Worcester, Logroño und Frankfurt Ionos baut in Europa neue Cloud-Rechenzentren

Redakteur: Ulrike Ostler

In Worcester, Großbritannien, Logroño, Spanien, und Frankfurt am Main sollen neue Ionos-Rechenzentren entstehen. Bisher betreibt der Provider zehn eigene Rechenzentren in Europa und den USA.

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Das Rechenzentrum it Worcester bekommt Solarpanele auf das Dach. Das Bild ist ein Entwurf. Im kommenden Jahr soll dieses Datacenter in Betrieb gehen.
Das Rechenzentrum it Worcester bekommt Solarpanele auf das Dach. Das Bild ist ein Entwurf. Im kommenden Jahr soll dieses Datacenter in Betrieb gehen.
(Bild: Ionos)

Ionos bietet europäische Cloud-Infrastruktur, Cloud-Services und Hosting-Dienstleistungen an. Ionos-CEO Achim Weiß begründet die weiteren Datacenter-Standorte: „Der Cloud-Markt wächst enorm und verspricht in den kommenden Jahren noch viel Potenzial. Mit unseren neuen Rechenzentren sehen wir uns sehr gut aufgestellt, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden.“

So sieht es aktuell auf der Datacenter-Baustelle von Ionos in Worcester aus.
So sieht es aktuell auf der Datacenter-Baustelle von Ionos in Worcester aus.
(Bild: Ionos)

Die Rechenzentren in Worcester, Logroño und Frankfurt/Main werden im ersten Ausbauschritt insgesamt rund 280 Racks umfassen und sollen auf 480 Racks erweitert werden. Alle bestehenden sowie neuen selbst betriebenen Rechenzentren sollen mit erneuerbarer Energie betrieben werden.

So werden sich auf dem gesamten Dach des unternehmenseigenen Rechenzentrums in Worcester Solaranlagen befinden. Das Datacenter werde im zweiten Quartal des kommenden Jahres fertiggestellt und entspreche Tier IV, dem höchsten Standard für Rechenzentren des Uptime Institute, so Ionos.

Das Ionos-Rechenzentrum ist Logroño ist schon bald betriebsbereit.
Das Ionos-Rechenzentrum ist Logroño ist schon bald betriebsbereit.
(Bild: www.jpegestudio.com)

In spanischen Logroño wird das bestehende Rechenzentrum der Ionos-Tochter Arsys um ein Rechenzentrum erweitert. Es soll bereits im zweiten Quartal dieses Jahres verfügbar sein und dem Tier III Standard des Uptime Institute entsprechen.

Das neue Rechenzentrum in Frankfurt/Main wird im Co-Location betrieben und soll ebenfalls bereits im zweiten Quartal 2021 in Betrieb gehen.

Weitere Pläne

Zudem steht Ionos in Gesprächen mit der Stadt Hattersheim am Main über den Bau eines weiteren Rechenzentrums. Dieses soll im Endausbau mehr als 1.000 Racks bei einer Leistung von rund 20 Megawatt umfassen.

In allen neuen Rechenzentren kommt die selbst entwickelte Cloud-Plattform von Ionos zum Einsatz. Der eigene High Performance Cloud Stack soll unter anderem die Grundlage für alle Hosting-Dienste des Anbieters werden.

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