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Mittelstandslösung out of a box

Virtualisierung mit Intels Modular Server

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Verwaltung über den Browser

Besonders auffällig und sehr angenehm empfanden wir während des Tests die Bedienung des Server über das sehr transparente und intuitive Web-Interface. Ärgerlich ist eigentlich nur, dass der Server mit einer festen Adresse ausgeliefert wird und nicht automatisch eine Adresse aus dem vorhandenen Netz wählt (DHCP). Die Management-Software ist in der Firmware des CMM integriert und wird über einen integrierten Webserver bereitgestellt.

Der Zugriff erfolgt einfach über die IP-Adresse des CMM. Die Oberfläche ist dabei in drei Bereiche aufgeteilt, die sehr übersichtlich und einfach zu bedienen sind. Neben der Konfiguration bieten die Oberflächen auch einen hervorragenden Überblick über den Zustand der Server.

Der Bereich System bietet eine Vielzahl von Steuerungsmöglichkeiten für die Server, Storage und Ethernet-Switches. Über weitere Reiter steigt man in die Tiefe der Komponenten und erhält noch einen besseren Überblick. Wichtige Funktionen dabei sind zum Beispiel Remote KVM & CD, Power On/Off, Reset, und Remote-Serial-Console.

Genauso wichtig wie die Konfigurationen ist die Auswertung der Events und die Darstellung der einzelnen Komponenten des Servers. Diese Reports erreicht man über die Position „Reports“ im Webinterface. Hier finden die Anwender Übersichten über das Storage-Layout, Informationen über Events, Dashboards sowie Funktionen zur Selbstdiagnose.

Im letzten Bereich, unter Settings, erfolgen alle notwendigen Einstellungen wie die User-Verwaltung, E-Mail-Benachrichtigungen, die Konfiguration des Netzwerks und der IP-Adresse sowie des SNMP (Simple Network Management Protocol). Besonders interessant in diesem Segment ist die Konfiguration des Shared-LUN. Auch wird hier die Firmware aktualisiert. Zudem steht noch eine Vielzahl zusätzlicher Einstellmöglichkeiten zur Verfügung.

All inclusive

Der Modular-Server ist bereits in der Grundkonfiguration mit einem leistungsfähigen Ethernet-Switch versehen (inkl. sowohl VLANs - Virtuelle LANs – und Spanning-Tree, der über zwölf interne und zehn externe 1-GBit/s-Ports verfügt). Verbunden sind die internen Schnittstellen mit den jeweils zwei Netzwerkschnittstellen der maximal sechs einsetzbaren Blade-Modulen.

Zudem können die Compute-Module mit zwei weiteren Netzschnittstellen versorgt werden. Dazu muss eine Zusatzkarte, Intel sagt dazu Mezzanine-Card, installiert und konfiguriert werden. Um diese Ports mit dem Netzwerk zu verbinden steht ein Slot für einen weiteren Ethernet-Switch zur Verfügung. Sollte man Wert auf ein redundantes Setup legen, ist dies unumgänglich und auch ratsam.

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