16 Kilowatt Kälteleistung auf kleinster Fläche

Klimatisierung von Telekommunikations- und Technikcontainern

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die 3. Generation ders Stulz-Kühlsystems „Wall Air“stellt bis zu 16 Kilowatt Kälteleistung bereit und eignet sich für Anwendungen im 5G-Umfeld.
Die 3. Generation ders Stulz-Kühlsystems „Wall Air“stellt bis zu 16 Kilowatt Kälteleistung bereit und eignet sich für Anwendungen im 5G-Umfeld. (Bild: Stulz)

Mit der „Wall Air-3“-Serie stellt Stulz seine aktuelle Außengeräte-Generation für Shelter-Kühlung vor. Die wetterfeste Technik kühlt nach Herstellerangaben die gesamte Fläche im Inneren von Technikcontainern und Outdoor-Gehäusen für den Ausbau mit aktiver Technik, insbesondere im Umfeld von 5G.

Die Baureihe ist für die Klimatisierung von Technikcontainern, Server-Räumen oder Edge-Infrastrukturen ausgelegt und in Leistungsgrößen von 4,6 bis 16 Kilowatt erhältlich. Die DX-Kälte-Erzeuger sind wahlweise mit On/Off-Funktion oder mit drehzahlgeregelter EC-Technologie erhältlich.

Nach Angaben von Stulz sind die Geräte aus der Wall-Air-3-Serie für 5G-Anwendungen ausgelegt. Das integrierte Freikühlmodul lässt sich im Mixbetrieb auch mit mechanischer Kälte-Erzeugung kombinieren. Im Vergleich zu reinen DX-Klimageräten ließen sich bis zu 90 Prozent der Stromkosten für die Kälte-Erzeugung einsparen.

Die kompakten Klimageräte arbeiten nach dem Prinzip der Displacement-Kühlung. Durch Schwerkraft und Dichte-Unterschiede zwischen warmer und kalter Luft wird dabei ein See aus Kaltluft erzeugt, der vor die Lufteinlässe der Technikgehäuse geführt wird.

Ohne Prüfung auf Dichtigkeit

Darüber hinaus seien die Wall-Air-3-Geräte schnell betriebsbereit und wartungsarm, so der Hersteller. Denn dank des hermetisch dichten Kältekreislaufs bei allen Geräten mit EC-Kompressor (On/Off optional) und der geringen Kältemenge entfallen die jährlich verpflichtenden Dichtigkeitsprüfungen. Gerade bei dezentralen Infrastrukturen mit hoher Standortanzahl lassen sich so die Service-Kosten deutlich reduzieren.

Die aktuelle Serie verfügt zudem über ein aktualisiertes Steuer- und Regelsystem. Der neue „Stulz Sec.Blue“-Controller bietet eine integrierte Ethernet-Schnittstelle und einen Micro-SD-Port für Firmware-Upgrades und das Daten-Management. Die zentrale Gerätekonfiguration kann über Ethernet oder per USB-Stick ohne Laptop erfolgen.

Die Up- und Download-Funktion lässt sich darüber hinaus zum Kopieren der Konfiguration auf andere Geräte nutzen. Weitere Steuerungsfunktionen umfassen beispielsweise ein intelligentes Alarm-Management, Sequencing-Einstellungen und einen Energiespar- und Nachtmodus.

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