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Bessere VMware-Integration des Intelligent Power Manager Eaton IPM-Software unterstützt Load-Shedding

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die jüngste Version der USV-Management-Software „Intelligent Power Manager“ (IPM) von Eaton ermöglicht eine automatische Optimierung der Batteriestützzeiten von Unterbrechungsfreien Stromversorgungen (USV) mit Hilfe einer Lastverteilungsfunktion des Distributed Power Managers von „VMware vSphere 5.1“.

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Das Screenshot zeigt eine Maske des Intelligent Power Manager (IPM) von Eaton, mit dem sich beispielsweise der Stromverbrauch im gesamten Datacenter überwachen lässt.
Das Screenshot zeigt eine Maske des Intelligent Power Manager (IPM) von Eaton, mit dem sich beispielsweise der Stromverbrauch im gesamten Datacenter überwachen lässt.
(Bild: Eaton)

Das Tool IPM von Eaton bietet nun neben der Unterstützung von VMware vSphere 5.1 auch die von „Microsoft Windows 8“ und „Microsoft Server 2012“. Ebenfalls neu ist die so genannte Load-Shedding-Unterstützung im „Distributed Power Manager“ der Virtualisierungs-Suite von VMware: Der automatisierte Lastabwurf einzelner VMs optimiert die Batteriestützzeiten von USV-Systemen innerhalb von VMware-Umgebungen.

Bei einem Stromausfall fährt die IPM-Software einzelne virtuelle Maschinen entsprechend einer vorkonfigurierten Reihenfolge herunter. Darüber hinaus konsolidiert der VMware Distributed Power Manager die verbleibenden aktiven virtuellen Maschinen und vermeidet dadurch einen Leerlauf auf physikalischen Servern mit geringer Auslastung. Dieser Prozess reduziert den Batterieverbrauch der unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) und verlängert so die maximale Batteriestützzeit.

Das Update verbessert außerdem die VMware-Integration des Intelligent Power Manager: Administratoren können über das „vCenter Server-Dashboard“ vom VMware ab sofort nicht nur physikalische und virtuelle Server überwachen, sondern auch USV-Systeme, Stromverteilungsleisten (ePDUs) und andere Stromversorgungskomponenten.

IPM unterstützt auch Live-Migration von VMware

Live-Migrationen und der geplante Umzug von virtuellen Maschinen können im Falle von Stromversorgungsproblemen ebenfalls durch die IPM-Software aktiviert werden. Geschäftskritische Applikationen werden dann automatisch auf andere zur Verfügung stehende Server innerhalb eines Unternehmens verschoben, in ein Ausweichrechenzentrum ausgelagert oder in eine öffentliche Cloud migriert.

Die IPM-Software von Eaton hat ein sorgfältiges Validierungsverfahren durchlaufen und ist als „VMware Ready“ zertifiziert. Eaton ist das erste Power-Management-Unternehmen, das diese Auszeichnung erhielt. Zu finden ist die Software auf dem Online-Marktplatz VMware Solution Exchange, einem Platz für kompatible Anwendungen und Cloud-Infrastruktur-Produkten.

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