Batteriespeichersysteme auf der Ees Europe 2026 Socomec präsentiert Batteriespeicher im Schrank- und Containerformat

Quelle: Pressemitteilung Socomec 1 min Lesedauer

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Der französische Stromversorgungsspezialist Socomec zeigt zwei Batteriespeicher der neuen „Smartsys“-Serie. „C260“ kommt im Schrankformat daher und soll modular auf 2 Megawattstunden (MWh) skaliert werden können, „M5000“ bietet 5 Mwh in einem Container. Beiden Modellen soll eine Optimierungssoftware unter die Arme greifen.

Das Batteriespeichersystem „Smartsys M5000“ von Socomec soll 5 MWh Kapazität in einem Container bieten und von der „Solive Pro“-Software optimiert werden.(Bild:  Socomec)
Das Batteriespeichersystem „Smartsys M5000“ von Socomec soll 5 MWh Kapazität in einem Container bieten und von der „Solive Pro“-Software optimiert werden.
(Bild: Socomec)

Auf der Branchenmesse Ees Europe 2026 in München führt Socomec die Reihe Smartsys mit zwei Batteriespeichern (Battery Energy Storage System, BESS) vor, positioniert zwischen Gewerbeanwendungen und netzdienlichen Großprojekten.

Das integrierte Schranksystem Smartsys C260 vereint Leistungselektronik und Batterien in einem Gehäuse und liefert 125 Kilovoltampere (kVA) Scheinleistung bei 261 Kilowattstunden (kWh) Kapazität. Socomec nennt netzgekoppelten und netzunabhängigen Betrieb, die Kopplung mit Photovoltaik und Ladepunkten sowie eine modulare Ausbaufähigkeit bis 1 MVA (Megavoltampere, 1.000 kVA) respektive 2 MWh als Auszeichnungsmerkmale. Die Stellfläche habe man gegenüber den Vorgängermodellen halbiert.

Containersystem im 5-MWh-Block

Smartsys M5000 hingegen zielt auf größere Einsatzgebiete, unter anderem auch auf einen netzdienlichen Einsatz. Hier handelt es sich um einen Container mit Lithium-Eisenphosphat-Zellen mit 5 MWh Kapazität. Dazu liefert der Hersteller einen Mittelspannungs-Skid, also eine auf einem Stahlrahmen vormontierte Baugruppe, auf der ein Umrichter zur Stromumwandlung, Schaltschrank und Schaltanlage sowie ein Transformator für den Anschluss ans Mittelspannungsnetz Platz finden. Die Konfigurationen reichen von 2,5 MVA / 5 MWh bis 5 MVA / 20 MWh.

Software-Optimierung

Ein wichtiges Differenzierungsmerkmal verortet Socomec in der Software-Plattform Solive Pro BESS, die bei beiden Systemen die Batteriedaten in Echtzeit auswertet. Laut Hersteller lasse sich damit die Batterielebensdauer um bis zu 20 Prozent verlängern, die jährliche Verfügbarkeit um drei bis fünf Prozent steigern und bis zu 15 Prozent zusätzlich nutzbare Kapazität freisetzen. Ermöglichen sollen dies Optimierungen von Betriebsfenstern und eine frühe Erkennung beginnender Degradation.

Zudem böten beide Produkte ein umfassendes Cyberschutzkonzept, bestehend sicheren Kommunikationsprotokollen und der Nutzung einer firmeneigenen Cloud-Plattform. Laut Marketingleiter Guy Schaaf will Socomec so mit Produkten glänzen, die nicht nur „Kapazität bieten, sondern auch Transparenz und Kontrolle”.

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