Panduit liefert passive Infrastruktur für SDN

Glasfasersystem für HPC-Datacenter von Panduit

| Redakteur: Ulrike Ostler

Mit "HD Flex" von Panduit soll Rechenzentren ein Migrationspfad zu künftigen Datacenter-Infrastrukturen ermöglicht werden; die Technik integriert sich in bestehende Netz-Topologien, eröffnet aber auch den Weg zu hyperscale-fähigen SDN-Architekturen.
Mit "HD Flex" von Panduit soll Rechenzentren ein Migrationspfad zu künftigen Datacenter-Infrastrukturen ermöglicht werden; die Technik integriert sich in bestehende Netz-Topologien, eröffnet aber auch den Weg zu hyperscale-fähigen SDN-Architekturen. (Bild: Panduit)

Zur „Ciso Live 2016“, die derzeit in Las Vegas stattfindet, stellt Panduit mit „HD Flex 2.0“ ein neues Glasfasersystem vor. Damit adressiert der Hersteller insbesondere High-Performance-Rechenzentren; denn es erlaubt eine hohe Dichte und die Migration der Kunden zu „Cisco Nexus 9000“-Switches und zur 40 Gig-„ACI-spine-leaf“-Architektur.

In Cisco-ACI beziehungsweise der spine-leaf-Architektur steckt die Möglichkeit Netze für Hyperscale-Umgebungen zu skalieren; denn die Administration geht weg von Skripting einzelner Netze und Subnetze, hin zur Regeln und Automatisierung. Doch das kann nicht von heute auf morgen passieren. Deshalb muss auch das HD Flex 2.0 von Panduit in existierende Infrastrukturen zu integrieren sein.

Das System unterstützt Kassetten und Glasfaser-Adapter-Panele (FAPs) mit verschiedenen Ports innerhalb desselben Geräts und Panels. So lassen sich 6-Port- und 12-Port-Kassetten und FABs derart kombinieren, dass bis zu 144 LC-Glasfasern oder bis zu 864 MPO-Anschlüsse pro Rack-Einheit möglich sind. Das wiederum erlaubt eine Port-Migration von 10 G bis 25/40/50 und 100 G innerhalb derselben Höheneinheit, ohne dass existente Glasfaserkabel ersetzt werden müssten.

Das wiederum ist interessant für die Adaption von Cisco Nexus 9000. Laut Hersteller liefert HD Flex 2.0 unter Nutzung der 12-Port-Kassetten die niedrigsten Installations- und Test-Kosten. Zudem werden weniger Kassetten pro Höheneinheit als üblich benötigt.

Das System besteht aus einem ganzen Sortiment an Einzelkomponenten. Dazu zählen die Gehäuse, Patch-Panels und Kabel-Management sowie “PanMPO”, der Panduit Multi-Fiber Push-On-Stecker.

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