Daniel Schrader ♥ DataCenter-Insider

Daniel Schrader


Tech-begeistert war ich immer, beruflich war ich aber in verschiedenen Teilen der Welt des Schreibens unterwegs. Als freiberuflicher Beitragsautor für Wissenschaftsthemen bei der Deutschen Welle und dann als Copywriter habe ich dabei gar nicht selten über die IT-Welt berichtet. Dann aber folgte eine lange Station in der Wissenschaft mit einer Promotion zur politischen Lokalgeschichte der russländischen Revolution.

Beim DataCenter-Insider und den Vogel IT-Medien freue ich mich jetzt somit ganz besonders, mein Faible fürs Schreiben und Analysieren mitzunehmen, aber wieder zu praktischen und spannenden journalistischen Aufgaben zurückzukehren sowie meine IT-Interessen mit den Themen einer sich ständig wandelnden Tech-Welt zu verbinden. 

Artikel des Autors

An stromhungrige Datacenter vermaktet Rolls-Royce Gas, Nuklear, Diesel, Batterien und Erneurbare zugleich. Ist das noch Energiewende? Ja, argumentiert Michael Stipa.  (Bild: KI-generiert)
Generatoren und Batterien für Eigenproduktion und Netzdienlichkeit

BESS und Gas, Diesel und Erneuerbare sind kein Widerspruch für Datacenter, so Rolls-Royce

Rolls-Royce Power Systems (MTU) richtet sein Power Generation Symposium 2026 deutlich auf schnell verfügbare Gas- und Dieselenergie für Rechenzentren aus, nicht nur für den Notstrom, sondern auch als Primärversorgung. Ist das ein auch für Europa weit praktikabler Ansatz und wie steht es dann mit Gas als Übergangskraftstoff? Zugleich sollen Rechenzentren mit Generatoren und Batterien netzdienlich werden, das öffentliche Netz dezentral stabilisieren und dafür entlohnt werden. Ermöglicht das der aktuelle Rechtsrahmen in Deutschland? Senior Vice President Michael Stipa liefert Antworten.

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Stromknappheit und KI-Rechenzentren: Betreibern fehlen Stromzusagen genauso wie Turbinen. Versorgern fehlt die Berechenbarkeit. (Bild: KI-generiert)
Capgemini-Erhebung bei Energieversorgern und Datacenter-Betreibern

Strombedarf der KI: Betreiber wollen Eigenproduktion, Lieferketten stocken, Energieversorger ratlos

Die Nachfrage nach Stromkapazitäten für KI ist für Energieversorger kaum kalkulierbar, so eine Capgemini-Studie. Rund 19 Prozent der Lastanfragen dürften nie realisiert werden. Auf Datacenter-Seite steigt der Trend zu Eigenproduktion (aktuell bei 29 Prozent der Betreiber). Doch Turbinen-Auftragsbücher reichen bis 2030.

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Einschätzungen zum „Cloud and AI Development Act“ fallen konträr aus: Kritik an scheinbar zu laxen Souveränitätskriterien einerseits, Vorwürfe Diskriminierung und künstliche Barrieren für internationale Anbieter andererseits. (Bild: GPT Image 2 / KI-generiert)
Kontroverse über Souveränitätsstufen

EU-Souveränitätskriterien für Clouds: zu restriktiv? Zu stark?

Mit dem Cloud and AI Development Act will die EU-Kommission erstmals verbindlich definieren, wann Cloud- und KI-Dienste als souverän gelten. Verbände gehen in ihren Einschätzungen des Gesetzentwurfs stark auseinander: Eco und internationale Assoziationen sehen Diskriminierung und künstliche Barrieren. Cispe und die europäische KMU-Allianz befürchten Sovereignity Washing und fordern rigorose Kriterien.

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Von Falschaussagen seiner KI-Zusamenfassung von Suchergebnissen versuchte sich Google erfoglos vor dem LG München I zu distanzieren. Das noch nicht rechtkräftige Urteil erhöht den Druck auf KI-Betreiber, für fehlerhafte KI-Outputs einzustehen. (Bild: GPT Image 2 / KI-generiert)
Google haftet für KI-Antworten in Suchen, so LG München I

Nach Google-Urteil: Werden Anbieter in Deutschland für KI-Inhalte haften müssen?

Google haftet für Falschaussagen in KI-Zusammenfassungen, so das LG München I. Die Implikationen gehen über Suchergebnisse hinaus: Bereits die Zusammenfassung von Quellen in eigenen KI-Worten begründe die Verantwortung des KI-Betreibers. Nutzer könnten nicht auf eine Prüfpflicht verwiesen werden. Eine Einzelentscheidung, die sich in eine zunehmend klare gerichtliche Rechtsinterpretation einreiht.

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Sathish Balakrishnan, VP und General Manager für Ansible, stellt auf dem „Red Hat Summit 2026“ Neuerungen für die Automatisierungsplattform vor.  (Bild: Red Hat / Youtube)
KI-Optimierung, Agentenkontrolle, Virtualisierung, Cloud Native

Flexibel wie Open Source, verlässlich wie Hyperscaler, verspricht Red Hat für KI-Infrastruktur

KI-Agenten, Virtualisierung und hybride Cloud-Infrastruktur sind die Schwerpunkte des Red Hat Summit 2026. Ansible soll zur Automatisierungsplattform für autonome Agenten werden, Fedora Hummingbird zu ihrem Betriebssystem. Red Hat Desktop bringt Kubernetes an den lokalen Rechner, Hardened Images sollen Schwachstellen gar nicht erst entstehen lassen. Openshift erhält Migrationshilfen und Performance-Optimierungen.

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Trane Technologies stellt auf der Data Centre World 2026 in Frankfurt ein integriertes Wärme-Management-Portfolio vor. Auch die Kältemaschine „Sintesis GVAF DC“ mit bis zu 2.5 Megawatt Leistung gehört dazu. (Bild: Trane Technologies)
Erweitertes Portfolio nach Liquidstack-Übernahme

Trane präsentiert integrierte Kühlarchitektur für KI-Anforderungen

Trane Technologies hat auf der Fachmesse „Data Centre World 2026“ in Frankfurt eine aktuelles Wärme-Management-Architektur vorgestellt. Ein Kernbestandteil sind CDUs von Liquidstack (nun Teil von Trane), wahlweise kompakt für 1 Megawatt oder modular skalierbar auf 10 Megawatt Leistung. Kältemaschinen, Wärmepumpen und Steuerungssysteme komplettieren das System.

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Global Foundries und die Deutsche Telekom kooperieren, um neben der physischen Produktion auch die Datenverarbeitung bei der Halbleiterherstellung in Europa sicherzustellen. Im Bild ein Blick ins Innere der Dresdner Fabrik von Global Foundries. (Bild: Global Foundries)
Projektpartner wollen europäische Datenverarbeitung bei Halbleiteraufträgen sicherstellen

Global Foundries und Telekom kooperieren für Produktion und Datenverarbeitung „Made in Europe“

Der Halbleiterhersteller Global Foundries und die Deutsche Telekom geben eine Partnerschaft zur Sicherstellung einer komplett in Europa angesiedelten Produktions- und Datenflusskette bekannt. Angesprochen werden sollen sicherheits- und souveränitätskritische Branchen, aber auch Startups und KMUs.

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Red Hat veröffentlicht den Prototyp eines Betriebssystems für KI-Agenten (Bild: Midjourney / KI-generiert)
Agenten treffen Container

Ein Red-Hat-Betriebssystem für KI-Agenten

Red Hat veröffentlicht einen funktionsfähigen Prototyp eines Betriebssystems für KI-Agenten. Es ist in ein größtenteils schreibgeschütztes Container-Image verpackt für eine standardisierte, minimalistische Laufzeitumgebung. Im Zusammenspiel mit gesicherten Agenten-Umgebungen wie „Nvidia Openshell“ soll der Ansatz die Grundlage für skalierbare, Edge-fähige und produktionsreife Agenten-Systeme bilden.

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Hightech-Agenda auch für „fehlerbereinigte“ Quantencomputer bis 2030

Bundesregierung: Deutschland soll Europas Chip-Produzent Nr. 1 werden

Im Rahmen einer „Hightech-Agenda“ plant die Bundesregierung Investitionen von 5,5 Milliarden Euro unter anderem in neue Chip-Fabriken in Deutschland. Auch Teil der Strategie: Bewerbungen für KI-„Gigafactories“, Satelliten für Quantenkommunikation, fehlerresistente Quantencomputer, Förderprogramme für erneuerbare Energien und ein Fusionskraftwerk.

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Digital Realty-SVP Volker Ludwig im Gespräch

„Das erste denkmalgeschützte Großrechenzentrum“

Digital Realty errichtet in Frankfurt-Fechenheim elf Rechenzentren für 200 Megawatt Leistung, fünf davon mitten im denkmalgeschützten ehemaligen Neckermann-Hauptquartier. Volker Ludwig, SVP und Managing Director für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei Digital Realty, berichtet, wie die digitale Kleinstadt mit eigener Stromtrasse, Wärmepumpen und Abwärmeleitung entsteht.

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Der digitale Wandel des analog gewachsenen Ölmarkts

Eine Blockchain-basierte Plattform verspricht transparenteren Ölhandel

Die Blockchain-basierte Abbildung von Transaktionen und Gütern kann die Transparenz von Vertragsabschlüssen steigern und den Zugang zu Informationen zwischen Marktteilnehmern ausgleichen. Mit einer auf den Ölhandel spezialisierten Anwendung verspricht Crudevault, jeden einzelnen Barrel digital abzubilden und eine von den Teilnehmern mitbestimmte Plattform zu etablieren.

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Podcast-Diskussion mit drei Perspektiven auf Optimierung, PUE und KI-Hunger

Energie-Effizenz - „super möglich“ oder „eine hehre Aufgabe“?

Effizienter und nachhaltiger sollen Rechenzentren werden und dabei wirtschaftlich bleiben. Wie? Drei Experten, ein Rechenzentrumsbetreiber ein -planer und ein Professor, erörtern verschiedene Perspektiven auf PUE-Vorgaben, Kühlung und Energieversorgung, Optimierung von Bestandsbauten und den anhaltenden Strom- und Hardwarehunger durch KI-Lasten.

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Peak Shaving und Netzdienste: Versprechen, Angebot, Hürden

Strom sparen und Netz stabilisieren mit Batteriesystemen – wo hapert’s?

Strom günstig speichern und damit Lastspitzen senken oder das öffentliche Netz stützen? Peak Shaving und Netzdienste mit zunehmend ausgereiften Batteriesystemen in Rechenzentren versprechen Lukrativität und einen Beitrag zur Stabilisierung eines zunehmend strapazierten Stromnetzes. Wir beleuchten Potenziale, Angebot, Praxistauglichkeit, regulatorische und technische Hürden sowie Lösungsansätze.

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KI-Transformation benötigt den Staat, aber keine Datensilos

Wie viel Datensouveränität braucht Europa genau?

Digitale Souveränität muss Handlungsfähigkeit in einer globalen Digitalwirtschaft stärken, darf aber nicht zu Überregulierung und Innovationshemmnissen führen, warnt Digital Governance-Experte Thorsten Jelinek. Die KI-Revolution erfordere dabei gerade staatliche Unterstützung. Diese könne aber nur als neu gedachte Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft Europas Wettbewerbsfähigkeit sichern.

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