Server Monitoring im Zeichen von Virtualisierung und Cloud – Teil 2

Was können Ipswitch, Veeam und Solarwinds in virtualisierten Umgebungen?

04.04.2011 | Redakteur: Ulrike Ostler

Orion Network Performance Monitor, Veeam Monitor und WhatsUp horchen auch in virtuelle Systeme hinein.
Orion Network Performance Monitor, Veeam Monitor und WhatsUp horchen auch in virtuelle Systeme hinein.

Virtuelle Systeme und Cloud Computing sind auf dem Vormarsch. Um deren Leistung zu überwachen, taugen die bestehenden Konzepte und Tools der Systemverwaltung nur bedingt. Worauf kommt es beim Monitoring von virtuellen Strukturen an? Welche Tools sind notwendig und verfügbar?

„WhatsUp“ von Ipswitch ist ein Klassiker wenn es Server-Monitoring geht. Der Hersteller hat das Werkzeug allerdings um Funktionen zur Überwachung von virtuellen Strukturen erweitert. Die Management-Software überwacht nun auch „vSphere“- und „Hyper-V“-Umgebungen.

Dies erfolgt durch spezielle PlugIns. Sie interagieren mit den Virtualisierungsplattformen, wie beispielsweise mit dem VMware API und greifen direkt auf die VMware-Server „ESX“ und „ESXi“ zu. Zu den überwachten Parametern zählen Statuswerte über die CPUs, den Arbeitsspeicher, die Netzwerke und eine Vielzahl an Applikationsdiensten.

Um an die Statuswerte zu gelangen, hat Ipswitch diverse Zugriffswege und Technologien implementiert. Dazu zählen WMI, Polling, SNMP, der Zugriff auf die Syslog oder den Windows Event Monitor. Durch VBScript oder Java Script-Routinen kann der Administrator die Überwachung auf andere Geräte ausdehnen.

Stati und Verwaltungsfunktionen

WhatsUp ermöglicht darüber hinaus auch aktive Eingriffe und grundlegende Verwaltungsfunktionen. Über das VMware API kann der Systemverwalter auch die Aktionen „PowerOn“ „PowerOff“, „Suspend“, „Shutdown-Guest“, „Reset-Guest” und „Take-Snapshot“ direkt aus der WhatsUp-Konsole ausführen.

Die Statuswerte lassen sich nach Geräten oder einem grafischen Modus anzeigen. Das Reporting von WhatsUp ist in einer Web-Konsole integriert. Diese stellt einen frei definierbaren Arbeitsbereich dar, der rollenspezifisch aufgebaut werden kann.

Damit wird die Verwaltung der virtuellen Strukturen auf mehrere Fachkräfte verteilt. Der Workspace ist mit jedem Browser abrufbar. Die Installation von speziellen Verwaltungskonsolen entfällt somit. Durch frei konfigurierbare Ansichten können die Unternehmen individuelle Arbeitsumgebungen aufbauen.

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