Primeflex-Bonbons für Datacenter und Cloud

Die Cloud2Go von Fujitsu

| Redakteur: Ulrike Ostler

Fujitsu liefert quasi als Bonbon eine Variante der Open-Source Software „Enterprise Service Catalog Manager“ auf einem USB-Stick mit, wenn Kunden die Hyperkonvergenzsysteme „Primeflex“ installieren.
Fujitsu liefert quasi als Bonbon eine Variante der Open-Source Software „Enterprise Service Catalog Manager“ auf einem USB-Stick mit, wenn Kunden die Hyperkonvergenzsysteme „Primeflex“ installieren. (Bild: gemeinfrei - pixel2013/ Pixabay / CC0)

Mit dem „Enterprise Service Catalog Manager“ (ESCM) adressiert Fujitsu zwischen „Jetzt!“ und „Sofort!“, das Anwender erwarten, wenn sie zu ihren IT-Abteilungen kommen oder sich gleich selbst aus der Cloud bedienen, und dem Verlust an Kontrolle sowie Sicherheit.

Mit dem ESCM gibt Fujitsu IT-Abteilungen ein Self-Service-Portal an die Hand, das mandantenfähig ist und sich problemlos an das Corporate Design eines Unternehmens anpassen lässt. Das Produkt ist laut Anbieter universell für IT-Services einsetzbar und automatisiert die Bereitstellung und Verwaltung von Services aus dem eigenen Datacenter und von externen Cloud-Anbietern.

Ebenfalls enthalten sind ein komfortables Konto- und Abonnement-Management, verbunden mit flexiblen Funktionen, zum Beispiel für die Verbrauchsermittlung und Abrechnung. Unternehmen können mit ESCM so genannte „Marktplätze“ für alle IT-Services einrichten und diese im eigenen Datacenter verwalten. Transparenz und Kontrolle haben sie damit selbst in der Hand.

Flexibel und wirtschaftlich soll es sein

Zugleich soll es für die IT-Abteilungen wesentlich einfacher werden, die Wünsche der Business-Anwender schnell zu erfüllen. Governance, Kontrolle und Transparenz stellen keine kritischen Hindernisse dar, so Fujitsu.

Daneben lässt sich Software und Infrastrukturen für kurze Zeiträume bereitstellen, etwa für einzelne Projekte, ohne den sonst üblichen finanziellen und personellen Aufwand. Denn nach Projektende sitzt das Anwenderunternehmen nicht mehr auf kostspieligen oder gar überflüssigen Ressourcen.

Nicht zuletzt biete ESCM eine Lösung, um sich neue Umsatzmöglichkeiten zu eröffnen, zum Beispiel indem der Kunde als Reseller seinen Kunden wiederum Cloud-Services anbiete, so die Denke.

ESCM bietet mit einer hyperkonvergenten Infrastruktur eine Cloud2Go

Laut Fujitsu ist der gesamte Umfang am besten nutzbar, wenn ESCM in Kombination mit einer hyperkonvergenten Infrastruktur eingesetzt wird, wie der Hersteller mit seinem „Primeflex“-Portfolio bietet. Diese integrierten Systeme mit virtualisierten Computing-, Storage- und Netzwerk-Ressourcen seien nicht nur einfacher zu implementieren und zu verwalten als monolithische Systeme, sie böten vor allem auch die Flexibilität, um schnell auf neue Geschäftsanforderungen zu reagieren.

Der Anspruch lautet: „Wird der ESCM mit solch einer Infrastruktur eingesetzt, verfügen Unternehmen über eine Umgebung, die jeder anderen Cloud im Hinblick auf Flexibilität und Skalierbarkeit das Wasser reichen kann.“ Somit liefert Fujitsu als Bonbon zu Primeflex-Variante die Software ESCM auf einem USB-Stick als virtuelle Infrastruktur mit.

Im Suse Partner Software Catalog

ESCM ist die Enterprise-Version des „Open Service Catalog Manager“, den Fujitsu 2015 der Open Source Community zur Verfügung stellte. Er läuft als virtuelle Appliance auf Servern mit einer 64-Bit-Version von Linux oder „Windows Server 2016“ und ist direkt bei Fujitsu oder über den „Suse Partner Software Catalog“ erhältlich.

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