Hardwaregestützte Verifizierung Siemens validiert die AGI-CPU von ARM

Quelle: Pressemitteilung Siemens Digital Industries 2 min Lesedauer

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Der erste ARM-eigene Prozessor „AGI-CPU“, basiert auf dem „Neoverse Compute Subsystem (CSS) V3“ und wurde von dem Chup-Designer entwickelt, um eine leistungsstarke, Energie-effiziente Rechenleistung für agentenbasierte KI- und Cloud-Rechenzentren zu liefern. Siemens hat die Verifizierung der CPU unterstützt.

Vor Kurzem hat ARM seine erste eigene CPU vorgestellt: AGI; dass sie für Software-Agenten tauglich ist, kann Siemens beweisen. (Bild:  ARM)
Vor Kurzem hat ARM seine erste eigene CPU vorgestellt: AGI; dass sie für Software-Agenten tauglich ist, kann Siemens beweisen.
(Bild: ARM)

Zur Verifizierung der AGI-CPU bon ARM, vom Subsystem bis hin zur gesamten Systemebene. ist die hardwaregestützte Verifizierungsplattform „Veloce Strato CS“ von Siemens zum Einsatz gekommen. Nach Herstellerangaben sind damit Leistungs- und Latenzziele erreicht worden, die unter anderem für den Hyperscaler-Einsatz vor dem Tapeout entscheidend sind.

Um der Komplexität und den Leistungsanforderungen seines Neoverse V-Series Compute Subsystems (CSS) gerecht zu werden, hat ARM den Hardware-Assisted Verification (HAV), Emulation- und Prototyping-Lösungen von Siemens genutzt. Die in Zusammenarbeit mit ARM entwickelten Workflows dienen der Validierung wichtiger Leistungskennzahlen für Hyperscale-Implementierungen und können auch von ARM-Partnern genutzt werden, um die Entwicklung im gesamten KI-Ökosystem zu beschleunigen.

Karima Dridi, Vice President of Productivity Engineering bei ARM, erläutert: „Der Umfang und die Komplexität moderner KI-Computing-Plattformen erfordern ein höheres Maß an Verifizierung. Die Lösungen von Siemens ermöglichten die vollständige Systemverifizierung der ARM-AGI-CPU im großen Umfang unter Verwendung mehrerer Veloce Strato CS-Cluster und halfen bei der Sicherstellung, dass sie die Leistungs- und Effizienzanforderungen von Hyperscale-Einsätzen erfüllt.“

Leistung und Energie-Effizienz

Die ARM-CPU stellt nach Herstellerangeben und der Meinung von Marktbeobachtern einen Durchbruch bei der Leistung pro Watt für agentenbasierte KI und Hochleistungs-Computing-Workloads dar. Die Komplexität von Multi-Matrizen-CSS-Designs mit Neoverse-Kernen der V-Serie, Hochgeschwindigkeitsverbindungen, PCIe Gen6, NVME und CXL erfordert jedoch eine Verifizierung in einem Umfang und mit einer Genauigkeit, die herkömmliche EDA-Tools allein nicht liefern können.

Während Veloce Strato CS eine umfassende Chip-Verifizierung ermöglicht, beschleunigt die „Veloce pro FPGA CS“-Prototyping-Plattform von Siemens die Software-Entwicklung vor der Chip-Fertigung. Durch die Bereitstellung von FPGA-basierten Prototypen, die mit nahezu Echtzeitgeschwindigkeiten laufen, gestattet Veloce pro FPGA CS es Softwareteams, Validierung, Treiberentwicklung und Systembereitstellung Monate vor der Verfügbarkeit von Silizium zu beginnen. Dadurch wird sichergestellt, dass der Software-Einsatz mit den straffen Zeitplänen für die Halbleiterentwicklung Schritt hält und kritische Meilensteine bei der Bereitstellung für Hyperscaler reduziert werden.

Jean-Marie Brunet, Senior Vice President und General Manager von Hardware-Assisted Verification bei Siemens Digital Industries Software, bemerkt: „Die ARM-AGI-CPU ist ein Beispiel für den technischen Ehrgeiz, der die Innovation im Bereich der agentenbasierten KI vorantreibt. Die Zusammenarbeit mit AARM trägt dazu bei, dass die Verifizierungstechnologie von Siemens komplette Neoverse CSS-Subsysteme in einem vollständigen SoC-Modell verifizieren kann – mit branchenführender Leistung und Kanalbandbreite.“ Diese Leistung spiegele das gemeinsames Engagement der beiden Unternehmen wider, die Grenzen des Möglichen in der KI-Infrastruktur zu verschieben."

Der Aufbau eines Ökosystems darf schnell gehen

Die Verifizierungs- und Implementierungssysteme von Siemens lassen sich laut Anbieter nahtlos in die Arbeitsabläufe des ARM-CPU-Designs integrieren und ermöglichen eine schnelle Einführung mit minimalen Unterbrechungen. Entscheidend sei, dass dieselben Veloce Strato CS-Technologien, die bei der Entwicklung der ARM-AGI-CPU zum Einsatz gekommen sind, auch ARM-Lizenznehmern, SoC-Designern und Ökosystempartnern zur Verfügung stehen.

Es entstehe ein Ökosystem, das Innovationen beschleunige, Risiken reduziere und eine besser vorhersehbare Markteinführungszeit in der gesamten agentenbasierten KI-Community ermögliche. Für Hyperscaler, die selbst maßgeschneiderte Chips auf der ARM Neoverse CSS-Plattform entwickeln, biete der Zugang zu ähnlichen Verifikationstechnologien einen Weg zur zuverlässigen Implementierung im Gigawatt-Maßstab.

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