA Certified Servers Appliances 2026 Vendor Assessment“ als „Leader" eingestuft.
(Bild: HPE)

Mit dieser Ausstattung eignet sich der Server für große Datenbanken und geschäftskritische Anwendungen wie ERP- und CRM-Systeme aber auch für aufkommende Anwendungen rund um agentische KI, also KI-Systeme, die eigenständig Aufgaben ausführen und Entscheidungen treffen. Der dedizierte externe Node Controller des HPE Scale-up Server 3250, eine Steuerungseinheit, die den Datenverkehr zwischen den Prozessormodulen koordiniert , erreicht eine Latenz von rund 100 Nanosekunden. Eine typische Ethernet-Verbindung, wie sie bei Scale-out-Systemen zum Einsatz kommt, liegt bei etwa 10.000 Nanosekunden, ist also um den Faktor 100 langsamer . Die Zahlen stammen aus internen Messungen von HPE.

Sicherheit auf mehreren Ebenen

Das 3250er System ist der Nachfolger des Intel-basierten „HPE Scale-up Server 3200“ und der erste Scale-up-Server von HPE mit Intel-Xeon-6-Prozessoren. Die Sicherheitsarchitektur des stützt sich auf „HPE Integrated Lights-Out“(ILO). In diesem Fall ist ILO ist ein eigenständiger Chip auf dem Mainboard, mit dem sich ein Server komplett fernsteuern, überwachen und absichern lässt, selbst wenn das Betriebssystem nicht läuft. Der Schutz erstreckt sich über alle Ebenen – vom Chip bis zur Cloud – und über den gesamten Lebenszyklus des Servers.

Kern der Sicherheitsarchitektur ist die so genannte Silicon Root of Trust: Ein digitaler Fingerabdruck der Firmware wird bei der Chip-Herstellung unveränderlich in den ILO-Sicherheitsprozessor eingebrannt. Beim Start prüft der Chip, ob die Firmware manipuliert wurde.

Erst wenn die Prüfung bestanden ist, darf der Server booten. So wird verhindert, dass Schadsoftware den Startvorgang kapern kann. Das schützt den Server auch vor künftigen Bedrohungen durch Post-Quanten-Kryptografie.

Die Fehlerkorrektur

Der Server 3250 verfügt zudem über eine Speicherfehlerkorrektur: Defekte Speicherbereiche werden erkannt, automatisch korrigiert und, falls nötig, isoliert und aus dem laufenden System herausgenommen, ohne dass der Betrieb unterbrochen wird.

Der HPE Compute Scale-up Server 3250 ist ab sofort verfügbar. Wer den Rechner über „HPE Greenlake“ bezieht, nutzt ein As-a-Service-Modell von HPE: Die Hardware steht im eigenen Rechenzentrum, wird aber nutzungsbasiert abgerechnet.

Darüber hinaus bietet HPE Financial Services das „90/9 Advantage"-Programm an: In den ersten 90 Tagen fallen keine Zahlungen an. In den folgenden neun Monaten beträgt die Rate ein Prozent des Gerätepreises.

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