Panduit beliefert Calzedonia und bereichert den DataCenter Day 2019

Maßgeschneidertes Rechenzentrum für italienisches Modehaus

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Ulrike Ostler

Der Hauptsitz des italienischen Modeherstellers Calzedonia in Verona.
Der Hauptsitz des italienischen Modeherstellers Calzedonia in Verona. (Bild: Calzedonia)

Der italienische Strumpfwaren- und Bademodenhersteller Calzedonia SpA wächst und expandiert stark. Um die damit verbundenen Herausforderungen zu bewältigen, war ein neues Rechenzentrum nötig. Panduit sorgte für die erfolgreiche Umstellung, wie die folgende Case Study zeigt.

Calzedonia SpA wurde 1987 im italienischen Verona gegründet. Das Unternehmen entwirft und produziert eine umfangreiche Kollektion an Strumpfwaren und Bademoden für Damen, Herren und Kinder. Der Verkauf erfolgt über ein Netzwerk von Franchise-Geschäften. Das ursprüngliche Sortiment an Strumpfwaren wurde mit den Marken Intimissimi und Tezenis auf hochwertige Unterwäsche ausgeweitet. Diese Marken eroberten schnell einen bedeutenden Anteil am heimischen Markt.

Bis 2014 konnte Calzedonia in 29 Länder (1.800 Geschäfte), Intimissimi in 26 Länder (1.000 Geschäfte) und Tezenis in 18 Länder (400 Geschäfte) expandieren. Im Unternehmen sind mehr als 32.000 Mitarbeiter beschäftigt. In der Zukunft möchte Calzedonia die Expansion der Geschäfte in europäische Schlüsselmärkte fortsetzen, um die Umsätze der führenden Marken der Gruppe zu steigern und gleichzeitig die Kunden bestmöglich zufriedenzustellen.

Überlastung im existenten Rechenzentrum

Mit der integrierten Rechenzentrumsprodukten von Panduit kann Calzedonia seine Expansionspläne für verbesserte Skalierbarkeit und Flexibilität umsetzen. Dabei werden die geschäftlichen Herausforderungen berücksichtigt: Zum Beispiel sind für alle Filialen Integrität, Sicherheit und konsistenter Betrieb der Netzwerkinfrastruktur wichtig. Nur so können sie Lagerbestände verwalten, Kundenbestellungen bearbeiten und Produkte effizient an Kunden liefern.

Durch das schnelle Wachstum musste das vorhandene Hauptrechenzentrum die Initiativen für die Unternehmensexpansion bewältigen und konnte dem Geschäftsbetrieb von Calzedonia nicht mehr gerecht werden. Schwachstellen in der Infrastruktur, wie Betriebs- und Energie-Ineffizienz, fehlender Speicherplatz und hohe Betriebskosten für die IT-Systeme, hatten beträchtliche Auswirkungen auf die Wachstumspläne des Modeunternehmens.

Umfangreiche Anforderungen

Zum Kompensieren dieser Herausforderungen mussten im Rechenzentrum Betriebszeit und Systemzuverlässigkeit verbessert, das Wärme-Management effektiver gestaltet und die Platznutzung optimiert werden. Mit diesen Verbesserungen hätte das Unternehmen eine konstant hohe Netzwerkleistung, um schnell auf Marktanforderungen und E-Commerce-Nachfragen zu reagieren. Darüber hinaus wollte Calzedonia das Markenerlebnis seiner Kunden weiter optimieren.

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Dem Handelsunternehmen war bewusst, dass der beste Weg, um auf die Kundenbedürfnisse einzugehen und mit den technologischen Trends Schritt zu halten, die Modernisierung der Netzwerkinfrastruktur ist. Der Einsatz modernster Technologien würde auch zu Kostensenkungen und Verbesserungen der Dienstleistungen führen, während gleichzeitig unternehmerische Innovationen ermöglicht und der Wettbewerbsvorteil gesichert bliebe. Um diesen Anliegen Rechnung zu tragen, entschied sich Calzedonia für den Aufbau eines neuen redundanten Rechenzentrums, dessen nachhaltiges Konzept auch Zukunftssicherheit gewährleistet.

Aufbau des Datacenter durch Panduit

Neben Panduit hat Calzedonia auch Fasternet zur Umsetzung der Pläne ausgewählt. Der Panduit-Partner bot die geeigneten Beratungs-, Implementierungs- und Management-Fähigkeiten für das Projekt. Fasternet konnte zu allen Projektphasen – von der Planung über den Entwurf bis zur Implementierung – umfangreiche Erfahrungen und Technologiekenntnisse beisteuern.

Calzedonia entschied sich schließlich für die integrierten Rechenzentrumssystem von Panduit: „Smart Zone“-Infrastrukturverwaltungssysteme für das Leistungs-Management umfassen für Netzwerke geeignete intelligente Rack-PDUs. Damit lassen sich die Schrankgeräte von Calzedonia über einen Netzanschluss sicher und effizient verwalten und mit Strom versorgen.

Der Modehersteller hat zudem „Net-Access“-Netzwerkschränke der Serie „N“ und Net-Access-Server-Schränke der Serie „“ für die Cisco-Core-Switches aufgestellt und die EWärme-effizienz im Rechenzentrum optimiert. Die Schränke bieten ein Wärme-Management, um einen angemessenen Betrieb der Geräte und verlängerte Betriebszeit sicherzustellen. Beim Erweitern des Systems um zusätzliche Schränke und bei Netzwerk-Upgrades bietet der modulare Aufbau zusätzliche Flexibilität.

Kupfer- und Glasfaserkabel von Panduit, bestehend aus dem Kupferverkabelungssystem „TX6A-SD 10Gig UTP “ mit „Matrix“-Technik (Kabel, Buchsen, 26 AWG-Patch-Kabel mit kleinem Durchmesser) und dem Glasfaserverkabelungssystem „HD Flex 2.0“ (vorkonfektionierte „OM4“-Kassetten, „Pan-MPO“-Glasfaserkabel, Glasfaser-Patch-Kabel), wurden im gesamten Rechenzentrum verbaut. Sie bieten sehr schnelle Datenübertragungen und hohe Zuverlässigkeit sowie Designflexibilität.

Die horizontale „Netmanager“-Kabelführung und der „Panzone“-Überkopf-Verteilerschrank von Panduit ermöglichen besseren Zugang und optimierte Platznutzung. Eine luftdichte „Cool-Boot“-Kabeldurchführung für Doppelböden, „Tak-Ty“-Klettverschluss-Kabelbinderbandrollen und Kassetten mit selbstlaminierenden Etiketten ergänzen das Rechenzentrum.

Geschäftlicher Nutzen

Mit den Panduit-Produkten konnte Calzedonia seine Schlüsselinitiativen umsetzen. Dazu zählen eine leicht handhabbare Netzwerkinfrastruktur mit nachhaltigem Betrieb und die Möglichkeit, in den nächsten 15 Jahren und auch danach schnell zu expandieren. Calzedonia ist mit dem Projektergebnis zufrieden.

Facility Manager Guido Malpeli und IT-Infrastrukturmanager Marco Recchia betonen: „Dank der Erfahrung von Panduit bei Rechenzentrumstechnik zusammen mit der Unterstützung und dem Projekt-Management durch Fasternet konnten wir die Leistung optimieren und ein flexibles, skalierbares, hochverfügbares Rechenzentrum aufbauen.“

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