Benutzerfreundliches Datacenter Infrastructure Management Sunbird PIQ fokussiert Energie-Optimierung

Autor / Redakteur: lic.rer.publ. Ariane Rüdiger / Ulrike Ostler

Die Sunbird DCIM-Software „PIQ“ legt besonderen Wert auf ein ausgefeiltes Energie- und Kapazitäts-Management. Von der Stromversorgung bis zum elektronischen Türschloss und den Betriebsparametern der IT-Systeme lässt sich alles über eine einheitliche Browser-Schnittstelle verwalten.

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Das Sunbird-DCIM „PIQ“ glänzt durch besonders übersichtliche Dashboards.
Das Sunbird-DCIM „PIQ“ glänzt durch besonders übersichtliche Dashboards.
(Bild: Sunbird)

Das DCIM (Datacenter Infrastructure Management)-Produkt PIQ von Sunbird eignet sich für das Remote-Management auch mehrerer Rechenzentren. Die Software läuft auf VMware-, Microsoft Hyper-V und Linux KVM Virtual Appliances und verfügt selbst über ein gehärtetes Linux-Betriebssystem.

Spezielle Hardware ist nicht erforderlich. Die Systeme der meisten wichtigen Hersteller werden unterstützt, darunter APC, Avocent, Emerson, Knürr, Liebert, Raritan, Rittal, Schneider Electric und viele andere. Neben dem Monitoring kann PIQ mittels der Erweiterung „DC Track“ DCIM Operations auch für das komplette Asset- und Change-Management verwendet werden.

Kohlendioxid-Reporting inklusive

PIQ legt besonderen Wert auf übersichtlich gestaltete, einfach zu bedienende und von den Anwendern konfigurierbare Dashboards mit HTML-Schnittstelle. Die Lösung fokussiert sich besonders auf das Energie- und Kapazitäts-Management. Sie liefert neben Daten zum Energieverbrauch auch solche zum Kohlendioxidausstoß.

Deutlich ist zu sehen, wo Stromkapazitäten bereits ausgelastet sind und wo noch Spielraum besteht.
Deutlich ist zu sehen, wo Stromkapazitäten bereits ausgelastet sind und wo noch Spielraum besteht.
(Bild: Sunbird)

Die Software überwacht den aktuellen Energieverbrauch der IT-Komponenten unter Rechenlast. Sie hilft, brachliegende Stromressourcen zu finden, prognostiziert den künftigen Strombedarf und liefert alle wichtigen Informationen über UPS-Kapazität und die Batterien.

Patentierter agentenloser Shutdown

Ausfälle hilft das System durch eine umfangreiche „Gesundheitskontrolle“ der Rechenzentrumsinfrastruktur zu verhindern. Im Krisenfall wird das Betriebssystem mit Hilfe eines patentierten, agentenlosen und Prozesses ohne Datenverluste heruntergefahren. Um eine schnelle Übergabe an ein intaktes System im Ernstfall zu ermöglichen, lassen sich Umschaltvorgänge zwischen Racks simulieren.

Übersichtliche Kachelgrafiken zeigen auf einen Blick, wo alles stimmt und wo es brennt.
Übersichtliche Kachelgrafiken zeigen auf einen Blick, wo alles stimmt und wo es brennt.
(Bild: Sunbird)

Übersichtliche Kachelgrafiken mit den Markierungsfarben Rot, Geld und Grün stellen die Umgebungsbedingungen und den Gesundheitszustand in beliebigen räumlichen Einheiten vom gesamten Rechenzentrum bis zum Rack auf einem einzigen Screen dar.

Die Farbmarkierungen machen klar, wo tiefer recherchiert und gegebenenfalls eingegriffen werden muss. Werden Schwellwerte verletzt, verschickt das System automatisch E-Mails und Warnungen, die über die Aktivierung von Unterbrecherschaltkreisen, Hotspots und potentielle Problembereiche informieren.

Spezieller Support für freie Kühlung

Um die energiesparende freie Kühlung besser zu unterstützen, hat Sunbird besondere Cooling-Charts entwickelt, mit denen sich die einzelnen Schränke im Rahmen der von ASHRAE definierten Betriebsbedingungen halten lassen. Temperatur und Feuchtigkeit in den Schränken werden ständig überwacht. Außerdem kann die Lösung Geisterserver (nicht benötigte Server) identifizieren. Auch die automatisierte verursachergerechte Abrechnung der Energiekosten leistet PIQ.

Durch die Massenkonfiguration von und -firmwareverteilung an PDUs von Chatsworth, Raritan und Server Technology sparen PIQ-Admins Arbeit. Compliance-Reports lassen sich automatisch generieren. Multi-Tenancy-Support macht PIQ geeignet für Dienstleistungs-Datacenter

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Über den Autor

lic.rer.publ. Ariane Rüdiger

lic.rer.publ. Ariane Rüdiger

Freie Journalistin, Redaktionsbüro Rüdiger