HPE Proliant-Server im Immersionskühlungsbad Lenovo- und HPE-Server Ice(otope)-gekühlt

Redakteur: Ulrike Ostler

Server und das „Iceotope Ku:l Extreme“-Gehäuse bilden zusammen ein Mikro-Rechenzentrum, das auch an abgelegene Standorte und in Unternehmensrechenzentren werkeln kann. Das erstmals 2019 Design kombiniert die Immersionskühlungstechnik von Iceotope in Avnet-Racks mit dem „Ecostruxure“-Management von Schneider Electric

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HPE verkauft nun flüssigkeitsgekühlte „Iceotope“-Racks mit Proliant-Servern.
HPE verkauft nun flüssigkeitsgekühlte „Iceotope“-Racks mit Proliant-Servern.
(Bild: Icetope)

Das kombinierte System ist nach Angaben der beteiligten Firmen robust genug für extreme Edge-Umgebungen, in denen Menschen, Verunreinigungen in der Luft, Feuchtigkeit und die Elemente die IT-Ausrüstung beschädigen könnten. Es kann aber auch in Unternehmensrechenzentren betrieben werden, ohne die vorhandenen Kühlsysteme zusätzlich zu belasten.

Das Ku:l-Produkt wurde 2019 von Avnet, Schneider und Iceotope zusammengestellt und liefert Server auf Standardplatinen in einer Tauchkühlwanne auf einer Höheneinheit von Iceotope. Das Out-of-Band-Management wird von Redfish und Schneiders Ecostruxure bereitgestellt.

HPE und Lenovo

Nicht nur, dass HPE die Iceotope-Racks mit „Proliant“-Servern vermarkten will, auch Lenovo hat bereits wissen lassen, dass die „Thinksystem“-Server ab November 2020 in den Voll- und Halbchassis-Versionen des Systems zur Verfügung stehen soll.

David Craig, CEO von Iceotope Technologies, erläutert warum die Systeme insbesondere für Anwendungen an der Edge gedacht sind: „IT- und Rechenzentrumsmanager sind heute gefordert, Nachhaltigkeitsziele zu erfüllen, während Data Gravity immer mehr Komplexität erzeugt, da sie immer mehr Verarbeitungs- und Analyseleistung an den Rand zieht.“

Phil Cutrone, Vice President und General Manager of Service Providers, OEM and Major Accounts bei HPE, ergänzt: „Es gibt einen größeren Bedarf an Zero-Touch-Edge-Computing-Funktionen, um die Zuverlässigkeit an entfernten Standorten zu gewährleisten, wenn eine persönliche Überwachung und Wartung nicht immer machbar ist.“.

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