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Mittelstandslösung out of a box

Virtualisierung mit Intels Modular Server

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Weniger Strom, mehr Leistung

Unternehmen müssen immer genauer auf den Energieverbrauch Ihrer Systeme achten und genau in diesem Bereich hat Intel besonderen Wert auf Effizienz und Optimierung gelegt. In der vollen Ausstattung benötigt der Server im redundanten Betrieb nur vier Netzteile. Vergleicht man den Netzwerk-Bedarf und vor allem den Energieverbrauch des Modular Servers mit einer vergleichbaren Installation, erkennt man schnell, welche Vorteile sich daraus vergeben.

Mit dem Power-Budget-Tool stellt man einfach und schnell die Anzahl der notwendigen Netzteile fest, die für den optimalen Betrieb des Intel Modular Servers erforderlich sind. Wenn man den genauen Verbrauch berechnen möchte, bietet Intel ein eigenes „Power-Budget-Tool“ für den Modular Server. Damit lässt sich die genaue Anzahl der benötigten Netzteile und die maximale Stromaufnahme für eine bestimmte Konfiguration berechnen.

Storage ohne Ende

Um dem Gesamtkonzept gerecht zu werden verfügt der Modular Server über 14 Einschübe für 2,5 Zoll SAS-Festplatten. Ausgerüstet mir den derzeit größten Festplatten in diesem Format von 300 GByte sind bei voller Besetzung über 4 TByte möglich. Die Kapazität kann in Storage-Pools zusammengefasst werden, die im Rahmen der Konfiguration in virtuelle Laufwerke aufgeteilt werden können. Jedem Blade wird explizit ein Virtual-Drive zugeordnet. Dabei werden auch die Einstellungen der RAID-Levels vorgenommen, die in einem speziellen Speicherbereich der Mid-Plane abgelegt werden.

Mit der Shared-LUN-Funktion ist es zudem möglich, ein Virtual-Drive mehreren Compute-Modules zuzuordnen. In der Grundversion ist der Intel Modular Server bereits mit einem Storage-Controller-Module (SCM) ausgestattet. Um den Server hochverfügbar zu machen, ist ein zweiter Controller notwendig, um den redundanten Ansatz sicher zu stellen. Zudem ist Multipathing der Compute-Modules auf den Speicher möglich. Unterstützt wird diese Funktion derzeit vor allem von Virtualisierungs-Betriebssystemen wie dem ESX-Server von VMware.

In den einzelnen Compute-Modules sind keine weiteren Platten vorgesehen. Zusätzlicher Plattenspeicher lässt sich, wie im Rahmen unseres Tests vorgenommen, über externe SAS-Ports an den Storage-Kontroller oder einfach als SAN über Ethernet an das System anschließen. Ein Fiber Channel Port ist derzeit nicht vorgesehen und steht somit nicht zur Verfügung.

Keine Tastaturen und Mäuse von nöten

Ohne Bildschirm, Tastatur oder Maus lassen sich die einzelnen Blades einfach und schnell über einen integrierten KVM over IP Switch konfigurieren. Dabei kann selbst das BIOS über das Netzwerk administriert werden. Generell gilt dies auch für das Betriebssystem, das sich auf die gleiche Art und Weise installieren lässt, doch hier gibt es eine gravierende Einschränkung – die Geschwindigkeit. Da das CMM (Management-Modul) allerdings nur mit 100 MBit/s an das Netzwerk angebunden werden kann, ist es schier unmöglich, eine Installation über die Image-Redirection-Funktion durchzuführen.

Wir haben uns daher entschlossen, die Installation größerer Betriebssysteme direkt als Netzwerkinstallation über die GBit-Anbindung des Servers durchzuführen. Alternativ wurde die Installation auch über ein externes USB-DVD Laufwerk vorgenommen.

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