Ulrike Ostler ♥ DataCenter-Insider

Ulrike Ostler

Chefredakteurin Datacenter-Insider
Vogel IT-Medien GmbH/ DataCenter-Insider

Ulrike Ostler ist Chefredakteurin von DataCenter-Insider, einem B2B-Portal, das über Rechenzentren berichtet. Seit 2006 ist sie bei Vogel IT-Medien in Augsburg beschäftigt, nach Stationen bei "Silicon.de", der "Computer Zeitung" des Konradin-Verlags, bei "eBusiness" vom Handelsblattverlag und bei der "Computerwoche", ein IDG-Medium.
Sie hat an der Westfälischen Wilhelms Universität Philosophie und Geschichte studiert, Sekundarstufe I und II, hat das Erste und Zweite Staatsexamen in beiden Fächern, hat in einer Lokalredaktion volontiert und eine Ausbildung zum Betriebswirt für Kommunikations- und IT-Technik. Zwischendurch hat sie eine Abteilung für Marketing und Softwaredokumentation geleitet.

Artikel des Autors

Gewöhnungsbedürftig für Nicht-Finnen. Ein Saunabesuch gehört zur finnischen Kultur - immerhing gibt es schätzungsweise über 3,3 Millionen Saunen im Land -, selbst wenn es um KI-IT geht. Hier, im Bild, steigt man zur Abkühlung, auch wenn draußen Eiseskälte herrscht, in einen abgelegenen See mit Blick auf einen Teil von Turku.  (Bild: Business Finland)
Ein Saunabesuch muss sein

KI, Souveränität, Verteidigung, Start-ups, Preisträger .... DataCenter-Insider berichtet aus Finnland

Fünf Tage Finnland - Turku und Helsinki,- zwei Konferenzen - „AI Summit“ und „Slush“- 60+ neue Kontakte und interessante Unternehmen, eine Gala inklusive Preisverleihung, ein Saunabesuch, drei Sprachen, KI, Quantum und Datacenter-Pläne, gutes Essen, wenig Schnee, Chipentwicklung, 1340-Kilometer-Grenze zu Russland,.... und der bleibende Eindruck: Finnland meint es ernst mit der IT, KI und Rechenzentren .... mit europäischer IT, KI und Rechenzentren - und nein: Es passt nicht alles in einen Artikel

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Der Urspung der Redewendung "kein Blatt vor den Mund nehmen" stammt vermutlich aus einem Verhalten im Theater des Mittelalters, als Schauspieler ein Blatt vor das Gesicht hielten, um sich dahinter zu verstecken, wenn sie unangenehme Wahrheiten aussprachen. Podcast-Gast René Büst spricht durchaus Unangenehmes aus.  (Bild: © almeera - stock.adobe.com / KI-generiert)
Gartner-Analyst René Büst nimmt kein Blatt vor den Mund

Bewölkte Aussichten für Europas Digitale Souveränität

„Es ist so viel Vertrauen kaputt gegangen, dass Europa gelernt hat, unabhängiger und souveräner zu werden“, sagt Gartner-Analyst René Büst zum Schluss der jüngsten Podcast-Aufnahme in den „DataCenter Diaries“, in dem es sich um die digitale Souveränität in Europa dreht. Doch die Sache ist schwierig: Nicht einmal in Deutschland bekommt man ein gemeinsames Handeln in den Griff, oder sollte man sagen: Bayern?

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Hock Tan sei ein guter Geschäftsmann, sagt IDC-Analyst Jevin Jensen. Hier eröffnet er die Broadcom-Konferenz „VMware Explore 2025“.  (Bild: uo/Vogel IT-Medien GmbH)
'All in' VCF

Die Broadcom-Veranstaltung VMware Explore ist vorbei. Und nun?

Kaum ein Partner und Kunde, der nicht sauer ist über erheblich verteuerte Lizenzen bei der Nummer 1 unter den Virtualisierungs-, Pardon, Private-Cloud-Software-Anbietern, viele, die auf Alternativen wechseln wollen und doch bleiben, und eine Lizenzerneuerungsrate in Rekordhöhe bei VMware by Broadcom. Mit der Version 9 sei „VMware Cloud Foundation“ nun eine „Plattform“, sagt Broadcom-CEO Hock Tan, wenn es nach ihm geht, für die 92 Prozent aller Anwender, die ihr Vertrauen privaten Clouds schenken.

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Für 21.000 Kinder und Jugendliche in Europa jährlich lautet die Diagnos Krebs. Mehr als einem Fünftel von ihnen können die verfügbaren Standardtherapien nicht helfen. Die KI lässt hoffen.  (Bild: Kitz)
KI im Kampf gegen den Tod

Mehr Rechen - und Datenbank-Power für die Kinderkrebsforschung

Das Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg, kurz: Kitz, ist zugleich Therapie- und Forschungszentrum für onkologische und hämatologische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter, also das größte Krebszentrum in Deutschland für Pädiatrie. Dank Künstlicher Intelligenz (KI) und IT-Leistungsfähigkeit können sich die Forscher um möglichst gezielte und individuelle Behandlungen kümmern und viele Leben retten.

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Die KI-Pläne in den USA sind groß, die Probleme, genügend Energie herbei zu schaffen, gibt aber auch nicht nur hierzulande wie in ganz Europa ....  (Bild: polack - stock.adobe.com)
Fehlende Energie-Infrastruktur, zu viele Amtsschimmel und Umweltauflagen

US-KI benötigt bis 2028 rund 50 GW Leistung, so Anthropic

US-Präsident Donald Trump hat in der vergangenen Woche einen „KI-Aktionsplan“ vorgestellt, mit dessen Hilfe, die USA ihre Führungsrolle in Sachen Künstlicher Intelligenz halten und ausbauen können soll. Einen Tag später weist Anthropic, der Mutterkonzern von Amazon und AWS auf eine der Voraussetzungen hin: Die USA benötige bis 2028 mindestens 50 Gigawatt an elektrischer Kapazität für KI, um die Führung in der KI zu verteidigen.

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Dstream-Studie kürt Frankfurt am Main zum 'Digital'Capital' . Doch was heißt das schon? DE-CIX-CEO Ivo Ivanov interpretiert die Analyse für DataCenter-Insider und erörtert, welche Bedeutung dem Intenet-Knoten in der Mainmetropole zukommt. (Bild: Midjourney / KI-generiert)
Fast 4 Milliarden € Wertschöpfung durch DE-CIX Frankfurt

Herr Ivanov, welchen Wert hat der Titel 'Digital Capital', den Frankfurt trägt, tatsächlich?

Der DE-CIX bietet seine Dienstleistungen derzeit an 60 Standorten weltweit an, aber Frankfurt am Main „bleibt das Epizentrum, das schlagende Herz des globalen Internets“. Das klingt ein wenig pathetisch und stammt aus der Dstream-Studie „Frankfurt: The digital capital“. Diese bewertet den Wertbeitrag des Internet-Austauschknoten-Standorts zum Brutto-Inlandsprodukt enorm hoch. Doch steckt dahinter eine Gefälligkeitsanalyse zum 30. Geburtstag des DE-CIX?

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Das Bild stammt aus der Honeywell-Broschüre „Resiliance, Efficiancy and Safety at The Center of Your Data “.  (Bild: Honeywell)
Eine Vision für Europas Weg zur Autonomie vor auf einer Wachstumskonferenz - wohl eher nicht

Honeywell will den deut­schen Gebäudebestand automatisieren

Fehlstart?! Honeywell ist zweifelsohne ein erfolgreicher Konzern, etwa im Bereich „Building Automation“. Datacenter sollen zu den Schlüsselbereichen gehören, insbesondere in Deutschland, wo der US-Konzern, genauer: in Ratingen, gerade ein 'Building Automation Center' eröffnet. Das erste „European Growth Symposium“ des Herstellers hat in dieser Woche, in München stattgefunden.

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Das „Alte Auktionshaus“ in Mainz diete als stimmungsvoller Abend für die Verleihung des „Eco Data Center Award 2025“, am Vorabend des „Expert Summit. Die Auszeichnungen wurden allerdings nicht meistbietetnd versteigert. Die Preisträger wurden gewählt.  (Bild: Eco - Verband der Internet-Wirtschaft)
Die Gewinner der Eco Data Center Awards 2025

Expertenaustausch auf dem Eco-Summit 2025 in Mainz

Höhere Leistungsdichten in den Racks, KI, die Datacenter steuert, Datennetze, denen Überlastung droht, Abwärme-Abgaben, die keiner haben will, Energie-Effizienz anstelle von Klimaschutz, neue Rechenzentren und Umbau von alten - was bewegt die Branche tatsächlich? Und wo sind blinde Flecken? Herrscht Aufbruchstimmung oder Schockstarre angesichts allseitiger Souveränitätsbestrebungen? Die Datacenter-Branche hat sich zum „Eco Data Center Expert Summit“ getroffen.

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Interview mit Dieter Thiel, Senior Consultant der Data Center Group

Verbindliche Nachhaltigkeitskennzahlen und ein Register für Rechenzentren

Der Energieverbrauch von Rechenzentren steigt und steigt. Umso erstaunlicher ist es, dass es keine verlässlichen Daten und einheitlichen Kenngrößen für Datacenter gibt, was Nachhaltigkeit oder gar Klimaneutralität, die die Regierung bis 2027 fordert, anbelangt. Hier setzt das Projekt „PeerDC“ an, das die Erstellung eines praxisgerechten Rechenzentrumsregisters zum Ziel hat. Die Data Center Group arbeitet mit daran. Warum?

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Das Öffentliche Energie-Effizienzregister für Rechenzentren kommt - nicht

PeerDC – gescheitert? Ein Gespräch mit dem Projektleiter

Das Projekt „Public Energy Efficiency Register of Data Centres“, kurz PeerDC, das vom Umweltbundesamt in Auftrag gegeben worden war und das unter der Leitung von Professor Peter Radgen stand, ist nahezu abgeschlossen – und gescheitert; denn ein öffentliches Register zu den Energiekennzahlen eines jeden Rechenzentrums wird es nicht geben. Der Professor hält es trotzdem für einen Erfolg.

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 (Bild: AWS)
AWS eröffnet Cloud-Standort in Deutschland – Kärcher, Burda Media, und Talanx ziehen ein

Amazon Web Services bezieht zwei Rechenzentren in Frankfurt

Seit Donnerstag 15:00 Uhr ist die AWS-Cloud, made in Frankfurt live. Damit bietet Amazon Web Services in der EU zwei weitere Verfügbarkeitszonen an, beziehungsweise neben Irland einen zweiten Standort, den elften weltweit. „Überrascht Sie dieser Schritt?“, fragt Martin Geier, Managing Director von AWS Deutschland. DataCenter-Insider fragt: Was halten Kunden davon?

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Alleingänge und Feigenblattpolitik

Béla Waldhauser: Das EnEfG gefährdet den Datacenter-Standort Deutschland

Béla Waldhauser dürfte der prominenteste unter den Vertretern der deutschen Rechenzentrumsbranche sein. Das geplante Energie-Effizienzgesetz (EnEfG) gefährde den Rechenzentrumsstandort Deutschland, lautet seine Aussage. Doch warum sollte das so sein, wenn auch anderenorts in der Welt durchaus vergleichbare Regeln für den Bau und Betrieb von Datacenter in der Mache sind?

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Rechenzentren mit dern Verfügbarkeitsklassen 3 und 4 müssen georedundant sein; das BSI fordert mindestens 200 Kilometer Abstand zwischen den Datacenter. Macht das Sinn? (gemeinfrei - Tama66/Pixabay)
Abstand bitte: Latenzen, Kosten und noch viel mehr Probleme folgen

BSI: Georedundanz bedeutet 200 Kilometer zwischen den Rechenzentren

Im Dezember 2018 hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die Version 1.0 der „Kriterien für die Standortwahl höchstverfügbarer und georedundanter Rechenzentren“ herausgegeben. Es geht dabei um ein oder mehrerer Ausweich-Datacenter als Maßnahme zur Notfallvorsorge, also um die Überlegung, ob und wie ein solches möglichst den gesamten zentralen IT-Betrieb übernehmen kann, sollte das jeweils andere nicht voll funktionsfähig sein.

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Die Öko-Alternative für Rechenzentren von Kohler SDMO

Nachhaltig? Diesel-Aggregate für Notstrom mit HVO

Kohler hat 2005 den 1966 als SDMO Industries gegründeten Hersteller für Stromerzeuger übernommen, dieser ist heute der drittgrößte Hersteller auf dem Markt für Stromaggregate. Somit liefert er Dieselaggregate für die Notstromversorgung an Rechenzentren. Doch die Motoren produzieren CO2, selbst wenn sie ihren Zweck gar nicht erfüllen. Die Datacenter-Betreiber sind auf der Suche nach Ersatz. Was macht Kohler?

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Die Idee für die Kühlung per Kyoto-Rad hat FI-TS für das Rechenzentrum auf dem Campus Nürnberg Süd vom Generalunternehmer Norris Network übernommen. Der Wärmetauscher erlaubt eine hohe Energie-Effizienz.  (Finanz Informatik Technologie Service GmbH & Co. KG )
Auf dem Gelände und im Betrieb eines Co-Location-Betreibers

Symbiose: Das neue FI-TS-Rechenzentrum in Nürnberg

Ein neues Rechenzentrum für die Banken- und Versicherungs-IT? Also weder Co-Location noch Cloud? Das gibt es – bei der Finanz Informatik Technologie Service GmbH & Co. KG (FI-TS) IT-Partner der Finanzwirtschaft und größter IT-Dienstleister für Landesbanken. Trotzdem gibt es Synergien mit einem Co-Location-Provider: Das neue Datacenter in Nürnberg schmiegt sich quasi an.

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Hype Cycle for Emerging Technologies, 2021 (Gartner (August 2021))
NFT, Quantum ML, generative KI, homomorphe Verschlüsselung sowie composable Apps und Netze

Die aufstrebenden Technologien im aktuellen Gartner-Hype-Cycle

Die drei zentralen Themen des „Hype Cycle for Emerging Technologies, 2021“ sind: Vertrauen schaffen, Wachstum beschleunigen und den Wandel gestalten. Diese werden Unternehmen dazu bewegen, aufstrebende Technologien wie Non-Fungible Tokens (NFT), Sovereign Cloud, Data Fabric, generative KI und Composable Networks zu erforschen und sich dadurch Wettbewerbsvorteile sichern.

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Bess füttert das belgische Google-Datacenter mit Energie und Kohle

Batteriespeicher anstelle von Notstromdiesel im Rechenzentrum

In den meisten Rechenzentren sorgen Dieselgeneratoren für Ersatz, sollte der Strom ausfallen. Das passiert nur selten, doch die Anlagen müssen getestet werden. Wie oft liegt im Ermessen des Datacenter-Betreibers. Dass dabei CO2 entsteht, liegt in der Natur der Anlage und das steht im krassen Gegensatz zu einem klimaneutralen Betrieb, der in der EU, regulatorisch gestützt, angestrebt wird. Batterie-Speicher wären eine Alternative. Google in Belgien probiert das aus.

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60 Jahre Leibniz Rechenzentrum

Die LRZ-Zukunft steht auf Exascale-, KI- und Quantencomputing

Am 14. Juli hat das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) der Bayerischen Akademie der Wissenschaften sein 60jähriges Bestehen gefeiert. Das Hochleistungsrechenzentrum, das unter anderem den Supercomputer „SuperMUC“ beherbergt ist der IT-Dienstleister der Münchner Universitäten und bayerischen Hochschulen sowie Kooperationspartner wissenschaftlicher Einrichtungen in Bayern, Deutschland und Europa. Doch Alter hat in der IT nur bedingt Wert. Wie geht es weiter?

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Der Branchenverband Bitkom e. V. hat das Borderstep Institut mit der Untersuchung des deutschen Rechenzentrumsmarkts beauftragt. Die Marktstudie weist Wachstum, Stanortfragen und Umweltansprüche aus.  (©sdecoret - stock.adobe.com)
Bitkom-Studie zu Rechenzentren und ihre aktuelle Entwicklung

Datacenter in Deutschland: Mehr Daten – mehr Strom?

Das größte Potenzial zur CO2-Reduktion liegt bei Rechenzentren in der Abwärmenutzung. Das ist eines der Ergebnisse der Bitkom-Studie „Rechenzentren in Deutschland“, die der Branchenverband gestern vorgestellt hat. Gedacht ist vor allem an eine Fernwärme in städtischen Ballungszentren. Doch die Netze und Abnehmer fehlen. Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder sagt: „Es braucht eine politische Flankierung.“

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Es geht auch anders

EMC- Home of Data redet nicht von Nachhaltigkeit, sondern handelt

Manch ein Co-Location-Anbieter scheint geradezu darauf zu warten, dass ihnen die Bundesregierung, die EU oder wer auch immer strengere Regeln für den Umgang mit den Ressourcen Wasser und Strom auferlegt, obwohl klar ist, dass ihre Rechenzentren bis 2030 klimaneutral sein sollen. Wie soll das gehen? ist die meistgehörte Frage angesichts der Mangelware Ökostrom? Und dann gibt es Anbieter wie EMC - Home of Data. Hier ticken die Uhren anders.

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Weg mit den Notstrom-Dieselgeneratoren!

Neue SLAs geben Batteriespeichern für Rechenzentren eine Chance

„Im Vergleich zu Dieselaggregaten können Batteriespeichersysteme (BESS) keine unbegrenzte Anzahl von Autonomiestunden unter Standortbedingungen garantieren“, lautet eine Aussage des Uptime Institute. Doch das könne auch nicht das Ziel sein, argumentiert Guiseppe Leto, Portfolio Manager Data Center bei Siemens in der Schweiz (SI S VES VMM). Vielmehr gehe es darum, die Service Level Agreements anders zu fassen. Wie er das meint?

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Jetzt wird es ernst

Umweltgesetze für deutsche und französische Rechenzentren

Am 13. Juli haben das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) ein „Sofortprogramm“ zum in Ergänzung zum Bundes- Klimaschutzgesetzes beschlossen. Betroffen sind auch die Rechenzentren. Derweil will die französische Teleko-Regulierungsbehörde ihr Nachhaltigkeitsaudit für den digitalen Sektor nicht nur um Informationen über Devices sondern auch über Datacenter erweitern.

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Ausgebremst: Huawei bekommt keine Intel-Chips und baut keine Server mehr.  (© evannovostro - stock.adobe.com)
End of Life

Huawei lässt die Server sterben

Wie passend: Endlich stehen die Präsenzveranstaltungen, auch bei Huawei, wieder auf, der deutsche Part der Veranstaltung „Huawei Eco-Connect Europe 2021“ findet am 28. Oktober 2021 in einem Düsseldorfer Kino statt, wo die Teilnehmer zum Schluss in den aktuellen „James-Bond: Keine Zeit zu sterben“ eingeladen worden sind und das Ende ist kein Gutes: Huawei stellt die Produktion von Servern ein. Dazu Jörg Karpinski im Interview:

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Für 200 Megawatt einen Datacenter-Campus

Co-Location-Anbieter Digital Realty will in Frankfurt Nah- und Fernwärme liefern

Die 'Digital Park Fechenheim' in Frankfurt am Main ist ein Novum für Deutschland. Es entsteht für Digital Realty der größte Datacenter-Campus mit 11 einzelnen Rechenzentrumsgebäuden - im Vollausbau mit 200 Megawatt Anschlussleistung - sowie das umfangreichste Projekt zur Abwärmenutzung. Außerdem zieht ein Teil der Rechenzentrumsinfrastruktur in denkmalgeschützte Gebäude.

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D-Datacenter - Status Quo, Zukunft, Selbstkritik und Handlungsbedarf

Das BMWK-Gutachten zu Rechenzentren in Deutschland

„Rechenzentren haben sich zu einer der am schnellsten wachsenden, Energie-intensiven Branchen in Deutschland entwickelt“, besagt das „Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, Stand und Entwicklung des Rechenzentrumsstandorts Deutschland“. Und weiter: „Mit mehr als 2.000 Rechenzentren und einer IT-Anschlussleistung von über 2.700 MW ist Deutschland bereits der größte Standort für digitale Infrastruktur in Europa.“ Was kommt noch?

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Nlighten sorgt für den Nachweis positiver Effekte von Serverhitze

Die Nutzung von Datacenter-Abwärme braucht sektorübergreifende Kennzahlen

Es deutet sich längst an, dass Rechenzentren Bestandteil der Kritischen Infrastruktur werden, nicht nur, weil die großen wegen Unmengen an Daten und Datenverkehr ohnehin zu den KRITIS-Unternehmen gehören. Sie können auch Strom und Abwärme liefern. Nlighten hat nun eine Studie veröffentlicht, die die Möglichkeit evaluiert, Energie-Erzeugung und Energieverbrauch in eine neue Metrik einzubinden, deren Perimeter neben dem kohlenstofffreien Strom (CFEl) auch die kohlenstofffreie Wärme (CFEH) berücksichtigt.

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Am 15. Juni hat IBM den Computer „Quantum System One“ an die Fraunhofer Gesellschaft übergeben. Der Aufbau in Stuttgart gelang unter einmaligen, außergewöhnlichen Bedingungen und erforderte ungewöhnliche Skills - von zwei Teams. (IBM)
Mit viel Bammel, null Erfahrung und unzähligen Webex-Stunden….

Mitten im Lockdown: Wie der Quantencomputer in Stuttgart entstand

Eigentlich, ja eigentlich war alles gut vorbereitet: Immerhin hat Chris Lirakis schon den Aufbau von 40 IBM-Quantencomputern geleitet, sein 5-Personen Kernkompetenz-Team ist absolut eingespielt. Am 9. November 2020 sollte es losgehen mit dem Bau des ersten „Quantum System One“ außerhalb der USA, in Ehningen bei Stuttgart, für die Fraunhofer Gesellschaft. Und dann: Lockdown, Quarantänen, Reisen für die US-Experten unmöglich.

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Sie haben ein Rechenzentrum im Keller Ihres Wohnhauses?

MdB Anke Domscheidt-Berg zum geplanten Energie-Effizienzgesetz

Die Bundestagsabgeordnete Anke Domscheit-Berg gilt in der IT- und Datacenter-Branche als kompetente Fachfrau und für viele zugleich als „der falschen Partei zugehörig“; denn sie ist digital-politische Sprecherin der Linksfraktion, also auf jeden Fall in der Opposition. Im Podcast erläutert sie, welche Chancen das geplante Energie-Effizienzgesetz (EnEFG) hat und welche vertan werden – insbesondere im Hinblick auf die Rechenzentren.

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Wer DCIM-Lücken unverschlossen lässt, bringt komplette Datacenter in Gefahr. (gemeinfrei)
O weh, o weh! Datacenter-Management-Tools lassen Angreifer passieren

Dark- und Deep-Net-Analyst Cyble sucht und findet Sicherheitslücken bei 20.000 Rechenzentren

Man stelle sich einen Angriff auf das Kühlsystem eines Rechenzentrums vor …. Lieber nicht? Doch. Das Unternehmen Cyble hat den Einsatz einiger Datacenter Infrastructure Management-Tools von Devive42, APC by Schneider Electric, Vertiv und Sunbird auf Abwehrmöglichkeiten von Cyber-Angriffen untersucht und fand Schnittstellen so weit offen wie Scheunentore.

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Equninix ist Teil eines Konsortiums, das sich im Dezember 2021 gegründet hat und erforschen will, wie Brennstoffzellentechnologie sauberer und für Rechnezentren nutzbar werden kann. (akitada31 auf Pixabay)
Clean Hydrogen Partnership

Equinix wächst und investiert in CO2-arme Brennstoffzellen für Datacenter

Beim Rechenzentrumsbetreiber Equinix stehen große Investitionen an. Zum einen wird der Konzern das Projekt Clean Hydrogen Partnership für die Entwicklung CO2-armer Brennstoffzellen, die der Stromversorgung von Rechenzentren dienen, unterstützen. Zum anderen kauft er für 320 Millionen Dollar Mainone: Der Datacenter-Betreiber baut damit eine Rechenzentrums- und Konnektivitätspräsenz in Nigeria, Ghana und der Elfenbeinküste auf, Märkte, in denen Mainone tätig ist.

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Studien-Update 2023 des Branchenverbands Bitkom

Schlaglichter auf den Data­center-Markt in Deutschland

Wow! Zwischen 2010 und 2022 sind die Kapazitäten der Rechenzentren in Deutschland gemessen in IT-Anschlussleistung um über 90 Prozent gewachsen. Und wie geht es weiter? Der Branchenverband Bitkom e. V. hat dazu die Studie „Rechenzentren in Deutschland – Aktuelle Marktentwicklungen“ herausgegeben; jetzt folgt ein Update der Untersuchungen aus den Jahren 2022, 2017 und 2014.

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Wer sich aufmacht, mächtige Desaster Recovery- und Backup-Tools zu finden, dem ist eine Orientierung durch die Einteilung in Quadranten möglicherweise eine Hilfe. Gartner hat ein „Magic Quadrant for Enterprise Backup and Recovery Software Solutions“ erstellt.  (Stefan Keller auf Pixabay)
Gartner untersucht Hersteller und Backup- sowie DR-Produkte

Aus den Magischen Quadranten für Backup und Recovery

Verantwortliche für Infrastruktur und Betrieb (I&O), die mit dem Backup-Betrieb betraut sind, müssen die Backup-Infrastruktur neu gestalten, heißt es im Gartner-Report „Magic Quadrant for Enterprise Backup and Recovery Software Solutions“, vom Juli dieses Jahres. Die Analysten nennen etwa Aspekte der Technologie, des Betriebs und der Nutzung, die es zu berücksichtigen gilt.

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