Das Unified Computing System erhält Zuwachs

Cisco gönnt UCS ein neues Rack-Chassis und Multi-Node-Server

| Redakteur: Ulrike Ostler

Cisco erweitert das UCS-Portfolio um Multi Node-Server.
Cisco erweitert das UCS-Portfolio um Multi Node-Server. (Bild: Cisco)

Mit der Erweiterung um die „C4200“-Plattform erweitert Cisco sein Unified Computing System (UCS) um das schnell wachsende Segment der Multi-Node-Server. Diese sollen den Kunden eine ganze Palette an Optionen zur Anpassung der Systemkonfiguration bieten.

Die Neuen im UCS-Portfolio, 2 Rack-Units mit vier Knoten, wurden speziell für Unternehmen mit rechenintensiven Workloads entwickelt, die unter Umständen skalieren müssen. Zugleich hat Cisco nach eigenen Angaben die UCS-Systemverwaltung vereinfacht und Silos eleminiert. Das ermöglicht, so der Hersteller, „eine fortschrittliche IT-Automatisierung“.

Das System wird als „Cisco Intersight“ bezeichnet. Es erlaubt, C4200-Systeme einheitlich mit allen UCS- und „Hyperflex“-Systemen über eine einzige Cloud-basierte Konsole zu verwalten. Admins können somit remote, zentral und standortübergreifend Ressourcen bereitstellen, skalieren und deren Infrastruktur verwalten. Gedacht ist das System etwa für Service Provider, die Cloud-Plattformen aufbauen, Hersteller, die neue Designs simulieren, Einzelhändler, die Verbrauchertrends analysieren oder Daten-Jongleure, die Finanzmärkte modellieren.

Das System besteht zum einen aus dem C4200 Rack Server Chassis, ....
Das System besteht zum einen aus dem C4200 Rack Server Chassis, .... (Bild: Cisco)

Ursprünglich wurden für diese Art der Anforderungen hochverdichtete, skalierbare Systeme eigens für spezialisierte Rechenzentren entwickelt. Doch für die meisten IT-Organisationen endete das in heute inakzeptablen Silos aus Technologie, Richtlinien und Management. Die neue Plattform von Cisco soll es jedem Rechenzentrum erleichtern, Dichte-optimierte Berechnungen auszuführen, indem die UCS-Systemverwaltung über alle Formfaktoren hinweg funktioniert und einfach ist.

.... und zum zweiten aus dem Innenleben, hier: Cisco UCS C125 M5 Rack Server Node mit 64 Kernen auf den 2 Prozessoren „AMD EPYC 7000“.
.... und zum zweiten aus dem Innenleben, hier: Cisco UCS C125 M5 Rack Server Node mit 64 Kernen auf den 2 Prozessoren „AMD EPYC 7000“. (Bild: Cisco)

Cisco UCS C125 M5

Das Modell „UCS C125 M5“ bietet bis zu 128 Prozent höhere Prozessor-Kerndichte im Vergleich zu einem Standard-Rack aus UCS-Rack-Servern mit 42 Höheneinheiten. Es lassen sich bis zu Rechner dieser Art in das 2HE C4200 Gehäuse einbauen. Jeder Knoten enthält:

  • bis zu zwei AMD EPYC CPUs (bis zu 32 Kerne pro Sockel)
  • 16 DIMM-Steckplätze (8 pro CPU-Sockel) für bis zu 2 TB Kapazität mit 128 GB DIMMs
  • 2666 - MHz DDR4 Speicher
  • 2 PCIe 3.0 Steckplätze
  • Optional Cisco Virtual Interface Karte (VIC) der 4. Generation
  • 6 SAS/SATA-Laufwerke pro C125-Server (frontseitig im C4200-Gehäuse montiert) oder
  • bis zu 2 NVMe Laufwerke plus vier SAS/SATA pro C125 M5 Server
  • Cisco 12G 9460-8i PCIe 12G SAS RAID-Controller
  • flexibler OCP 2.0 Netzwerk Mezzanine Slot mit Geschwindigkeiten von 10, 25, 40, bis zu 100Gbps
  • Interne SD- oder M.2-Boot-Optionen
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