BMC- und Mainframe-Fan sagt: „Der Mythos gerät in Gefahr.“

Der Mainframe zwischen Transaktions- und Cloud-Computing

20.09.2011 | Redakteur: Ulrike Ostler

Das Mainframe-Geschäft wächst, trotz oder gerade wegen der zunehmenden Virtualisierung und des Cloud-Compting. Soeben hat BMC, Anbieter von Management-Tools insbesondere für Mainframes, die Ergebnisse seiner sechsten weltweiten Umfrage zum Thema veröffentlicht. BMC-Mainframe-Kunde GBE-Geschäftsführer Thomas Büttner erläutert, warum er jetzt und in Zukunft auf die Großrechner zählt und was ihn stört.

Rund 55 Prozent der befragten Technik-Verantwortlichen und Firmenlenker halten die Unterstützung von privaten Clouds durch ihre IT-Lieferanten für wesentlich, da es dokumentiere, dass die Zukunft von Rechenzentren verstanden sei. Zudem sagen 60 Prozent der insgesamt 1347 Antwortenden, dass die Unterstützung für die Mainframes wichtig sei.

Die Teilnehmer der BMC-Mainframe-Untersuchung sind zu 61 Prozent BMC-Kunden. Der Anteil der Geschäftsführer beträgt 15 Prozent, der Rest setzt sich aus Managern und IT-Mitarbeitern zusammen. 67 Prozent leben in Amerika, 24 Prozent in Europa und 9 Prozent in Asien. Befragt hat man zu 52 Prozent Firmen, die mehr als eine Milliarde Dollar Umsatz ausweisen.

Rund 93 Prozent der Befragten in den Großunternehmen erwartet, dass die Mainframe-Kapazität in ihren Companies konstant bleibt oder zunimmt. Doch der Anteil derjenigen, die davon ausgehen, dass eine höhere Kapazität erforderlich wird, ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, von 56 Prozent auf 62 Prozent.

Erklärungen für das Wachstum

Sie haben auch eine Erklärung dafür parat: 47 Prozent der Auskunftgebenden sagen, es liege an der neuen „Workloads, der Last, die Applikationen erzeugen, vor allem neuartige Anwendungen. Doch die Anwender haben auch Sorge, dass ihnen die entsprechenden Kosten über den Kopf wachsen könnten. So geben rund 60 Prozent an, auf der Prioritätenlisten ganz oben stände die Aufgabe, die Kosten niedrig zu halten.

Offenbar glauben sie auch, dass das mit Mainframes gut zu bewältigen ist; denn sie erwarten, dass mehr Last auf die Großrechner zukommen wird. Sie sprechen dem Mainframe eine strategische Rolle im Rechenzentrum zu.

Ausschlaggeben scheint zu sein, dass die Organisationen sich vor allem ein einfaches Management des Host-Computing erwarten, aber auch, dass der Mainframe sich in das heterogene Gefüge integriert, so das cross-platform-Lösungen möglich sind.

Linux kommt

„Wir sehen in den Konzernen eine kontinuierliche Steigerung, was das Wachstum in Bezug auf MIPS angeht, aber auch eine Ausweitung der Produktionsumgebung auf z/Linux“, heißt es in der BMC-Untersuchung.

Alles zusammen führt dazu, dass Tools und Maßnahmen, die zur Optimierung der Mainframe-Umgebung beitragen, besonders gefragt sind. In der Adaption von der z-Enterprise-Spezial-Engine „zIIP“ steckt Potenzial zur Kostensenkung, vermuten die Anwender. 57 Prozent der Befragten setzt mindestes ein zIIP ein, der Anteil im den Konzernen liegt bei 89 Prozent. Der Gesamtanteil von Anwendern, die fünf oder mehr zIIP einsetzen liegt bei 12 bis 15 Prozent, bei den Konzernen zwischen 43 und 51 Prozent.

Uwe Behley, Geschäftsführer der BMC Software GmbH und sein Kunde, Thomas Büttner, Geschäftsführer GBE – Engineering , GaVI Gesellschaft für angewandte Versicherungs-Informatik mbH, erläutern vor diesem Hintergrund und aufgrund ihrer Erfahrungen, wie sie die Mainframe-Renaissance sehen.

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