Mittelstandslösung out of a box

Virtualisierung mit Intels Modular Server

06.05.2009 | Autor / Redakteur: Achim B. C. Karpf / Florian Karlstetter

Der Intel Modular Server vereint Speicher, Rechner und Netzwerk in einem Chassis.
Der Intel Modular Server vereint Speicher, Rechner und Netzwerk in einem Chassis.

Mit dem Marktauftritt des Modular Servers von Intel erfreut sich das Blade-System einer großen Anhängerschaft, vor allem im Mittelstand. Das System vereint auf sechs Höheneinheiten alle Komponenten, die für eine leistungsfähige Unternehmenslösung notwendig sind. So fasst das Rack bis zu sechs Server im Blade-Format (von Intel Compute-Modules genannt) sowie Storage- und Netzwerk-Infrastruktur samt Management in einem Gehäuse.

Intel spricht mit dem Server vor allem kleine und mittelständische Firmen an, die ein Rechenzentrum out of the Box suchen. So kann man den Server einfach in die vorhandene Infrastruktur hängen und die vorhandenen Server portieren, vorzugsweise in Verbindung mit einer Virtualisierungs-Lösung.

Es ist schon erstaunlich, was Intel alles in dem Gehäuse untergebracht hat. Vorne auf der rechten Seite des Racks befinden sich sechs Einschübe für die Blade-Module, links daneben die 14 Festplatteneinschübe für SAS-Festplatten (Serial-Attached SCSI) im Format 2,5 Zoll sowie ein Lüfter-Einschub.

Auch die Rückseite bietet eine Vielzahl von Einschüben. So können hier zwei Storage-Controller-Module (SCMs), zwei Ethernet-Switches und ein Chassis-Management-Modul (CMM) installiert werden. Dabei sind die Module redundant ausgelegt, so dass der Server hoch verfügbar ausgelegt werden kann. Gleiches gilt für die bis zu vier Netzteile sowie zwei Lüftermodule.

Zusammengeführt werden die einzelnen Module über eine sogenannte Midplane, die den Austausch aller Komponenten im laufenden Betrieb erlaubt (Hot Swap). Der Vorteil dieses Konzeptes ist klar ersichtlich, wenn man sich vor Augen führt, wie wenig Verkabelungsaufwand nochwendig ist, um sechs Server, 14 Platten, das gesamte Netzwerk und die Stromversorgung anzuschließen. Kein Vergleich zu einer klassischen Installation.

Die sechs Herzen des Servers

Die hohe Flexibilität des Servers zeigt sich nicht nur in den sechs Slots, in die die Compute-Modules installiert werden, sondern auch im flexiblen Einsatz von Prozessoren der Xeon 5000 Reihe (zwei Intel Multi Core Prozessoren) und den acht RAM-Steckplätzen, die jeweils bis zu 32 GByte RAM aufnehmen können.

In Sachen Hochverfügbarkeit lassen sich Cluster mit mehreren Blades einrichten. Zudem ist es möglich, Ersatz-Blades vorzuhalten, die bei einem Ausfall schnell getauscht werden können.

Die Blades verfügen zudem an der Vorderseite jeweils über zwei USB- und einen VGA-Anschluss, wobei diese Anschlüsse vor allem für die Installation der Betriebssysteme über ein CD-Laufwerk benötigt werden.

 

Technische Daten Open-E

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...so dass wir in einem weiteren Test die Installation eines Open-E DSS direkt im Intel Storage...  lesen
posted am 22.07.2009 um 16:22 von Unregistriert


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