Sichere Remote-Verwaltung einer heterogenen Infrastruktur

Hochsicherheitsrechenzentrum im Atomschutzbunker

06.08.2010 | Redakteur: Ulrich Roderer

Das Hochsicherheitsrechenzentrum von COMback liegt in einem ehemaligen Atomschutzbunker.
Das Hochsicherheitsrechenzentrum von COMback liegt in einem ehemaligen Atomschutzbunker.

Die COMback GmbH verwaltet ihre Serverfarm mit ungefähr 200 Systemen – darunter Mainframes, IBM-Power-Systeme und Intel-Server – mithilfe von einer einheitlichen Avocent-Managementlösung.

1993 suchte die Landesregierung von Baden-Württemberg einen neuen Verwendungszweck für ihren Atomschutzbunker. Damals versuchten mehrere regionale Rechenzentrumsbetreiber, ihre Notfallbereitschaft zu verbessern. Schließlich erhielt ein IT-Unternehmen mit Sitz in Stuttgart die Genehmigung, ein Hochsicherheitsrechenzentrum zum Zwecke der Systemwiederherstellung nach einem Ernstfall einzurichten. Nach einer einjährigen Bau- und Modernisierungsphase ging das mit Mainframe-Systemen ausgestattete Rechenzentrum namens CITA in Betrieb.

Im Jahr 2000 wurde das Projekt in das unabhängige Unternehmen COMback GmbH mit Sitz in Oberreichenbach ausgegliedert. Heute bietet COMback mit seinen hoch qualifizierten Mitarbeitern technisch robuste und wirtschaftliche Systemwiederherstellungslösungen für Kunden im Finanzwesen, im öffentlichen Sektor und in der Industrie.

Um Komplexität und Verwaltungsaufwand möglichst gering zu halten, legte COMback Wert darauf, dass die Serverfarm mit ungefähr 200 Systemen – darunter Mainframes, IBM-Power-Systeme und Intel-Server – mithilfe weniger Tools verwaltet werden kann.

„Unsere Wahl fiel auf KVM over IP, serielle Geräte und die DSView 3 Managementsoftware von Avocent – rundum die beste Lösung für unsere Anforderungen“, so Andreas Kessen, Prokurist der COMback GmbH. „Die Avocent-Lösung bietet uns ein hohes Maß an Flexibilität und Verwaltungsfreundlichkeit mit lückenloser Unterstützung für mehrere Clients und Sicherheit über das Out-of-Band-Management.“

Sicher und praktisch

Mit seinen Wurzeln in der Verwaltung von sicheren Gemeinschaftsumgebungen auf Mainframe-Plattformen verfügt COMback über fundierte Kenntnisse der Servervirtualisierung, die das Unternehmen zwischenzeitlich auch auf Server mit IBM-Power- und Intel-Architektur ausgeweitet hat. COMback betrachtet die Virtualisierung und Abstraktion der physischen Infrastruktur als äußerst wichtige Grundlage für flexiblere Abläufe im Rechenzentrum – eine Sichtweise, die entscheidend zur Wahl der Serververwaltungslösung beigetragen hat.

„Bevor wir uns für die Avocent-Technologie entschieden, arbeiteten wir mit direkten Kupferverbindungen, die uns jedoch bei der physischen Trennung von Rechenzentrum und Kontrollraum an die Grenzen der Verbindungsreichweite führten“, berichtet Andreas Kessen. „Mit den DSR- und ACS-Lösungen von Avocent können wir IP- Verbindungen mit den verschiedenen Hardwarekomponenten im Wiederherstellungszentrum einrichten [DSR] und mehrere Betriebssysteme verwalten: Microsoft Windows, Linux, NetWare, AIX und HP-UX [ACS].“

„Die Avocent-Lösung bietet uns ein zentrales Verwaltungstool für den Remote-Zugriff, sodass wir Komplexität und Verwaltungsaufwand auf das absolute Minimum reduzieren können“, so Andreas Kessen.

Anstelle von mehreren Verwaltungsgeräten verschiedener Hersteller verwendet COMback die KVM over IP-Geräte und die DSView 3 Software von Avocent, um eine sichere, einfache und standardisierte Verwaltungsumgebung einzurichten. Nachdem COMback im Jahr 2003 mit einem DS1800-Switch begann, hat das Unternehmen seitdem einen DSR 8035-Switch mit 32 Ports und mehrere andere Avocent-Appliances implementiert.

„Mithilfe der Avocent-Technologie können wir zwei wichtige Ziele erreichen: das Out-of-Band-Management der Server und die physische Trennung des Kontrollraums vom Rechenzentrum“, so Andreas Kessen. „Dies sind zwei wichtige Aspekte bei der Erfüllung der Sicherheitsrichtlinien für unsere ISO 27001-Zertifizierung auf Basis des IT-Grundschutzes des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).“

 

Gründe für den Einsatz von Avocent

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