Aquado Bayernserver V2

Kompakter Server-Tower für Büros und Datacenter mit NVMe-SSDs

| Autor: Klaus Länger

Der Bayernserver V2 von Aquado basiert auf einem Intel-Xeon-Prozessor der aktuellen Coffee-Lake-Generation. Er kann als Tower oder im Rack eingesetzt werden. Dafür bietet der Hersteller ein zusätzliches Montagekit an.
Der Bayernserver V2 von Aquado basiert auf einem Intel-Xeon-Prozessor der aktuellen Coffee-Lake-Generation. Er kann als Tower oder im Rack eingesetzt werden. Dafür bietet der Hersteller ein zusätzliches Montagekit an. (Bild: Aquado)

Der leise „Bayernserver V2“ muss nicht in den Server-Raum verbannt werden, sondern kann auch im Büro seine Arbeit verrichten. Die „Intel-Xeon-E“-Maschine wartet auf Wunsch trotzdem mit einem NVMe-RAID-Controller sowie 2,5-Zoll-NVMe-Datacenter-SSDs auf.

Ein kompakteres Gehäuse als beim Vorgänger zeichnet den Bayernserver V2 von Aquado aus. Der Tower mit fünf 3,5-Zoll-Einschüben für HDDs oder SSDs basiert auf aktuellen Intel-Xeon-E-Prozessoren der „Coffee-Lake“-Generation mit vier und sechs Cores.

Ein Achtkerner soll ebenso folgen, wie die Unterstützung von bis zu 128 Gigabyte RAM über ein BIOS-Update für das Mainboard. Derzeit fassen die in dem Tower-Gehäuse einsetzten Micro-ATX-Mainboards mit „Intel C242“-Chipsatz bis zu 64 GB DDR4-ECC-SDRAM als Hauptspeicher.

Aquado bietet den Bayernserver V2 in Varianten mit zwei oder mit vier Gigabit-Ethernet-Ports an. Zum Einsatz kommt dabei entweder das Supermicro-Mainboard „X11SCL-F“ oder das „X11SCL-LN4F“. Beide sind Micros-ATX-Platinen mit Sockel 1151, vier Speicher-Slots und einer M.2-2280-Schnittstelle mit vier PCIe-Lanes. Der zusätzliche „IPMI-Chip Aspeed AST2500“ erweitert die Remote-Management-Möglichkeiten des Servers.

Optional mit Tri-Mode-Raid-Controller

Optional ist der Bayernserver V2 mit dem Tri Mode Raidcontroller „9460-16i“ von Broadcom erhältlich. Er ermöglicht den Einsatz von 2,5-Zoll-Datacenter-SSDs mit NVMe-Interface. Sie sollen laut Aquado einen Datendurchsatz von bis zu 3,7 GB/s ermöglichen.

Zudem ist mit dem 16-Port-Controller ein Mischbetrieb von NVMe-, SAS- und SATA-Massenspeichern möglich. Für SAS- und SATA-Drives bietet der Hersteller eine Hot-Swap Backplane an. Das Tower-Gehäuse ist mit einem leisen 600-Watt-Netzteil von Silverstone sowie zwei ebenfalls leisen Gehäuselüftern ausgestattet.

Laut Hersteller arbeitet der Rechner mit einem bewerteten Schalldruckpegel unterhalb 24 Dezibel db(A). So kann der Server auch im Büro eingesetzt werden. Alternativ erlaubt eine zusätzliche Halterung den horizontalen Einbau des Rechners in ein 19-Zoll-Rack.

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