FPGA Microchip Polarfire SoC-FPGAs, die ersten der Branche mit RISC-V-CPU

Redakteur: Margit Kuther

Mouser liefert nach eigenen Aussagen das branchenweit erste FPGA mit einem Multi-Core-Prozessor-Subsystem auf Basis der RISC-V-Befehlssatzarchitektur (ISA). Die „Polarfire“ SoC FPGAs von Microchip sollen bis zu 50 Prozent weniger Strom als vergleichbare FPGAs verbrauchen.

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PolarFire FPGA von Microchip: leistungstark und energiesparend
PolarFire FPGA von Microchip: leistungstark und energiesparend
(Bild: Mouser)

Die Polarfire SoCFPGAs von Microchip verfügen über ein fünfkerniges Linux-fähiges Prozessor-Subsystem, das auf der RISC-V-Befehlssatzarchitektur (ISA) basiert, sowie über ein großes, flexibles L2-Speicher-Subsystem. Die Polarfire SOC FPGAs erfordern bis zu 50 Prozent weniger Strom als vergleichbare FPGAs. Die Bausteine umfassen 25-k- bis 460-k-Logikelemente und verfügen über 12,7-G-Transceiver.

Die RISC-V-fähigen SoC-FPGAs sind Teil des RISC-V-Ökosystems von Microchip, einer Suite von Tools und Design-Ressourcen, die eine Reihe von Betriebssystemen und Ökosystempartnern unterstützt. Die Hochleistungs-SoC-FPGAs unterstützen eine Reihe von Anwendungen, darunter Bildverarbeitung und maschinelles Lernen, industrielle Automatisierung, Verteidigung, Automotive und Kommunikation.

Die Polarfire SoC FPGAs werden durch das Polarfire SoC FPGA „Icicle Kit“ unterstützt, das ebenfalls bei Mouser bestellt werden kann. Die Entwicklungsplattform nutzt Onboard-Speicher einschließlich LPDDR4, QSPI und eMMC-Flash und kann Linux "von der Stange" betreiben.

Zusätzlich zum Onboard Polarfire SoC FPGA enthält das Icicle Kit einen Multi-Rail-Power-Sensor zur Überwachung verschiedener Power-Domains sowie einen PCIe-Root-Port und Erweiterungsports für Mikrobus und „Raspberry Pi“. Das Polarfire SoC FPGA Icicle Kit unterstützt eine Reihe von kabelgebundenen Anschlussmöglichkeiten für ein schnelles Prototyping.

Hinweis:Den Beitrag haben wir vom Partnerportal „Elektronik Praxis“ übernommen.

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