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Reallabor von German Edge Cloud und Fraunhofer Institut Startschuss für die Fraunhofer Edge Cloud

| Autor / Redakteur: Dr. Dietmar Müller / Elke Witmer-Goßner

Die German Edge Cloud (GEC) und das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT wollen eine offene Forschungsplattform aufbauen, mit der Unternehmen Lösungen für die digitalisierte Produktion erkundet und praxisnah erprobt können.

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Die „Fraunhofer Edge Cloud“ richtet sich als Reallabor an Wissenschaft und Industrie.
Die „Fraunhofer Edge Cloud“ richtet sich als Reallabor an Wissenschaft und Industrie.
(Bild: gemeinfrei© Gerd Altmann / Pixabay )

Die Plattform unter dem Namen „Fraunhofer Edge Cloud“ richtet sich als Reallabor an Wissenschaft und Industrie. Sie basiert auf der Edge-Cloud-Technologie von German Edge Cloud (GEC) und der International Data Spaces-Architektur (IDS). In einem ersten Schritt soll eine Edge Cloud für rund 20 Fraunhofer-Institute errichtet werden.

„Die Fraunhofer Edge Cloud ist durch die Vernetzung von Fraunhofer-Standorten ein wichtiger Baustein, um unsere IT zu standardisieren und zukunftsfähig zu machen. Ziel ist es, IT- und Cloud-Kapazitäten variabel nutzen zu können und somit die einfache Skalierbarkeit benötigter IT-Ressourcen wie Rechenleistung, Storage und Netzkapazitäten sicherzustellen“, so Sven Jung vom Fraunhofer IPT, der den Aufbau auf technischer Seite leitet, und ergänzt: „Gleichzeitig stellen wir Industrie und Forschung damit eine sichere und datensouveräne Plattform zur Verfügung, mit der sich Lösungen für die moderne Produktion einfacher evaluieren und entwickeln lassen.“

Kern des Projektes ist die Edge-Cloud-Appliance Oncite

Technischer Kern des Projektes ist die Edge-Cloud-Appliance „Oncite“ von GEC. Es handelt sich dabei um eine „Plug-&-Produce“-Lösung in Form eines kompakten Rechenzentrums. Diese Komplettlösung ermöglicht es auf Basis der Edge-Technologie, Daten in vernetzten Fabriken in Echtzeit und hochsicher für digitale Prozesse wertschöpfend nutzbar zu machen, zum Beispiel industrielle KI und Industrial Track & Trace. Dabei lassen sich generierte Daten vor Ort auf Oncite verarbeiten und speichern sowie ein eventuell gewünschter Datenaustausch mit einer Cloud unterstützen.

„Mit Oncite setzen wir konsequent auf die Vorzüge von Open-Source-Produkten. Auf dieser Basis können virtuelle Infrastrukturen komplett selbstständig aufgebaut und betrieben werden. Das Cloud-Framework liefert dafür alle notwendigen Komponenten und Services für Storage, Compute und Software Defined Networking (SDN). Als Feinschliff kommt ein eigens von German Edge Cloud entwickeltes Frontend zum Einsatz, um damit unter anderem den Zugang zu der gesamten Plattform zu vereinfachen“, so Sebastian Ritz, CEO der German Edge Cloud.

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Dr. Dietmar Müller

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